Gaisberg (Berg): Unterschied zwischen den Versionen
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Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf der [[Gaisbergspitze]], unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] ab. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde auf der Gaisbergspitze eine [[Gaisberg Radar Forschungsstation|militärische Forschungsstation]] installiert. | Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf der [[Gaisbergspitze]], unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] ab. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde auf der Gaisbergspitze eine [[Gaisberg Radar Forschungsstation|militärische Forschungsstation]] installiert. | ||
Version vom 13. Dezember 2008, 21:33 Uhr
Der Gaisberg ist ein 1.287 m. ü. NN. hoher Berg, der sich östlich der Stadt Salzburg erhebt und zu den Nördlichen Kalkalpen zählend sich im Salzburger Voralpenland befindet. Darüber hinaus zählt er zu den drei Landschaftsräumen der Stadt Salzburg.
Geschichte
Um 700 als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ nachgewiesen; der Berg war wichtiges Weideland für die Weiden. Einzelne leiten das Wort Gaisberg nicht vom indogermanischen Wortstamm ghaido-s (Ziege) ab, sondern von einem keltischen Wort "Gais", das heilig bzw. tabu bedeuten soll. Der Gaisberg war anmgeblich für die Kelten ein heiliger Berg, Hinweise darauf wären zwei Schalensteine im Bereich des Gipfels. Auf dem Berg besaßen die Klöster St. Peter und Nonnberg die Weiden für ihre Geißen.
Das 1887 erbaute Hotel Gaisbergspitze auf der Gaisbergspitze, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte 1939 ab. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auf der Gaisbergspitze eine militärische Forschungsstation installiert.
Auf der Judenbergalm entstand 1953 das Hotel Kobenzl. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der Zistelalm (Nähe Alpengasthof Mitteregg) ein Skispringen mit Bubi Bradl statt. Nach 1945 gab es auch Skirennen von der Gaisbergspitze zur Mitteregg. Hans Wolf führte am 2. November 1930 den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer Zögling durch.
Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte
Die Gaisbergbahn
- Hauptartikel: Gaisbergbahn
Von 1887 bis 1928 fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach) auf den Gaisberg.
Die Gaisbergstraße
- Hauptartikel: Gaisbergstraße
Sie wurde 1929 eröffnet.
Der Gaisberg-Sessellift
- Hauptartikel: Gaisberg-Sessellift
Der Sessellift verband von 1954 bis 1972 Parsch mit der Judenbergalpe.
Sportveranstaltungen
Die Gaisbergrennen
- Hauptartikel: Gaisbergrennen (historisch)
Auf der Gaisbergstraße fanden zwischen 1929 und 1969 die internationalen Gaisbergrennen für Automobile und Motorräder statt.
Siehe auch
Der Flugberg
Segelflug
Bereits am 2. November 1930 führte Hans Wolf den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer Zögling durch. Diesen Flug wiederholte er am 28. Mai 1950 als erster Pilot in der Nachkriegszeit mit einem Segelflieger.
Gleitschirmfliegen
Der Gaisberg ist heute einer der beliebtesten Flugberge für Gleitschirmflieger und Drachenflieger in Salzburg. Tausende Starts und Landungen pro Jahr sorgen für ein buntes Treiben über dem Berg.
Auch für Streckenflüge in die Osterhorngruppe, deren nördlichste Erhebung der Gaisberg darstellt, ist der Gaisberggipfel ein guter Ausgangspunkt. Es wurden schon Strecken von über 100 km geflogen. Der weiteste bekannte Flug mit einem Gleitschirm ging bis ins steirische Trieben.
Der Club "DRAPAS" (1. Salzburger Drachenflieger und Paragleiterclub) ist Eigentümer der drei Startplätze, die der Flugpionier Otto von Steinhardt dem Club geschenkt hat.
Der Wanderberg
Von Parsch über den Gersberg oder die Judenbergalm, von Aigen durch den Aigner Park, von Glasenbach über die Vorderfager sowie von Koppl über den Nockstein führen verschiedene Wanderwege auf den Hausberg der Salzburger.
Weblink
Quelle
- Beitrag aus Parsch