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{{Dieser Artikel|informiert über die weltweite Ausbreitung und die Auswirkungen in Österreich.<br />Über die Auswirkungen im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] informiert ein eigener Artikel [[Coronavirus und das Bundesland Salzburg]].<br />Der Artikel [[Infektionskrankheit Covid-19 Datenübersichten]] zeigt grafische Datenübersichten zu verschiedenen Zeitpunkten.}}
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{{Dieser Artikel|informiert über '''die weltweite Ausbreitung und die Auswirkungen in Österreich'''.<br />Über die Auswirkungen im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] informiert der Artikel [[Coronavirus und das Bundesland Salzburg]].<br />Der Artikel [[Infektionskrankheit Covid-19 Datenübersichten]] zeigt '''grafische Datenübersichten''' zu verschiedenen Zeitpunkten.}}
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|AMT=  Chronologie des [[Infektionskrankheit Covid-19]] in [[Österreich]]
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|VORGÄNGER= [[Infektionskrankheit Covid-19 Chronologie Österreich 1. Teil 2020|März 2020 bis Dezember 2020]]
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|NACHFOLGER= [[Infektionskrankheit Covid-19 Chronologie Österreich 2. Teil 2020|September 2020 bis Dezember 2020]]
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[[Datei:Infektionskrankheit Covid-19 Infektionskette.jpg|thumb|600px| Infektionskette: Zu Hause bleiben, sich selber und andere schützen. Die Mathematik zeigt es: Nur so durchbrechen wir die Ansteckungskette.]]
 
[[Datei:Infektionskrankheit Covid-19 Infektionskette.jpg|thumb|600px| Infektionskette: Zu Hause bleiben, sich selber und andere schützen. Die Mathematik zeigt es: Nur so durchbrechen wir die Ansteckungskette.]]
 
[[Datei:Verhaltensregeln Corona Virus Grafik.jpg|thumb|600px|Verhaltensregeln gegen eine Ausbreitung der Infektionskrankheit Covid-19.]]
 
[[Datei:Verhaltensregeln Corona Virus Grafik.jpg|thumb|600px|Verhaltensregeln gegen eine Ausbreitung der Infektionskrankheit Covid-19.]]
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== Allgemeine Beiträge zum Thema Infektionskrankheit Covid-19 ==
 
== Allgemeine Beiträge zum Thema Infektionskrankheit Covid-19 ==
 
=== Name ===
 
=== Name ===
„Corona“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Krone oder Kranz. Der Virus trägt den Namen wegen seines kranzförmigen Aussehens. Die heilige Maria mit dem Strahlenkranz wird oft als "''Coronata''" bezeichnet. Ein Detail am Rande: Die heilige Corona war eine frühchristliche Märtyrerin und gilt ausgerechnet als Schutzheilige gegen Seuchen. In Österreich gibt es in [[Niederösterreich]] die Gemeinde St. Corona am Wechsel, in [[Italien]] mehrere Orte wie zum Beispiel das "''Santuario della Madonna di Corona''" nordwestlich von Verona.  
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„Corona“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Krone oder Kranz. Der Virus trägt den Namen wegen seines kranzförmigen Aussehens. Die heilige Maria mit dem Strahlenkranz wird oft als ''Coronata'' bezeichnet. Ein Detail am Rande: Die heilige Corona war eine frühchristliche Märtyrerin und gilt ausgerechnet als Schutzheilige gegen Seuchen. In Österreich gibt es in [[Niederösterreich]] die Gemeinde St. Corona am Wechsel, in [[Italien]] mehrere Orte wie zum Beispiel das ''Santuario della Madonna di Corona''<ref>siehe [http://www.madonnadellacorona.it/de/home-4/ deutschsprachige homepage des Wallfahrtsheiligtums</ref>  nordwestlich von Verona.  
    
=== Beschreibung ===
 
=== Beschreibung ===
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Die Verbreitungswege des Coronavirus wurden weltweit untersucht. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Trinkwasser infiziert haben. Ein Eintrag des Erregers in Quell- oder Brunnenwasser konnte nicht ausgeschlossen werden, da Der Virus durch die Bodenpassage inaktiviert wird, versicherte die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach.
 
