Eduard Kranawetvogl: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Eduard ''Edi'' Kranawetvogl''' (* [[28. Juli]] [[1930]]) ist ein ehemaliger Salzburger [[Motorradrennfahrer]]. Sein Bruder [[Ferdinand Kranawetvogl]] war österreichischer Motorradstaatsmeister.
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'''Eduard ''Edi'' Kranawetvogl''' (* [[28. Juli]] [[1930]]; † [[15. Juni]] [[2022]] in [[Rif]]) war ein ehemaliger Salzburger [[Motorradrennfahrer]]. Sein Bruder [[Ferdinand Kranawetvogl]] ist österreichischer Motorradstaatsmeister.
  
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Eduard Kranawetvogl, der in [[Hallein]]-[[Rif]] lebt, fuhr zunächst in den [[1950er]]-Jahren für [[KTM]] Straßen- als auch Geländerennen. Auch seine Frau [[Inge Kranawetvogl|Inge]] war als Gelände-Motorradrennfahrerin unterwegs gewesen.  
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Eduard Kranawetvogl war Werkstättenleiter des [[Zementwerk Leube GmbH|Zementwerks Leube]], Mitglied der [[Marktmusikkapelle Grödig]] und des Salzburger Motorradclubs. Er lebte in [[Hallein]]-Rif.
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Seine Motorradrennfahrerkarriere begann er in den [[1950er]]-Jahren, wo er für [[KTM]] Straßen- als auch Geländerennen fuhr. Auch seine spätere Frau [[Inge Kranawetvogl|Inge]] war als Gelände-Motorradrennfahrerin unterwegs gewesen.  
  
 
Beim Salzburger [[Motorrad-Skijöring]] 1952, das auf der [[Trabrennbahn]] bei Schneesturm stattfand, fuhr Kranawetvogl das Motorrad, hinten, am Seil hing der Bruder seiner späteren Frau Inge, [[Josef Weikinger]]. Sie gewannen den Lauf der Klasse bis 250 cm³ mit einer Zeit von 02:57 min. vor [[Konrad Eckschlager]] mit Skifahrer [[Paul Schwarz]]. 1953 wurden die beiden Kranawetvogl beim Salzburger Skijöring Dritte und die Mannschaft Hallein, für die sie starteten, gewann den Städtekampf bei diesem Skijöring.
 
Beim Salzburger [[Motorrad-Skijöring]] 1952, das auf der [[Trabrennbahn]] bei Schneesturm stattfand, fuhr Kranawetvogl das Motorrad, hinten, am Seil hing der Bruder seiner späteren Frau Inge, [[Josef Weikinger]]. Sie gewannen den Lauf der Klasse bis 250 cm³ mit einer Zeit von 02:57 min. vor [[Konrad Eckschlager]] mit Skifahrer [[Paul Schwarz]]. 1953 wurden die beiden Kranawetvogl beim Salzburger Skijöring Dritte und die Mannschaft Hallein, für die sie starteten, gewann den Städtekampf bei diesem Skijöring.
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Beim [[Straßenrennen Hallein|2. Halleiner Straßenrennen]] am [[22. Mai]] [[1952]] stürzte Kranawetvogl auf der Zielgeraden und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu.  
 
Beim [[Straßenrennen Hallein|2. Halleiner Straßenrennen]] am [[22. Mai]] [[1952]] stürzte Kranawetvogl auf der Zielgeraden und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu.  
  
==Riga 1957==
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Edi Kranawetvogl im 92. Lebensjahr nach langer Krankheit.
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=== Riga 1957 ===
 
Einer seiner härtesten Geländeeinsätze erlebte Kranawetvogl 1957 beim internationalen Geländerennen in Riga, damals UdSSR, bei dem er im Kampf mit der Weltelite Zweiter in der Klasse bis 175 cm³ wurde. Es war eine ganze Mannschaft aus Österreich-Salzburg zu diesem bedeutenden Wettkampf aufgebrochen: Neben Edi waren auch seine (spätere) Frau Inge, Dr. Johanna Wagner (T), [[Erwin Lechner]] aus Hallein, Kurt Statzinger (Niederösterreich) und Teamchef [[Ernst Kronreif]] dabei - alle auf KTM-Geländemaschinen.  
 
Einer seiner härtesten Geländeeinsätze erlebte Kranawetvogl 1957 beim internationalen Geländerennen in Riga, damals UdSSR, bei dem er im Kampf mit der Weltelite Zweiter in der Klasse bis 175 cm³ wurde. Es war eine ganze Mannschaft aus Österreich-Salzburg zu diesem bedeutenden Wettkampf aufgebrochen: Neben Edi waren auch seine (spätere) Frau Inge, Dr. Johanna Wagner (T), [[Erwin Lechner]] aus Hallein, Kurt Statzinger (Niederösterreich) und Teamchef [[Ernst Kronreif]] dabei - alle auf KTM-Geländemaschinen.  
  
