Kuranstalt Kreuzbrückl

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Die Kuranstalt Kreuzbrückl war ein Moorheilschwimmbad in Maxglan um 1900 und hieß Hohensinn's Kuranstalt.

Geschichte

Das anfangs Kurbad genannte Bad hatte offenbar im Winter geschlossen. Denn in einer Zeitungsannounce heißt es Kurbad Kreuzbrückl bei Salzburg. Kneipp'sche Kaltwasseranstalt geöffnet vom 1. April 1896 an. In jenem Jahr stand das Kurbad unter der Leitung des praktischen Arztes und Spezialisten für Natur-Heilverfahren und Massage, Gregor Gfrerer. Badbesitzer war Anton Hohensinn. Monsignore Prälat Sebastian Kneipp hatte die Anstalt persönlich besichtigt und über deren Einrichtung seiner vollsten Befriedigung Ausdruck verliehen.

Weitere Anwendung 1896 waren die seit dem Jahre 1827 bestehenden (offen bleibt, ob damit die Kuranstalt oder die Anwendung an sich gemeint war), durch ihre Heilerfolge sehr bekannten Moor- und Solebäder (damals noch Soolebäder geschrieben), sowie Eisen- und Fichtennadel-Bäder.[1]

Am 15. Jänner 1911 starb Anton Hohensinn im 61. Lebensjahr, der damalige Besitzer der Kuranstalt.[2]

Am 4. Mai 1911 wurde die Kuranstalt mit Schwimm- und Wannebädern wieder unter der ärztlichen Leitung des praktischen Arztes Dr. Andrä Pölzl eröffnet.[3]

In der Zwischenkriegszeit fanden in den Räumlichkeiten Bälle statt.[4] Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden darin Veranstaltungen statt, wie beispielsweise am 18. Jänner 1947 ein Wohltätigkeitsball zugunsten des Tierschutzvereins Salzburg.[5]

Heute befindet sich im Gebäude das Gasthaus Kreuzbrückl.

Quelle

  • Salzburg, der Bezirk in alten Ansichten, 2006, Ueberreuter, ISBN 3-8000-7212-2

Fußnoten

  1. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 21. August 1896, Seite 7
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 16. Jänner 1911, Seite 5
  3. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 3. Mai 1911, Seite
  4. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1932, Seite 8
  5. Quelle ANNO, Salzburger Tagblatt, Ausgabe vom 15. Jänner 1947, Seite 4
Ehemalige Kurorte, Kurbäder und Heilquellen im Land Salzburg