Die Verbreitungswege des Coronavirus wurden weltweit untersucht. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Trinkwasser infiziert haben. Ein Eintrag des Erregers in Quell- oder Brunnenwasser konnte nicht ausgeschlossen werden, da Der Virus durch die Bodenpassage inaktiviert wird, versicherte die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach.
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Ein Ereignis wie die Corona Pandemie 2020 trete "''statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1&nbsp;000 Jahren''" ein.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/politik/weltpolitik/hat-die-deutsche-regierung-die-pandemie-vorhergesehen-85582948 30. März 2020]</ref>
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Ein Ereignis wie die Corona Pandemie 2020 trete "statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1&nbsp;000 Jahren" ein.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/politik/weltpolitik/hat-die-deutsche-regierung-die-pandemie-vorhergesehen-85582948 30. März 2020]</ref>
    
==== Woher kam die Krankheit wirklich? ====
 
==== Woher kam die Krankheit wirklich? ====
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Zunächst stellte man fest, dass diese Infektionskrankheit Ende Dezember [[2019]] in der [[China|chinesischen]] Stadt Wuhan nachgewiesen war. Sie soll sich von dort zunächst im Februar 2020 besonders in Oberitalien ausgebreitet und von dann in ganz Europa haben.  
 
Zunächst stellte man fest, dass diese Infektionskrankheit Ende Dezember [[2019]] in der [[China|chinesischen]] Stadt Wuhan nachgewiesen war. Sie soll sich von dort zunächst im Februar 2020 besonders in Oberitalien ausgebreitet und von dann in ganz Europa haben.  
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Während im Spätsommer die Infektionszahlen auf der ganzen Welt wieder stark anstiegen, wurde berichtet, dass in Wuhan Normalität eingekehrt war und Covid-19 als "besiegt" galt. Dann meldete die ''Frankfurter Allgemeine'' am Sonntag, den 15. November 2020,<ref>[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/italien-coronavirus-in-lungenproben-vom-september-2019-17053663.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE www.faz.net] vom 15. November 2020, abgefragt am 17. November 2020</ref> dass in Italien<blockquote>"''[...] gemäß einer Studie des Instituts für Tumorerkrankungen in Mailand und der Universität Siena, deren Ergebnis am Sonntag [15.11.2020] in der Fachzeitschrift „Tumori Journal“ veröffentlicht wurde, Sars-CoV-2 schon im September 2019 vor allem im Norden des Landes kursierte[..]"''</blockquote>Dabei waren Tests von 959 Personen untersucht worden, die zwischen September 2019 und März 2020 an freiwilligen ''Screenings'' für eine mögliche Tumorerkrankung der Lungen teilgenommen hatten. Bei diesen damals entnommenen Proben konnten bei rund elf Prozent Antikörper gegen das Coronavirus festgestellt werden. Bei den im Herbst 2020 nachträglich positiv auf das Coronavirus getesteten Proben stammten 14 Prozent von den Lungenproben im September 2019, vom Februar 2020 stammten 30 Prozent der nachträglich positiven Tests. 53,2 Prozent aller positiven Proben aus den Lungenproben stammten aus der norditalienischen Region Lombardei.
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Während im Spätsommer die Infektionszahlen auf der ganzen Welt wieder stark anstiegen, wurde berichtet, dass in Wuhan Normalität eingekehrt war und Covid-19 als "besiegt" galt. Dann meldete die ''Frankfurter Allgemeine'' am Sonntag, den 15. November 2020,<ref>[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/italien-coronavirus-in-lungenproben-vom-september-2019-17053663.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE www.faz.net] vom 15. November 2020, abgefragt am 17. November 2020</ref> dass in Italien<blockquote>"[...] gemäß einer Studie des Instituts für Tumorerkrankungen in Mailand und der Universität Siena, deren Ergebnis am Sonntag [15.11.2020] in der Fachzeitschrift „Tumori Journal“ veröffentlicht wurde, Sars-CoV-2 schon im September 2019 vor allem im Norden des Landes kursierte[..]"</blockquote>Dabei waren Tests von 959 Personen untersucht worden, die zwischen September 2019 und März 2020 an freiwilligen ''Screenings'' für eine mögliche Tumorerkrankung der Lungen teilgenommen hatten. Bei diesen damals entnommenen Proben konnten bei rund elf Prozent Antikörper gegen das Coronavirus festgestellt werden. Bei den im Herbst 2020 nachträglich positiv auf das Coronavirus getesteten Proben stammten 14 Prozent von den Lungenproben im September 2019, vom Februar 2020 stammten 30 Prozent der nachträglich positiven Tests. 53,2 Prozent aller positiven Proben aus den Lungenproben stammten aus der norditalienischen Region Lombardei.
    
