Mirabellplatz: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Mirabellplatz erstreckt sich in seiner Breite zwischen dem [[Schloss Mirabell]] im Westen und der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] im Osten, sowie in seiner Länge zwischen der [[Dreifaltigkeitsgasse]] im Süden und der [[Rainerstraße]] im Norden. Der Mirabellplatz hat die Form eines langgestreckten Rechtecks, mit einer Breite von nur etwa 50 Metern und einer Länge von etwa 220 Metern, sowie einer Fläche von etwa 10.400 Quadratmetern. Die über den Mirabellplatz führende, stark frequentierte Straße teilt den Platz in zwei Hälften. Gleichzeitig ist die Mitte der Straße eine Stadtteilgrenze. Der westliche Teil von der [[Universität Mozarteum]] bis hinunter zum Schloss Mirabell gehört zur rechtsufrigen Altstadt, der östliche Teil von der [[Paris-Lodron-Straße]] zur [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] bis hinunter zur [[Hubert-Sattler-Gasse]] zur gehört zur Neustadt (Andräviertel).
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Der Mirabellplatz erstreckt sich in seiner Breite zwischen dem [[Schloss Mirabell]] im Westen und der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] im Osten, sowie in seiner Länge zwischen der [[Dreifaltigkeitsgasse]] im Süden und der [[Rainerstraße]] im Norden. Der Mirabellplatz hat die Form eines langgestreckten Rechtecks, mit einer Breite von nur etwa 50 Metern und einer Länge von etwa 220 Metern, sowie einer Fläche von etwa 10 400 Quadratmetern. Die über den Mirabellplatz führende, stark frequentierte Straße teilt den Platz in zwei Hälften. Gleichzeitig ist die Mitte der Straße eine Stadtteilgrenze. Der westliche Teil von der [[Universität Mozarteum]] bis zum Schloss Mirabell gehört zur rechtsufrigen Altstadt, der östliche Teil von der [[Paris-Lodron-Straße]] zur [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] bis zur [[Hubert-Sattler-Gasse]] zur gehört zur Neustadt (Andräviertel).
 
   
 
   
 
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Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schranne]].
  
Im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude und die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt blieb auch der Platz vor dem Schloss Mirabell.
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Im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann rund um den Platz Gebäude und die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem (neuen) [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt blieb auch der Platz vor dem Schloss Mirabell.
  
 
Im Haus Mirabellplatz 6 existierten bis zum Jahr [[1938]] im Parterre zwei jüdische Geschäfte:  
 
Im Haus Mirabellplatz 6 existierten bis zum Jahr [[1938]] im Parterre zwei jüdische Geschäfte:  

Version vom 30. April 2017, 20:20 Uhr

Mirabellplatz mit Blick zur Festung Hohensalzburg
Karte
Stolperstein für Rudolf Erich Müller am Mirabellplatz Nr. 6
Stolperstein für Franz Rosenkranz und Ferdinand Köck an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse/Mirabellplatz
Wehnachtsmarkt am Mirabellplatz

Der Mirabellplatz ist ein Platz, der sich zum Teil in der rechtsufrigen Altstadt und zum in der Neustadt von Salzburg, auch als Andräviertel bezeichnet, befindet.

Lage

Der Mirabellplatz erstreckt sich in seiner Breite zwischen dem Schloss Mirabell im Westen und der Stadtpfarrkirche St. Andrä im Osten, sowie in seiner Länge zwischen der Dreifaltigkeitsgasse im Süden und der Rainerstraße im Norden. Der Mirabellplatz hat die Form eines langgestreckten Rechtecks, mit einer Breite von nur etwa 50 Metern und einer Länge von etwa 220 Metern, sowie einer Fläche von etwa 10 400 Quadratmetern. Die über den Mirabellplatz führende, stark frequentierte Straße teilt den Platz in zwei Hälften. Gleichzeitig ist die Mitte der Straße eine Stadtteilgrenze. Der westliche Teil von der Universität Mozarteum bis zum Schloss Mirabell gehört zur rechtsufrigen Altstadt, der östliche Teil von der Paris-Lodron-Straße zur Stadtpfarrkirche St. Andrä bis zur Hubert-Sattler-Gasse zur gehört zur Neustadt (Andräviertel).

Geschichte

Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den Stadttoren und war nicht verbaut. Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ 1606 das Schloss Altenau für Salome Alt errichten. Damals hieß der Platz 'Paradeplatz' und wurde auch so genutzt. 1684 entstand dort die Neue Thürnitz, aus dem später das k.k. Maut- und Zollamt wurde. Der verheerende Stadtbrand von 1818 vernichtete diese alte Kaserne, die danach nicht mehr aufgebaut wurde.

Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges das 1788 erbaute Getreidemagazin, die Schranne.

Im 19. Jahrhundert entstanden dann rund um den Platz Gebäude und die Rainerstraße wurde zu einer Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem (neuen) Salzburger Hauptbahnhof verband. Großzügig angelegt blieb auch der Platz vor dem Schloss Mirabell.

Im Haus Mirabellplatz 6 existierten bis zum Jahr 1938 im Parterre zwei jüdische Geschäfte:

Gebäude

Am Mirabellplatz befinden sich:

Nr. 1 Universität Mozarteum
Nr. 2 Galerie Thaddaeus Ropac (Kast Villa)
Nr. 4 Schloss Mirabell
Nr. 5A Stadtpfarrkirche St. Andrä
Nr. 5B Mirabellgarage

Marktplatz

Der Mirabellplatz ist auch eine wichtiger Marktplatz

Verkehr

Der Mirabellplatz ist einer der wichtigen Verkehrsknoten für öffentliche Verkehrsmittel. Wichtige Buslinien verlaufen von hier in den Flach- und Tennengau, die Stadtbusse, von verschiedenen äußeren Stadtteilen kommend, haben hier Umsteigehaltestellen in die Altstadt.

Die beiden Ausflugsunternehmen Salzburg Panorama Tours und Salzkraft haben am Mirabellplatz ihren Standplatz.

Erreichbarkeit

Nächste Haltestelle

Bilder

 Mirabellplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen