Franz Dürnberger: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 8. Oktober 2026, 11:31 Uhr
Geistlicher Rat Franz Borgias Dürnberger (* 5. Oktober 1903 in Bad Hofgastein; † 30. Jänner 1974 in der Stadt Salzburg)[1] war römisch-katholischer Stadtpfarrer von Salzburg-Gnigl.
Leben
Franz Dürnberger war der Sohn des k.k. Försters Friedrich Dürnberger und seiner Frau Maria, geborene Scharfetter. Der Kunstmaler Fritz Dürnberger (* 1892; † 1926) war sein Bruder.
Drei Monate nach dem Selbstmord seines Bruders wurde Franz Dürnberger am 18. Juli 1926 in der Stadt Salzburg zum Priester geweiht und feierte seine Primiz in Hofgastein.
Ab 1941 war er Stadtpfarrer von Salzburg-Gnigl, wurde jedoch bereits am 24. September 1943 festgenommen, weil er einen Gottesdienst für einen Freiheitskämpfer aus Gnigl gehalten hatte. Vom 28. November 1943 bis zum 5. April 1945 war er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Am 2. Dezember erhielt er die Nummer 58980 im Konzentrationslager Dachau. Er überlebte und kehrte am 17. Juni 1945 in seine Pfarre zurück.
1963 trat er in den Ruhestand. Die Ernennung zum Geistlichen Rat erfolgte 1975 offenbar posthum.
Stolperstein
Ein Stolperstein vor der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael in der er diente, der am 6. Oktober 2026 verlegt wurde, gedenkt nun dem Mut des Gnigler Pfarrers, der das KZ Dachau überlebte.[2]
Quelle
Einzelnachweise
- ↑ Taufbuch der Pfarre Bad Hofgastein, Band XI, S. 95.
- ↑ sn.at, 7. Oktober 2026: Ein Salzburger Stolperstein gedenkt seit Dienstag des Gnigler Pfarrers Franz Dürnberger