St. Koloman: Unterschied zwischen den Versionen

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Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche (und damit des Ortes) erfolgte am [[8. Juni]] [[1506]] anlässlich der Weihe der [[Pfarrkirche St. Koloman]]
zu Ehren des [[Hl. Koloman|hl. Kolomans]]. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als ''Weittentaugler Rott'' bezeichnet, der [[Oberlangenberg]] wurde ''Fürberg'' oder ''Viehberg'' genannt (entweder der Berg ''davor'' oder jener zur Viehhaltung).
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zu Ehren des [[Hl. Koloman|hl. Koloman]]. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als ''Weittentaugler Rott'' bezeichnet, der [[Oberlangenberg]] wurde ''Fürberg'' oder ''Viehberg'' genannt (entweder der Berg ''davor'' oder jener zur Viehhaltung).
  
Sankt Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. [[1950]] erhielt die Firma [[Siemens]] mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf ans Netz der [[SAFE]] zu schließen.
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St.&nbsp;Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. [[1950]] erhielt die Firma [[Siemens]] mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger, den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf an das Netz der [[SAFE]] zu schließen.
  
 
Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Gemeinde waren der Erdrutsch im [[Tauglboden]] (August 2002) und ein [[Schweres Unwetter am 2. Juli 2008|schweres Unwetter]] ([[2. Juli]] [[2008]]).
 
Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Gemeinde waren der Erdrutsch im [[Tauglboden]] (August 2002) und ein [[Schweres Unwetter am 2. Juli 2008|schweres Unwetter]] ([[2. Juli]] [[2008]]).
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::Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
 
::Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
 
* [[Naturdenkmal Gletscherschliff]]
 
* [[Naturdenkmal Gletscherschliff]]
:: Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50&nbsp;000 bis 100&nbsp;000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der St. Kolomaner Landesstraße, entdeckt und liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum [[Naturdenkmäler|Naturdenkmal]] erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.  
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:: Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50&nbsp;000 bis 100&nbsp;000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der [[St. Kolomaner Landesstraße]], entdeckt und liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum [[Naturdenkmäler|Naturdenkmal]] erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.  
 
* [[Wilhelmskapelle]]
 
* [[Wilhelmskapelle]]
 
* [[Taugler Mundartkreuzweg]]
 
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=== Bürgermeister ===
 
=== Bürgermeister ===
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* [[Matthias Neureiter]], Gastwirt
 
* [[Karl Loidl]], Förster
 
* DI [[Christian Struber]], MBA
 
* [[Willi Wallinger]]
 
  
===Wappen===
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==Wappen==
 
Der silberne Wellenbalken nimmt  Bezug auf die [[Taugl]], die der Gegend den Namen gab. Schlinge,  Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen  Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.
 
Der silberne Wellenbalken nimmt  Bezug auf die [[Taugl]], die der Gegend den Namen gab. Schlinge,  Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen  Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.
  
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* [[Maria Lindenthaler]], Mundartdichterin
 
* [[Maria Lindenthaler]], Mundartdichterin
 
* [[Berti Mielach]], [[Steinlechner]]-Wirt in Salzburg
 
* [[Berti Mielach]], [[Steinlechner]]-Wirt in Salzburg
* [[Peter Neureiter]], Bürgermeister von Scheffau
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* [[Peter Neureiter]], Bürgermeister von [[Scheffau]]
 
* [[Matthias Rehrl]], Behindertensportler
 
* [[Matthias Rehrl]], Behindertensportler
 
* Professor [[August Rettenbacher]], Heimatdichter
 
* Professor [[August Rettenbacher]], Heimatdichter
* [[Heinrich Rettenbacher]], Bürgermeister von Abtenau
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* [[Heinrich Rettenbacher]], Bürgermeister von [[Abtenau]]
 
* [[Johann Siller]], Go-Kart-Sportler
 
* [[Johann Siller]], Go-Kart-Sportler
 
* [[Willi Siller]], Motorsportler
 
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Datei:Sankt Koloman.jpg|Sankt Koloman, südliche Ansicht
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Datei:Sewaldsee-Pano.JPG|Panoramaaufnahme vom Naturschutzgebiet Seewaldsee
 
