Johann Georg Laschensky: Unterschied zwischen den Versionen

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21 Jahre später besaß er mit seiner Frau das besagte Wohnhaus, ein noch unausgebautes Haus (die aufgelassene [[Schwarzbruderschaftskirche]]) in der [[Kaigasse]] 10 (im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört), ein halbes Haus bei der alten [[Kirche des heiligen Andreas|St.-Andrä-Kirche]], ein Stockwerk im Bildhauerhaus in der [[Bergstraße]] (Nr. 4), eine Ziegelei in [[Viehhausen]], fünf Pferde und vier Kühe.
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21 Jahre später besaß er mit seiner Frau das besagte Wohnhaus, ein noch unausgebautes Haus (die aufgelassene [[Schwarzbruderschaftskirche]]) in der [[Kaigasse]] 10 (im [[Zweiten Weltkrieg]] zerstört), ein halbes Haus bei der alten [[Kirche des heiligen Andreas|St.-Andrä-Kirche]], ein Stockwerk im Bildhauerhaus in der [[Bergstraße]] (Nr. 4), eine Ziegelei in [[Viehhausen]], fünf Pferde und vier Kühe.
  
 
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* der [[Alte Residenz|Residenz]]trakt gegen die [[Franziskanergasse]] (später [[Toskanatrakt]] genannt), erbaut ab 1788 den nach Plänen des Wiener Baumeisters Andreas Zach;
 
* das [[Badeschloss]] (Privatbad des  Fürsterzbischofs) in [[Bad Gastein]] am [[Straubingerplatz (Bad Gastein)|Straubingerplatz]] 4, erbaut ab [[1791]] nach Plänen des Hofbauverwalters [[Wolfgang Hagenauer]];
 
* das [[Badeschloss]] (Privatbad des  Fürsterzbischofs) in [[Bad Gastein]] am [[Straubingerplatz (Bad Gastein)|Straubingerplatz]] 4, erbaut ab [[1791]] nach Plänen des Hofbauverwalters [[Wolfgang Hagenauer]];
* die Vergrößerung der gotischen [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorfer Kirche]] nach Laschenskys „Riss" ab [[1792]];
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* die Vergrößerung der gotischen [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorfer Kirche]] nach Laschenskys "Riss" ab [[1792]];
 
* die Schweizereistallung (Kuhstall) im [[Schloss Montfort|Montforter Hof]] in der Gemeinde [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], seit [[1792]] im Besitz Colloredos;
 
* die Schweizereistallung (Kuhstall) im [[Schloss Montfort|Montforter Hof]] in der Gemeinde [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], seit [[1792]] im Besitz Colloredos;
 
* die große Stallung im [[Jagdschloss Weitwörth]] bei [[Oberndorf]], damals Jagdschloss der Erzbischöfe.
 
* die große Stallung im [[Jagdschloss Weitwörth]] bei [[Oberndorf]], damals Jagdschloss der Erzbischöfe.
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Private Auftraggeber waren reiche Kaufmanns- und Patrizierfamilien wie die [[Fendt]], [[Zezi]], [[Gschwendtner (Eisenhändler)|Gschwendtner]], [[Ignatz Anton von Weiser|Weiser]], Volderauer, [[Franz Triendl|Triendl]], [[Franz Xaver Späth|Späth]] und [[Mangin]] sowie die [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen Kuenburg]].
 
Private Auftraggeber waren reiche Kaufmanns- und Patrizierfamilien wie die [[Fendt]], [[Zezi]], [[Gschwendtner (Eisenhändler)|Gschwendtner]], [[Ignatz Anton von Weiser|Weiser]], Volderauer, [[Franz Triendl|Triendl]], [[Franz Xaver Späth|Späth]] und [[Mangin]] sowie die [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen Kuenburg]].
  
* [[1787]] errichtete Laschensky das noch bestehende schlossartige Gebäude ([[Arenbergstraße]] 2 der ehemaligen Lederfabrik [[Christian Zezi|Zezi]]-Gschwendtner (heute [[Villa Ferch-Erggelet]]) mit giebelgekröntem Mitteltrakt, von den Zeitgenossen als neue Zierde der Stadt bewundert.  
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* [[1787]] errichtete Laschensky das noch bestehende schlossartige Gebäude ([[Arenbergstraße]] 2 der ehemaligen Lederfabrik [[Christian Ignaz Zezi|Zezi]]-Gschwendtner (heute [[Villa Ferch-Erggelet]]) mit giebelgekröntem Mitteltrakt, von den Zeitgenossen als neue Zierde der Stadt bewundert.  
 
* [[1797]] wurde das Haus [[Reichenhaller Straße]] 10 erbaut, das ab 1805 dem Tuchscherer [[Hofmann]] gehörte.
 
* [[1797]] wurde das Haus [[Reichenhaller Straße]] 10 erbaut, das ab 1805 dem Tuchscherer [[Hofmann]] gehörte.
 
