Volksschule Fürstenbrunn
| Schulbild | |
| Schuldaten[1] | |
|---|---|
| Schulkennzahl: | 503141 |
| Name der Schule: | Volksschule Fürstenbrunn |
| Adresse: | Fürstenbrunner Straße 49 5082 Grödig |
| Website: | www.vs-fuerstenbrunn.salzburg.at |
| E-Mail: | direktion@vs-fuerstenbrunn.salzburg.at |
| Telefon: | (0 62 46) 7 21 58 |
| Direktorin: | Dipl.-Päd. Michaela Geier |
Die Volksschule Fürstenbrunn ist eine Grundschule in der Ortschaft Fürstenbrunn in der Flachgauer Marktgemeinde Grödig.
Geschichte
Die erste Schule in Fürstenbrunn wurde 1921 in einer Baracke des Grödiger Russenlagers eingerichtet, die hinter dem Landgasthof Fürstenbrunn (heute: Gasthof Schnöll) aufgestellt wurde. Formal handelte es sich bei der Volksschule Fürstenbrunn bis zu ihrer Schließung um eine Expositur der Volksschule Grödig. Nachdem diese 1940 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden musste, errichtete die Gemeinde bis 1943 ein neues Schulhaus mit Zentralheizung in Fürstenbrunn. Die Schüler gingen in der Zwischenzeit wieder in die Volksschule Grödig zur Schule.
Am 29. November 1943 konnte die neue eigenständige Volksschule Fürstenbrunn bezogen werden. Seit 1961 war die Schule zweiklassig. Die zweite Klasse wurde in der Lehrerwohnung untergebracht. 1967 wurde die Schule bei laufendem Schulbetrieb renoviert und im Herbst 1968 mit Turnsaal eingeweiht.[2]
1972 wurde die Schule dreiklassig, 1974 vierklassig, 1989 sogar vorübergehend fünfklassig.
Seit 29. September 2015 trägt sie den Namen "Prof.-Walter-Aumayr-Schule.

2025 wurde die Schule neu errichtet. Im Februar 2026 konnte der Neubau bezogen werden und am 2. Mai 2026 wurde er mit einem Festakt eröffnet. Während die Verantwortlichen ursprünglich mit Kosten von rund 26 Millionen Euro kalkulierten, liegen die tatsächlichen Ausgaben am Ende bei "nur" 20 Millionen Euro. Aktuell besuchen 104 Schüler die neun Klassen in Fürstenbrunn. Mit dem kommenden Schuljahr 2026/2027 wird die Zahl der Kinder voraussichtlich auf 120 ansteigen.[3]
Der Neubau 2026
Auf zwei Etagen und einem Untergeschoss bietet die neue Volksschule Fürstenbrunn Platz für moderne Lehrformen:
- Erdgeschoss: Zentraler Haupteingang mit Garderobe, großzügige Aula, Räume für den Mittagstisch inklusive Ausgabeküche sowie spezialisierte Werk- und Musikräume.
- Obergeschoss: Hier befinden sich neun Klassenräume, die in flexiblen Lernzonen angeordnet sind. Jeweils zwei Klassen teilen sich einen Gruppenraum und eine Loggia, was Unterricht an der frischen Luft ermöglicht. Auch die Schulbibliothek sowie Direktionsräume sind hier angesiedelt.
- Untergeschoss: Eine moderne Sporthalle inklusive Nebenräumen, die abends auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung steht.[4]
Schulleiter und Direktoren
| Schülerzahl | |
|---|---|
| 1921 | 59 |
| 1933 | 44 |
| 1993 | 98 |
| 2000 | 103 |
| 2010 | 80 |
- 1921–1930: Anton Rinnberger
- 1930–1933: Adalbert Lorenz
- 1933–1937: Josef Scherpik
- 1937–1940: Josef Hemetsberger
- 1943–1961: Fritz Zeller
- 1961–1969: Walter Aumayr
- 1969–1985: Fritz Winklhofer
- 1985–2003: Gerti Feichtinger
- 2003–2012: Renate Egginger
- seit 2012: Michaela Geier
Quellen
- Aumayr, Walter, Josef Brettenthaler und Horst Haslauer (Red.): Grödig. Aus der Geschichte eines alten Siedlungsraumes am Untersberg. Marktgemeinde Grödig (Eigenverlag) 1990.
