Änderungen

K
Textersetzung - „[[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|“ durch „[[Pfarrkirche zum hl. Leonhard in Plainfeld|“
Zeile 4: Zeile 4:  
Winklhofer wurde als Sohn des Webers Ignaz Winklhofer und seiner Frau Helena, geborene in Seekirchen geboren. Die Priesterweihe empfing er am [[23. September]] [[1767]]. Er wurde Regens der [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]], später [[Dechant]] in [[Altenmarkt im Pongau]] und [[Hallein]]. Im [[Bayern|bayerischen]] [[Mühldorf am Inn]] war er Stiftsdechant gewesen.
 
Winklhofer wurde als Sohn des Webers Ignaz Winklhofer und seiner Frau Helena, geborene in Seekirchen geboren. Die Priesterweihe empfing er am [[23. September]] [[1767]]. Er wurde Regens der [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]], später [[Dechant]] in [[Altenmarkt im Pongau]] und [[Hallein]]. Im [[Bayern|bayerischen]] [[Mühldorf am Inn]] war er Stiftsdechant gewesen.
   −
Am [[1. Dezember]] [[1799]] kehrte er als Stiftsdechant in seine Heimatgemeinde zurück. Eine seiner ersten Handlungen war die Weihe der [[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|Vikariatskirche Plainfeld]], die in der ersten [[Advent]]<nowiki>woche</nowiki> 1799 stattfand.  
+
Am [[1. Dezember]] [[1799]] kehrte er als Stiftsdechant in seine Heimatgemeinde zurück. Eine seiner ersten Handlungen war die Weihe der [[Pfarrkirche zum hl. Leonhard in Plainfeld|Vikariatskirche Plainfeld]], die in der ersten [[Advent]]<nowiki>woche</nowiki> 1799 stattfand.  
    
Dramatisch war aber vor allem der Einfluss der [[Befreiungskriege (Überblick)|Napoleonischen Kriege]] auf die Geschicke des Stifts. So musste sich das Stift an den Kriegskosten beteiligen. [[1801]] wurde die Stiftskasse gestohlen. Unter dem neuen Landesherrn [[Ferdinand III. von Toskana]] bestand das Kollegiatstift zunächst weiter, mit dem Übergang Salzburgs an das [[Österreich#Kaisertum Österreich bis 1867|Kaisertum Österreich]] wurde es jedoch [[1806]] aufgehoben. [[1812]] − nun gehörte Salzburg zum [[Königreich Bayern]] − wurden die wichtigsten Archivalien nach München verfrachtet und die Pfarre Seekirchen wieder dem [[Dekanat Köstendorf]] einverleibt.
 
Dramatisch war aber vor allem der Einfluss der [[Befreiungskriege (Überblick)|Napoleonischen Kriege]] auf die Geschicke des Stifts. So musste sich das Stift an den Kriegskosten beteiligen. [[1801]] wurde die Stiftskasse gestohlen. Unter dem neuen Landesherrn [[Ferdinand III. von Toskana]] bestand das Kollegiatstift zunächst weiter, mit dem Übergang Salzburgs an das [[Österreich#Kaisertum Österreich bis 1867|Kaisertum Österreich]] wurde es jedoch [[1806]] aufgehoben. [[1812]] − nun gehörte Salzburg zum [[Königreich Bayern]] − wurden die wichtigsten Archivalien nach München verfrachtet und die Pfarre Seekirchen wieder dem [[Dekanat Köstendorf]] einverleibt.