Annemarie Dengg: Unterschied zwischen den Versionen

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Annemarie Dengg wuchs im [[Deutschland|sächsischen]] Zittau auf, wo sie die Volksschule und die Höhere Mädchenschule besuchte. Nach ihrer Ausbildung wurde sie [[1940]] Fernsprechbeamtin und kam über Dresden und Leipzig nach Wien. Dort startete sie nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ihre politische Laufbahn und war maßgeblich an der Gründung der Katholischen Arbeiterjugend für Mädchen beteiligt. Zu dieser Zeit arbeitete sie auch als Redakteurin der Mädchenzeitschrift "Unser Leben". Ab [[1958]] war sie als Lehrerin für Stenografie und Maschinenschreiben an der [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau|Handelsschule]] in St. Johann im Pongau angestellt. [[1964]] zog sie bis [[1974]] in die Gemeindevertretung ihres Wohnortes ein. Von [[1965]] bis [[1981]] war sie Bezirksleiterin der ÖVP Frauen Pongau, von [[1969]] bis [[1984 stellvertretende Landesleiterin. Unter [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner]] zog sie am [[14. Mai]] [[1969]] in den [[Salzburger Landtag]] ein, dem sie bis zum [[15. Mai]] [[1984]] angehörte.
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Annemarie Dengg wuchs im [[Deutschland|sächsischen]] Zittau auf, wo sie die Volksschule und die Höhere Mädchenschule besuchte. Nach ihrer Ausbildung wurde sie [[1940]] Fernsprechbeamtin und kam über Dresden und Leipzig nach Wien. Dort startete sie nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] ihre politische Laufbahn und war maßgeblich an der Gründung der Katholischen Arbeiterjugend für Mädchen beteiligt. Zu dieser Zeit arbeitete sie auch als Redakteurin der Mädchenzeitschrift "Unser Leben". Ab [[1958]] war sie als Lehrerin für Stenografie und Maschinenschreiben an der [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau|Handelsschule]] in St. Johann im Pongau angestellt. [[1964]] zog sie bis [[1974]] in die Gemeindevertretung ihres Wohnortes ein. Von [[1965]] bis [[1981]] war sie Bezirksleiterin der ÖVP Frauen Pongau, von [[1969]] bis [[1984 stellvertretende Landesleiterin. Unter [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner]] zog sie am [[14. Mai]] [[1969]] in den [[Salzburger Landtag]] ein, dem sie bis zum [[15. Mai]] [[1984]] angehörte.
  
 
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==

Version vom 13. Februar 2022, 16:30 Uhr

Annemarie Dengg an ihrem 85. Geburtstag mit Simon Illmer junior

Annemarie Dengg (* 11. Februar 1920 in Prag, Böhmen; † 31. Jänner 2011 in St. Johann im Pongau) war eine ÖVP-Politikerin.

Leben

Annemarie Dengg wuchs im sächsischen Zittau auf, wo sie die Volksschule und die Höhere Mädchenschule besuchte. Nach ihrer Ausbildung wurde sie 1940 Fernsprechbeamtin und kam über Dresden und Leipzig nach Wien. Dort startete sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihre politische Laufbahn und war maßgeblich an der Gründung der Katholischen Arbeiterjugend für Mädchen beteiligt. Zu dieser Zeit arbeitete sie auch als Redakteurin der Mädchenzeitschrift "Unser Leben". Ab 1958 war sie als Lehrerin für Stenografie und Maschinenschreiben an der Handelsschule in St. Johann im Pongau angestellt. 1964 zog sie bis 1974 in die Gemeindevertretung ihres Wohnortes ein. Von 1965 bis 1981 war sie Bezirksleiterin der ÖVP Frauen Pongau, von 1969 bis [[1984 stellvertretende Landesleiterin. Unter Landeshauptmann Hans Lechner zog sie am 14. Mai 1969 in den Salzburger Landtag ein, dem sie bis zum 15. Mai 1984 angehörte.

Auszeichnungen

Annemarie Dengg wurde 1997 mit dem Goldenes Ehrenzeichen des Verdienstordens der Heiligen Rupert und Virgil ausgezeichnet und erhielt 1985 das Silberne Ehrenzeichen des Landes Salzburg.

Quellen

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007, S. 35f.
  • Salzburger Nachrichten, 2. Februar 2011
  • Land Salzburg [1]