St. Veit im Pongau

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Karte
Karte 5621.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Pongau (JO)
Fläche: 56.84 km²
Geografische Koordinaten: 47° 19' 60 N, 13° 9' 0 O
Höhe: 764 m ü. A.
Einwohner: 3.411 (2006)
Postleitzahl: 5621
Vorwahl: 0 64 15
Gemeindekennziffer: 50420
Gemeindeamt: Markt 12
5621 St. Veit
Offizielle Website: www.gde-stveit.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Sebastian Pirnbacher (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 19 Mitglieder: 10 ÖVP,
7 SPÖ,
2 FPÖ,
Pfarrkirche und Marktplatz in St. Veit im Pongau

St. Veit im Pongau ist eine Gemeinde im Pongau und Luftkurort.

Geografie

Geografische Lage

St. Veit liegt auf einer Seehöhe von 763 m ü. A. sowohl nördlich als auch südlich der Salzach. Der Markt liegt oberhalb des Salzachtales auf einem Hügel vor dem Hochglocker.

Berge:

  • Hochglocker: 1588m
  • Schneeberg: 1929m
  • Hochegg: 1817m
  • Gamskögerl: 1746m
  • Heukareck: 2099m
  • Sandkogel: 2249m
  • Höllwand: 2287m
  • Haßeck: 2119m
  • Luxkogel: 1824m

Geologie

Klima

St. Veit liegt an der Sonnseite des Hochglockers, nur 200 Höhenmeter über Schwarzach und ist einer der sonnenreichsten Orte von Salzburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Klosteranlage "Maria im Paradies"

Hauptartikel: Maria im Paradies

"Maria im Paradies" ist ein Kloster der Bethlehemschwestern auf der Kinderalm in St. Veit im Pongau.

Pfarrkirche

Die erste Kirche wurde im romanischen Stil in den Jahren zwischen 850 und 950 gebaut. Sie fiel dem großen Marktbrand im Jahre 1334 zum Opfer und wurde anschließend wieder neu errichtet. In den folgenden Jahren wurden Vergrößerungen und Umbauten vorgenommen. Anstatt der ehemaligen einschiffigen Kirche entstand um 1400 eine vierschiffige, gotische Basilika die dem hl. Vitus geweiht wurde.

Naturdenkmäler

Schaubergwerk Sunnpau
Hauptartikel: Schaubergwerk Sunnpau

Grabungen 1985 bis 1989 haben am Klinglberg bei St. Veit eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1.850 v. Chr. nachgewiesen. Im Bergbaubetrieb, der um 1800 aufgelassen wurde, fand man das Grab eines 1.100 bis 1.000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg wieder nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (der oberste Teil im Bergwerk) sind dort ausgestellt.

Naturschutzgebiet „Paarseen-Schuhflicker-Heukareck“

Hier befinden sich besonders seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.

Naturdenkmal „Sommerlinde beim Haidachgut“

Der Baum hat eine Höhe von 35 Metern, einen Stammumfang von 6,10 Metern und einen Kronendurchmesser von 20 Metern

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

  • Michael Gruber, Nordischer Kombinierer und Olympiassieger in der Staffel in Turin 2006
  • Reinhard Schwarzenberger - Schispringer (Bronze bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano und bei den Weltmeisterschaften 1999 in Ramsau)

Weblinks

Städte und Gemeinden im Pongau
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Über dieses Bild

Stadtgemeinden: BischofshofenRadstadtSt. Johann im Pongau
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