Gustav Friedhuber-Grubenthal

Gustav Friedhuber-Grubenthal – bis 1919: Friedhuber Ritter von Grubenthal (* 11. Dezember 1873 in Brünn, Mähren; † 11. Februar 1945 in der Stadt Salzburg) – war langjähriger Prokurist des Salzburger Bankhauses Carl Spängler & Co..

Aus seinem Leben

Gustav Friedhuber, Ritter von Grubenthal, war Sohn des Michael Friedhuber, Ritters von Grubenthal, Theaterkontrollors in Brünn, und der Dorothea geb. Kreyzi. Er heiratete am 15. Februar 1898 in der Salzburger Dreifaltigkeitskirche als 24-jähriger Bankbeamter die 26-jährige Helene Franzky, Tochter eines Vergolders.[1] Der Ehe entsprossen zumindest die folgenden Kinder:

1901 wurde Gustav Friedhuber-Grubenthal für das Bankhaus Carl Spängler & Co. Kollektivprokura (Zeichnungsbefugnis zusammen mit einem weiteren Kollektivprokuristen) erteilt.[8] Er war dann während einer langen Reihe von Jahren als Prokurist des Bankhauses Carl Spängler & Co. in Salzburg tätig. Im Jahr 1920 wurde er zum Direktor der Kreditgenossenschaft "Salzburger Volkskredit" mit der Befugnis zur Führung der vollen Kollektivunterschrift für dieses Genossenschaftsinstitut ernannt.[9]

Von Bankkunden wurde Gustav Friedhuber-Grubenthal wegen seiner Dienstbereitschaft und seines taktvollen Wesens geschätzt. Nach mehr als 40-jähriger Tätigkeit im Bankhaus Spängler & Co., davon über 30 Jahre als Prokurist, ging er mit 1. Jänner 1934 in Pension.[10]

Quellen

  1. Trauungsbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Bd. X S. 154
  2. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Bd. XVI S. 37
  3. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Bd. XVI S. 300
  4. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Bd. XVII S. 60
  5. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Bd. XVII S. 152
  6. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Bd. XVII S. 263
  7. Anmerkung im Trauungsbuch bei der Trauungseintragung der Eltern; im Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Maxglan nicht eingetragen.
  8. Wiener Zeitung, 8. Februar 1901, S. 152
  9. Salzburger Wacht, 4. November 1920, S. 4
  10. Salzburger Volksblatt, 24. Jänner 1934, S. 7