Wilhelm Backhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Gewinn des Anton-Rubinstein-Wettbewerbs in Paris unterrichtete er [[1905]] für einige Monate als Professor am Royal College of Music in Manchester, [[Großbritannien]] und [[1925]]/[[1926|26]] am Curtis Institute of Music in Philadelphia ([[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]]). In Anerkennung seiner Leistungen wurde er in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. | Nach dem Gewinn des Anton-Rubinstein-Wettbewerbs in Paris unterrichtete er [[1905]] für einige Monate als Professor am Royal College of Music in Manchester, [[Großbritannien]] und [[1925]]/[[1926|26]] am Curtis Institute of Music in Philadelphia ([[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]]). In Anerkennung seiner Leistungen wurde er in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. | ||
Seit 1910 war er verheiratet mit der Harfenistin Alma Backhaus, | Seit 1910 war er verheiratet mit der Harfenistin Alma Backhaus, geborener Herzberg (* 24. Januar 1886; † 22. Dezember 1978), mit der er 1930 in den [[Schweiz]]er Kanton Tessin übersiedelte; 1931 wurde er Schweizer Staatsbürger. | ||
Sein Kontakt nach Deutschland war seit [[1933]] durch die persönliche Bekanntschaft zu [[Adolf Hitler]] geprägt, der ihn am [[20. April]] [[1936]] zum Professor und [[1938]] zum ''Reichskultursenator'' ernannte.<ref>Prieberg, Fred K.: ''Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945'', CD-Rom-Lexikon, Kiel 2004, S. 213.</ref> | Sein Kontakt nach Deutschland war seit [[1933]] durch die persönliche Bekanntschaft zu [[Adolf Hitler]] geprägt, der ihn am [[20. April]] [[1936]] zum Professor und [[1938]] zum ''Reichskultursenator'' ernannte.<ref>Prieberg, Fred K.: ''Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945'', CD-Rom-Lexikon, Kiel 2004, S. 213.</ref> | ||
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Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] setzte er seine Konzert-Karriere fort. Er übersiedelte nach Salzburg, wo seine letzten Lebensjahre verbrachte. Am [[6. August]] [[1953]] trat er erstmals<ref>[https://archive.salzburgerfestspiele.at/print/Program.aspx?name=&pid=3588&suitelang=de&typ=3&serieid=53 archive.salzburgerfestspiele.at]</ref>, ab [[1959]] regelmäßig bei den [[Salzburger Festspiele]]n auf.<ref>[https://archive.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=Backhaus&dv=1.1.1900&db=31.12.2018&typ=0 archive.salzburgerfestspiele.at]</ref> | Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] setzte er seine Konzert-Karriere fort. Er übersiedelte nach Salzburg, wo seine letzten Lebensjahre verbrachte. Am [[6. August]] [[1953]] trat er erstmals<ref>[https://archive.salzburgerfestspiele.at/print/Program.aspx?name=&pid=3588&suitelang=de&typ=3&serieid=53 archive.salzburgerfestspiele.at]</ref>, ab [[1959]] regelmäßig bei den [[Salzburger Festspiele]]n auf.<ref>[https://archive.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=Backhaus&dv=1.1.1900&db=31.12.2018&typ=0 archive.salzburgerfestspiele.at]</ref> | ||
Wenige Tage | Wenige Tage nach dem Benefizkonzert, mit dem er am [[25. Juni]] [[1969]] den Carinthischen Sommer in Ossiach ([[Kärnten]]) eröffnet hatte, verstarb Wilhelm Backhaus in Villach. Er wurde auf dem Kölner Melaten-Friedhof bestattet. Sein künstlerischer Nachlass wird von der [[Universität Mozarteum Salzburg]] verwaltet. | ||
''"Zu seinem Ruf als Ausnahmepianist hat sicher auch die Tatsache beigetragen, dass er bereits sehr früh damit begann, sein Spiel aufzuzeichnen, zunächst mit Hilfe von Klavierrollen, später auf einer Reihe von Schallplatten."''<ref>[https://www.deutschlandfunk.de/der-pianist-wilhelm-backhaus-natuerlichkeit-und.1991.de.html?dram:article_id=447039 Vratz, Christoph: ''Natürlichkeit und Menschlichkeit. Der Pianist Wilhelm Backhaus''. Deutschlandfunk am 4. Juli 2019.]</ref> | ''"Zu seinem Ruf als Ausnahmepianist hat sicher auch die Tatsache beigetragen, dass er bereits sehr früh damit begann, sein Spiel aufzuzeichnen, zunächst mit Hilfe von Klavierrollen, später auf einer Reihe von Schallplatten."''<ref>[https://www.deutschlandfunk.de/der-pianist-wilhelm-backhaus-natuerlichkeit-und.1991.de.html?dram:article_id=447039 Vratz, Christoph: ''Natürlichkeit und Menschlichkeit. Der Pianist Wilhelm Backhaus''. Deutschlandfunk am 4. Juli 2019.]</ref> | ||
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* 1961: Beethovenring | * 1961: Beethovenring | ||
* 1961: Ehrenring der [[Wiener Philharmoniker]] | * 1961: Ehrenring der [[Wiener Philharmoniker]] | ||
* 1964: Ehrenmitglied der [[Internationalen Stiftung Mozarteum]] | * 1964: Ehrenmitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] | ||
* 1966: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich<ref>[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Anfragebeantwortung 10542/AB XXIV. GP]</ref> | * 1966: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich<ref>[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Anfragebeantwortung 10542/AB XXIV. GP]</ref> | ||
* 1969: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland | * 1969: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland | ||
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* Georg Stieglitz: ''Backhaus, Wilhelm'', in Blume, Friedrich (Hg): ''Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik''. Band I. Kassel (Bärenreiter) 1951, Sp. 1064f, sowie Band 15 (Supplement). Kassel (Bärenreiter) 1973, Sp. 396. | * Georg Stieglitz: ''Backhaus, Wilhelm'', in Blume, Friedrich (Hg): ''Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik''. Band I. Kassel (Bärenreiter) 1951, Sp. 1064f, sowie Band 15 (Supplement). Kassel (Bärenreiter) 1973, Sp. 396. | ||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Backhaus#cite_note-Prieberg-5 de.wikipedia.org] | * [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Backhaus#cite_note-Prieberg-5 de.wikipedia.org] | ||
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[[Kategorie:Schweiz]] | [[Kategorie:Schweiz]] | ||
[[Kategorie:Geboren 1884]] | [[Kategorie:Geboren 1884]] | ||
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