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* [[1. Mai]] [[1968]] - [[1. Mai Rennen]]: 8. und bester Österreicher, auf Aermacchi;<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=4oY%2FOyQxvcZaQbTA4l72ww4cZVEW6yIQbtWiLYnN0VokB0c4hyHo5QN5xcZNLmiMIQL%2B7G%2Bv37MPNYy1yBOOZvb6d4jzmXjTAV6lfYlqyBdDhfLUbFl%2BztNMRVOT9xU%2B&id1=19680417_08&q=%2522Franz%2520Fagerer%2522#slide8  www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 2. Mai 1968, Seite 8</ref>
 
* [[1. Mai]] [[1968]] - [[1. Mai Rennen]]: 8. und bester Österreicher, auf Aermacchi;<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=4oY%2FOyQxvcZaQbTA4l72ww4cZVEW6yIQbtWiLYnN0VokB0c4hyHo5QN5xcZNLmiMIQL%2B7G%2Bv37MPNYy1yBOOZvb6d4jzmXjTAV6lfYlqyBdDhfLUbFl%2BztNMRVOT9xU%2B&id1=19680417_08&q=%2522Franz%2520Fagerer%2522#slide8  www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 2. Mai 1968, Seite 8</ref>
  
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* [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/sport/motorsport/ein-ehepaar-mit-motorsport-pioniercharakter-81319642 4. Jänner 2020]: ''Ein Ehepaar mit Pioniercharakter'', ein Beitrag von [[Joachim Glaser]]
  
 
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Version vom 23. Juni 2022, 11:57 Uhr

Eduard Kranawetvogl bei den Int. Six Days Trial Gottwaldov CSSR 13 .- 19.9.1953 auf KTM
Eduard Kranawetvogl (rechts) mit Sigi Stuhlberger bei der KTM Historic Sternfahrt 2009, beide waren für KTM Rennen gefahren

Eduard Edi Kranawetvogl (* 28. Juli 1930; † 15. Juni 2022 in Rif) war ein ehemaliger Salzburger Motorradrennfahrer. Sein Bruder Ferdinand Kranawetvogl ist österreichischer Motorradstaatsmeister.

Leben

Eduard Kranawetvogl war Werkstättenleiter des Zementwerks Leube, Mitglied der Marktmusikkapelle Grödig und des Salzburger Motorradclubs. Er lebte in Hallein-Rif.

Seine Motorradrennfahrerkarriere begann er in den 1950er-Jahren, wo er für KTM Straßen- als auch Geländerennen fuhr. Auch seine spätere Frau Inge war als Gelände-Motorradrennfahrerin unterwegs gewesen.

Beim Salzburger Motorrad-Skijöring 1952, das auf der Trabrennbahn bei Schneesturm stattfand, fuhr Kranawetvogl das Motorrad, hinten, am Seil hing der Bruder seiner späteren Frau Inge, Josef Weikinger. Sie gewannen den Lauf der Klasse bis 250 cm³ mit einer Zeit von 02:57 min. vor Konrad Eckschlager mit Skifahrer Paul Schwarz. 1953 wurden die beiden Kranawetvogl beim Salzburger Skijöring Dritte und die Mannschaft Hallein, für die sie starteten, gewann den Städtekampf bei diesem Skijöring.

Beim 2. Halleiner Straßenrennen am 22. Mai 1952 stürzte Kranawetvogl auf der Zielgeraden und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu.

Edi Kranawetvogl im 92. Lebensjahr nach langer Krankheit.

Riga 1957

Einer seiner härtesten Geländeeinsätze erlebte Kranawetvogl 1957 beim internationalen Geländerennen in Riga, damals UdSSR, bei dem er im Kampf mit der Weltelite Zweiter in der Klasse bis 175 cm³ wurde. Es war eine ganze Mannschaft aus Österreich-Salzburg zu diesem bedeutenden Wettkampf aufgebrochen: Neben Edi waren auch seine (spätere) Frau Inge, Dr. Johanna Wagner (T), Erwin Lechner aus Hallein, Kurt Statzinger (Niederösterreich) und Teamchef Ernst Kronreif dabei - alle auf KTM-Geländemaschinen.

Inge Kranawetvogl (geborene Weikinger) wurde 10., Lechner 7. und Statzinger 9., Dr. Wagner versank in einem Sandloch.

Rennergebnisse

Bilder

 Eduard Kranawetvogl – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quelle

Einzelnachweise

  1. Quelle bei Kontrolle am 10. September 2019 nicht mehr abrufbar
  2. www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 2. Mai 1968, Seite 8