Alberta Ainhauser: Unterschied zwischen den Versionen
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Maria Alberta Eugenia Ainhauser, Taufname Klara, wurde als Tochter eines vermögenden Bürgers im damals vorübergehend zu [[Bayern]] (Innkreis) gehörenden Sarntal in [[Südtirol]] geboren. In Bozen besuchte sie die Schule und wurde im Konvikt der Englischen Fräulein in Brixen zur Lehrerin ausgebildet. 1833 trat sie in das Kloster Nonnberg in Salzburg ein und legte [[1836]] ihre Ordensgelübde ab. | Maria Alberta Eugenia Ainhauser, Taufname Klara, wurde als Tochter eines vermögenden Bürgers im damals vorübergehend zu [[Bayern]] (Innkreis) gehörenden Sarntal in [[Südtirol]] geboren. In Bozen besuchte sie die Schule und wurde im Konvikt der Englischen Fräulein in Brixen zur Lehrerin ausgebildet. 1833 trat sie in das Kloster Nonnberg in Salzburg ein und legte [[1836]] ihre Ordensgelübde ab. | ||
Mit Hilfe des [[Äbte von St. Peter|Abtes]] von [[ | Mit Hilfe des [[Äbte von St. Peter|Abtes]] von [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]], [[Albert IV. Nagnzaun]], der sie schon zur Novizenmeisterin gemacht hatte, wurde Ainhauser zur Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Nonnberg gewählt, nachdem Albert die Administration des Nonnberges zurückgelegt hatte. Am [[11. November]] [[1841]] wurde sie vom Salzburger [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Kardinalfürsterzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] in der Benediktinerinnenabtei Nonnberg feierlich inthronisiert. | ||
Im Einklang mit dem Kardinalfürsterzbischof sah Alberta es als ihr Ziel an, den Orden zu alter Strenge zurückzuführen. Sie verkürzte die Schlafzeiten, verlängerte die Buß- und Betzeiten und führte [[1846]] die vegetarische Lebensweise ein. Die strenge Askese musste jedoch [[1852]] auf Veranlassung des Kardinalfürsterzbischof Schwarzenberg wieder gemildert werden. | Im Einklang mit dem Kardinalfürsterzbischof sah Alberta es als ihr Ziel an, den Orden zu alter Strenge zurückzuführen. Sie verkürzte die Schlafzeiten, verlängerte die Buß- und Betzeiten und führte [[1846]] die vegetarische Lebensweise ein. Die strenge Askese musste jedoch [[1852]] auf Veranlassung des Kardinalfürsterzbischof Schwarzenberg wieder gemildert werden. | ||