| − | Um [[1450]] nahm das Wallfahrtsgeschehen seinen Anfang, ließ aber bis etwa [[1580]] nach. Zum Ende des [[16. Jahrhundert]]s stieg dann die Zahl der Wallfahrer wieder stark an. Die Wallfahrt zum Viehpatron Leonhard war derart einträglich, dass die [[Salzburger Hofkammer]] oft ihre leeren Kassen mit Geldern der Wonneberger Wallfahrtskirche auffüllte. Im [[18. Jahrhundert]] musste St. Leonhard sogar einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen an die Hofkammer abführen. Neben Geld haben die Wallfahrer vorwiegend Naturalien, vor allem aber eiserne Votivgaben (Ketten, Hufeisen, Tierdarstellungen) geopfert, die dann wieder an Schmiede zum Materialpreis verkauft wurden. Nach einer Visitation im Jahre [[1787]] mussten die vielen Votivgaben in der Kirche beseitigt werden. | + | Um [[1450]] nahm das Wallfahrtsgeschehen seinen Anfang, ließ aber bis etwa [[1580]] nach. Zum Ende des [[16. Jahrhundert]]s stieg dann die Zahl der Wallfahrer wieder stark an. Die Wallfahrt zum Viehpatron Leonhard war derart einträglich, dass die [[Salzburger Hofkammer]] oft ihre leeren Kassen mit Geldern der Wonneberger Wallfahrtskirche auffüllte. Im [[18. Jahrhundert]] musste St. Leonhard sogar einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen an die Hofkammer abführen. Neben Geld haben die Wallfahrer vorwiegend Naturalien, vor allem aber eiserne Votivgaben (Ketten, Hufeisen, Tierdarstellungen) geopfert, die dann wieder an Schmiede zum Materialpreis verkauft wurden. Nach einer Visitation im Jahre [[1787]] mussten die vielen Votivgaben in der Kirche beseitigt werden. |