Josef Brandstätter (Präsident): Unterschied zwischen den Versionen
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'''Josef Brandstätter''' (* [[14. November]] [[1906]] in [[Salzburg]]; | '''Josef Brandstätter''' (* [[14. November]] [[1906]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[22. Februar]] [[1978]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-nonntal/TFB8/?pg=293 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Nonntal, Band VIII, S. 290.]</ref> war Direktor der [[Salzburger Stadtwerke]] und Präsident des [[Salzburger Fußball-Verband]]es und gilt als Gründer des Fußballvereins [[Austria Salzburg]]. | ||
== Leben == | |||
Der Sohn eines Sicherheitswachebeamten absolvierte Volks-, Haupt- und Handelsschule in Salzburg. Beruflich war er für die [[Salzburg AG|Salzburger Stadtwerke]] tätig. Zum Prokuristen ernannt, stieg er bis in den Vorstand auf und stand den Stadtwerken von [[1963]] bis [[1973]] schließlich zehn Jahre lang als Direktor vor. Zudem war er von [[1950]] bis [[1972]] noch Obmann des Zentralbetriebsrates und des Unterstützungsvereines der Stadtwerke. | |||
Als Vereinsfunktionär leitete Josef Martin Brandstätter in der Nacht vom [[7. September|7.]] auf den [[8. September]] [[1933]] in einer Geheimsitzung im [[Café Mozart]] den Zusammenschluss der beiden Stadt-Fußballvereine [[FC Rapid Salzburg|Rapid]] und [[FC Hertha Salzburg|Hertha]] ein, aus denen sich am [[13. September]] [[1933]] mit dem [[SV Austria Salzburg]], der bis heute erfolgreichste Fußballklub des Bundeslandes bildete. Später führte er als Präsident den [[Salzburger Fußball-Verband]] und war einige Jahre Vizepräsident des Österreichischen Fußballverbandes (ÖFB). | |||
Neben seinen beruflichen und sportlichen Interessen | Neben seinen beruflichen und sportlichen Interessen engagierte er sich ab [[1945]] zudem politisch als Personalvertreter und von [[1953]] bis [[1967]] als [[Gemeindevertreter]] im [[Salzburger Gemeinderat]] und war Mitglied der [[Landessportorganisation]]. | ||
==Quellen== | Seit [[1932]] war er verheiratet mit Franziska, geborene Bruckbauer (* 20. März 1908 in Mühlheim am Inn, [[OÖ]]; † 5. Februar 1973 in Salzburg), ab [[1973]] mit Regina, geborene Angerer.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXVII/?pg=128 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XVII, S. 125.]</ref> | ||
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Nach seinem Ableben wurde Josef Brandstätter auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]] beerdigt. | |||
== Ehrungen == | |||
Für seine Leistungen ehrte ihn die Stadt Salzburg mit der Verleihung des Bürgerrechtes. [[1990]] wurde die [[Josef-Brandstätter-Straße]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Liefering]] nach ihm benannt. | |||
== Quellen == | |||
* {{Quelle Leben über den Tod hinaus}} | |||
* [[Josef Kaut|Kaut, Josef]]: ''Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung im Lande Salzburg''. 2. Aufl. Salzburg (Graphia) 1982, S. 240. | |||
* Vereinsgeschichte von Austria Salzburg | * Vereinsgeschichte von Austria Salzburg | ||
== Einzelnachweise == | |||
<references/> | |||
{{Zeitfolge | |||
|AMT=Präsident des [[Salzburger Fußball-Verband]]es | |||
|ZEIT=1953−1978 | |||
|VORGÄNGER= [[Rudolf Forsthuber]] | |||
|NACHFOLGER=[[Anton Haidenthaler]] | |||
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[[Kategorie: | {{SORTIERUNG:Brandstätter (Präsident), Josef}} | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Person]] | ||
[[Kategorie:Sportfunktionär | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | ||
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[[Kategorie: | [[Kategorie:Gemeindevertreter]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Salzburger Gemeinderat]] | ||
[[Kategorie:Sport]] | |||
[[Kategorie:Sportfunktionär]] | |||
[[Kategorie:Manager]] | |||
[[Kategorie:Präsident]] | |||
[[Kategorie:Geboren 1906]] | |||
[[Kategorie:Gestorben 1978]] | |||
Aktuelle Version vom 18. Dezember 2022, 21:15 Uhr
Josef Brandstätter (* 14. November 1906 in der Stadt Salzburg; † 22. Februar 1978 ebenda)[1] war Direktor der Salzburger Stadtwerke und Präsident des Salzburger Fußball-Verbandes und gilt als Gründer des Fußballvereins Austria Salzburg.
Leben
Der Sohn eines Sicherheitswachebeamten absolvierte Volks-, Haupt- und Handelsschule in Salzburg. Beruflich war er für die Salzburger Stadtwerke tätig. Zum Prokuristen ernannt, stieg er bis in den Vorstand auf und stand den Stadtwerken von 1963 bis 1973 schließlich zehn Jahre lang als Direktor vor. Zudem war er von 1950 bis 1972 noch Obmann des Zentralbetriebsrates und des Unterstützungsvereines der Stadtwerke.
Als Vereinsfunktionär leitete Josef Martin Brandstätter in der Nacht vom 7. auf den 8. September 1933 in einer Geheimsitzung im Café Mozart den Zusammenschluss der beiden Stadt-Fußballvereine Rapid und Hertha ein, aus denen sich am 13. September 1933 mit dem SV Austria Salzburg, der bis heute erfolgreichste Fußballklub des Bundeslandes bildete. Später führte er als Präsident den Salzburger Fußball-Verband und war einige Jahre Vizepräsident des Österreichischen Fußballverbandes (ÖFB).
Neben seinen beruflichen und sportlichen Interessen engagierte er sich ab 1945 zudem politisch als Personalvertreter und von 1953 bis 1967 als Gemeindevertreter im Salzburger Gemeinderat und war Mitglied der Landessportorganisation.
Seit 1932 war er verheiratet mit Franziska, geborene Bruckbauer (* 20. März 1908 in Mühlheim am Inn, OÖ; † 5. Februar 1973 in Salzburg), ab 1973 mit Regina, geborene Angerer.[2]
Nach seinem Ableben wurde Josef Brandstätter auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beerdigt.
Ehrungen
Für seine Leistungen ehrte ihn die Stadt Salzburg mit der Verleihung des Bürgerrechtes. 1990 wurde die Josef-Brandstätter-Straße im Salzburger Stadtteil Liefering nach ihm benannt.
Quellen
- Zaisberger, Friederika, Heinisch, Reinhard R. (Hg.): Leben über den Tod hinaus. Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 23. Ergänzungsband. Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 2006
- Kaut, Josef: Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung im Lande Salzburg. 2. Aufl. Salzburg (Graphia) 1982, S. 240.
- Vereinsgeschichte von Austria Salzburg
Einzelnachweise
| Vorgänger |
Präsident des Salzburger Fußball-Verbandes 1953−1978 |
Nachfolger |