Ferdinand-Hanusch-Platz 1 (Gebäude)
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Das Gebäude Ferdinand-Hanusch-Platz 1 in der Altstadt der Stadt Salzburg hat eine bewegte Geschichte.
Geschichte
Das Gebäude befindet sich mit der Stirnseite am Ferdinand-Hanusch-Platz zwischen dem Franz-Josef-Kai und der Griesgasse.
Anstelle des heutigen Gebäudes standen früher mehrere einzelne Gebäude:
- 1635 stand hier das Haus der Hohen Salzburger Landschaft
- Später entstand ein Gebäude für eine k.k. Kavalleriekaserne, das 1857 abgetragen wurde. Die Kavalleriekaserne war aus der Alten Thürnitz hervorgegangen.
- An dieser Stelle wurde 1871 bis 1873 ein Schulblock erbaut, der eine Bürgerschule und eine Realschule beherbergte. Diese Bürgerschule war die erste Schule dieser Art im Land Salzburg.
- Vor der Bürgerschule stand ein Gebäude der Städtischen Fleischbank, dem sich zur Griesgassenseite das Städtische Salzamt anschloss. In Richtung Anton-Neumayer-Platz schlossen sich die Pfennigstube (1713), später das Münzwardeinamt (1800)und schließlich das k.k. Münzeinlösamt (1816) an. Alle Gebäude zählten zum Stadtviertel Gstätten.
- Am 2. März 1851 war durch kaiserliche Verordnung die Realschule gegründet worden. Die Bevölkerung nannte die Schulgebäude fortan "die Realschule".
- 1928 wurde die Bürgerschule in zwei Hauptschulen umgewandelt.
- Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus der Realschule das Bundesrealgymnasium Salzburg.
- 1969 mussten die Schulen dem neuen AVA-Hof dann weichen.
Bildergalerie
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Ansicht um 1913.
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Am Bildrand unten das Gebäude, das für den AVA-Hof abgerissen wurde. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1928.
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Bildmitte, historische Ansicht des Gebäudes.
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Links unten das Gebäude 1957.
Quellen
- SALZBURGWIKI-Einträge
- Drei Jahrhunderte St.-Johanns-Spital Landeskrankenhaus Salzburg, Seite 62