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Die Fassaden der angeführten Häuser, mit Ausnahme der Hofapotheke, wurden mittlerweile stark verändert.
  
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* [[Benedikt Pillwein|Pillwein, Benedikt]], ''Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer Künstler'', Salzburg, 1821
 
* [[Benedikt Pillwein|Pillwein, Benedikt]], ''Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer Künstler'', Salzburg, 1821
* [[Friedrich Pirckmayer|Pirckmayer, Friedrich]], ''„Das [[Neue Residenz|Residenz-Neugebäude]]. Beitrag zur salzburgischen Bau- und Kunstgeschichte'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18930003&zoom=2&seite=00000169 33, 1893, S. 169-199.] Salzburg, 1893
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* [[Friedrich Pirckmayer|Pirckmayer, Friedrich]], ''"Das [[Neue Residenz|Residenz-Neugebäude]]". Beitrag zur salzburgischen Bau- und Kunstgeschichte'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18930003&zoom=2&seite=00000169 33, 1893, S. 169-199.] Salzburg, 1893
  
==Quelle==
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* [[Roswitha Preiß|Preiß, Roswitha]], ''Herr über die Salzburger Hofgebäude. Vor 150 Jahren starb der Salzburger Hofmaurermeister Johann Georg Laschenzky.'' In: ''Unser Land'' Nr. 34/1999
 
* [[Roswitha Preiß|Preiß, Roswitha]], ''Herr über die Salzburger Hofgebäude. Vor 150 Jahren starb der Salzburger Hofmaurermeister Johann Georg Laschenzky.'' In: ''Unser Land'' Nr. 34/1999
 
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Aktuelle Version vom 9. Oktober 2025, 15:00 Uhr

Johann Georg Laschenzky
Gedenktafel für Johann Georg Laschensky in der Kaigasse Nr. 20

Johann Georg Laschensky (der Ältere), auch Laschenzky (* 29. Juli 1760[1] in Neustift bei Wien; † 1849 in Wien), war ein Salzburger Maurer- und Baumeister, der zwischen 1786 und ca. 1809 am Bau zahlreicher Gebäude in Stadt und Land Salzburg maßgeblich mitwirkte. Die Baumeisterfamilie Laschensky war durch vier Generationen in Salzburg tätig.

Leben

Sein Vater Johann Laschinsky war anscheinend zunächst ein armer Maurer oder Ziegelschläger in der Wiener Vorstadt Neustift, der es jedoch zum Wiener Hofpolier brachte.

Laschensky lernte sein Handwerk zuerst bei seinem Vater und dann an der k. k. Akademie in Wien. Nach einer Praxis in Prag und München war er vier Jahre Polier beim Hofmaurermeister Anton Baumgartner in München. 1786 erhielt er die Hofmaurermeisterstelle im Rentamt Straubing (Niederbayern). Im selben Jahr wurde er Salzburger Hofmaurermeister und erwarb außerdem eine bürgerliche Maurermeistergerechtigkeit sowie das Bürgerrecht der Stadt Salzburg.

Am 5. Februar 1787 heiratete er im Salzburger Dom Katharina Fischer († 1809).

1788 kaufte er die aufgelassene Nicolaikirche im Kaiviertel und baute sie zu seinem Wohnhaus um (heute Kaigasse 20).

21 Jahre später besaß er mit seiner Frau das besagte Wohnhaus, ein noch unausgebautes Haus (die aufgelassene Schwarzbruderschaftskirche) in der Kaigasse 10 (im Zweiten Weltkrieg zerstört), ein halbes Haus bei der alten St.-Andrä-Kirche, ein Stockwerk im Bildhauerhaus in der Bergstraße (Nr. 4), eine Ziegelei in Viehhausen, fünf Pferde und vier Kühe.

Er starb im Alter von 91 Jahren in Wien und wurde am Friedhof von St. Peter, Gruft VII, bestattet.

Tätigkeit und Werke

Als Hofmaurermeister des Fürsterzbischofs Hieronymus Graf Colloredos hatte Laschensky die Oberaufsicht über alle im Bau befindlichen Hofgebäude, die er oft nach fremden Plänen ausführte.

Zu seinen Bauten gehören

Private Auftraggeber waren reiche Kaufmanns- und Patrizierfamilien wie die Fendt, Zezi, Gschwendtner, Weiser, Volderauer, Triendl, Späth und Mangin sowie die Grafen Kuenburg.

Die Fassaden der angeführten Häuser, mit Ausnahme der Hofapotheke, wurden mittlerweile stark verändert.

Literatur

Quelle

  • Preiß, Roswitha, Herr über die Salzburger Hofgebäude. Vor 150 Jahren starb der Salzburger Hofmaurermeister Johann Georg Laschenzky. In: Unser Land Nr. 34/1999

Einzelnachweis

  1. 1760 laut Pillwein, 1763 laut Pirckmayer; laut Sterbebucheintragung um 1758.