Datei:Sewaldsee-Pano.JPG|Panoramaaufnahme vom Naturschutzgebiet Seewaldsee
 
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Datei:St. Koloman um 1874.jpg|St. Koloman um 1874
Datei:Gemeindeamt und Museum in St. Koloman.jpg|Gemeindeamt und Museum in St. Koloman
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Datei:Christian Struber, St. Koloman.jpg|Eröffnung des Feuerwehr- und Mehrzweckhauses in Sankt Koloman
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Datei:Christian Struber, St. Koloman.jpg|Eröffnung des Feuerwehr- und Mehrzweckhauses in St.&nbsp;Koloman
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
* Website der Gemeinde Sankt Koloman
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* Website der Gemeinde St.&nbsp;Koloman
 
* Statistik Austria
 
* Statistik Austria
* Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
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* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]], [[Nikolaus Pfeiffer|Pfeiffer, Nikolaus]]: ''Salzburger Gemeindewappen.'' [[Verlag Alfred Winter]]. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
 
* Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982
 
* Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982
 
* Chronik St. Koloman, 2007
 
* Chronik St. Koloman, 2007
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Version vom 11. März 2015, 23:22 Uhr

Karte
Karte 5423.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 55,97 km²
Geografische Koordinaten: 47° 39' N, 13° 11' O
Höhe: 848 m ü. A.
Einwohner: 1 619 (1. Jänner 2012)
Postleitzahl(en): 5423
Vorwahl: 0 62 41
Gemeindekennziffer: 50 211
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden: Taugl, Tauglboden, Oberlangenberg
Gemeindeamt: 5423 Sankt Koloman
Dorfplatz 29
Offizielle Website: www.stkoloman.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Willi Wallinger (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 17 Mitglieder:
13 ÖVP,
3 SPÖ,
1 FPÖ,
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 849
1880 853
1890 844
1900 833
1910 889
1923 919
1934 992
1939 929
1951 1 011
1961 1 032
1971 1 050
1981 1 085
1991 1 294
2001 1 497
2011 1 619
Karte
St. Koloman mit Oberlangenberg; Ansicht vom Schlenken aus
Das Wapppen von St. Koloman

St. Koloman ist eine Gemeinde im Tennengau.

Geographische Lage

Die Gemeinde liegt oberhalb des Salzachtals, nordöstlich von Kuchl auf einem Bergrücken. Das nördliche Gemeindegebiet durchfließt der Tauglbach, das Gebiet südlich des Tauglbachs wird Taugl genannt.

Ortsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden meinden sind Bad Vigaun im Westen, Kuchl im Südwesten, Krispl im Norden, Scheffau am Tennengebirge im Süden und Abtenau im Osten. Nordöstlich grenzt die Flachgauer Gemeinde Hintersee an das Ortsgebiet an.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche (und damit des Ortes) erfolgte am 8. Juni 1506 anlässlich der Weihe der Pfarrkirche St. Koloman zu Ehren des hl. Koloman. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als Weittentaugler Rott bezeichnet, der Oberlangenberg wurde Fürberg oder Viehberg genannt (entweder der Berg davor oder jener zur Viehhaltung).

St. Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. 1950 erhielt die Firma Siemens mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger, den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf an das Netz der SAFE zu schließen.

Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Gemeinde waren der Erdrutsch im Tauglboden (August 2002) und ein schweres Unwetter (2. Juli 2008).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswertes

Das Heimatmuseum wurde 1967 gegründet und zeigt als Schwerpunkte Teile einer alten Schulstube, Bauernhofmodelle und bäuerliches Gerät. Als Besonderheit führt das Museum ein Archiv mundartlicher Ausdrücke.
Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50 000 bis 100 000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der St. Kolomaner Landesstraße, entdeckt und liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum Naturdenkmal erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde St. Koloman

Wappen

Der silberne Wellenbalken nimmt Bezug auf die Taugl, die der Gegend den Namen gab. Schlinge, Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.

Beschreibung: "In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet im rechten Oberwinkel von einem goldenen Kreuzchen und überlegt mit einer kreisförmigen, nach unten abfallenden goldenen Seilschlinge, welche schräglinks von einem goldenen Pilgerstab durchsteckt ist.

Die Verleihung des Wappens durch die Salzburger Landesregierung fand am 28. Jänner 1953 statt.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Sankt Koloman

Töchter und Söhne der Gemeinde

Bildergalerie

Quellen

Weblinks

Städte und Gemeinden im Tennengau
TennengauStadt SalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Tennengau im Land Salzburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Stadtgemeinden: Hallein
Marktgemeinden: AbtenauGolling an der SalzachKuchlOberalm
Gemeinden: AdnetAnnaberg-LungötzBad VigaunKrisplPuch bei HalleinRußbach am Paß GschüttSt. KolomanScheffau am Tennengebirge