=== Fast 25 Tage Spitalsaufenthalt notwendig ===
 
=== Fast 25 Tage Spitalsaufenthalt notwendig ===
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Ein im Ö1-Morgenjournal am Montag, den [[27. April]] 2020 veröffentlichtes Papier hatte Kanzler Sebastian Kurz ([[ÖVP]]) in einer Sitzung am [[12. März]] 2020 davon gesprochen, die Bevölkerung sollte Angst vor einer Infektion bzw. dem Tod von Angehörigen haben. An dieser Sitzung der ''Task Force Corona'' des Gesundheitsministeriums im Kanzleramt hatten neben Kanzler, Vizekanzler, Gesundheits- und Innenminister auch Beamte und Gesundheitsexperten teilgenommen. Dem Protokoll zufolge äußerte Kurz, dass er noch keine wirkliche Sorge der Bevölkerung verspüre. Daraufhin meinte der Tropenmediziner Univ.Prof. Dr. Herwig Kollaritsch, man müsse der Bevölkerung klar machen, dass es sich um eine potenziell tödliche Krankheit handle und nicht um eine einfache Grippe.
 
Ein im Ö1-Morgenjournal am Montag, den [[27. April]] 2020 veröffentlichtes Papier hatte Kanzler Sebastian Kurz ([[ÖVP]]) in einer Sitzung am [[12. März]] 2020 davon gesprochen, die Bevölkerung sollte Angst vor einer Infektion bzw. dem Tod von Angehörigen haben. An dieser Sitzung der ''Task Force Corona'' des Gesundheitsministeriums im Kanzleramt hatten neben Kanzler, Vizekanzler, Gesundheits- und Innenminister auch Beamte und Gesundheitsexperten teilgenommen. Dem Protokoll zufolge äußerte Kurz, dass er noch keine wirkliche Sorge der Bevölkerung verspüre. Daraufhin meinte der Tropenmediziner Univ.Prof. Dr. Herwig Kollaritsch, man müsse der Bevölkerung klar machen, dass es sich um eine potenziell tödliche Krankheit handle und nicht um eine einfache Grippe.
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Kollaritsch führte als Beispiel das Protokoll der Kommunikation rund um die britische Masernepidemie der [[1990er]]-Jahre an. Auch darin hatte man damals mit der Angst der Bevölkerung gespielt. Im Protokoll der Sitzung vom 12. März heißt es weiter "''Kurz verdeutlicht, dass die Menschen vor einer Ansteckung Angst haben sollen bzw. Angst davor, dass Eltern/Großeltern sterben. Hingegen sei die Angst vor der Lebensmittelknappheit, Stromausfälle etc. der Bevölkerung zu nehmen.''"
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Kollaritsch führte als Beispiel das Protokoll der Kommunikation rund um die britische Masernepidemie der [[1990er]]-Jahre an. Auch darin hatte man damals mit der Angst der Bevölkerung gespielt. Im Protokoll der Sitzung vom 12. März heißt es weiter "Kurz verdeutlicht, dass die Menschen vor einer Ansteckung Angst haben sollen bzw. Angst davor, dass Eltern/Großeltern sterben. Hingegen sei die Angst vor der Lebensmittelknappheit, Stromausfälle etc. der Bevölkerung zu nehmen."
    
Ein Sprecher des Bundeskanzlers relativierte Kurz seine Aussage, der damit lediglich Verständnis für die Angst um Familienmitglieder gezeigt hatte. Allerdings hatte sich der Kanzler später im März mit drastischen Aussagen zu Wort gemeldet. So sprach er noch Ende März eine Warnung aus, dass bald jeder jemanden kennen wird, der an Corona verstorben sei [was sich bis Ende April jedoch nicht bewahrheitet hatte, auch nicht im Herbst 2020]. Kollaritsch selbst hielt laut Ö1 fest, nicht von einem Spiel mit der Angst in Österreich gesprochen zu haben. Ohne drastische Wortwahl hätte die Bevölkerung die Maßnahmen der Regierung aber nicht angenommen, meinte er.<ref>[[Salzburg24.at]] vom [https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/corona-krise-bewusstes-spiel-der-regierung-mit-der-angst-86790211 27. April 2020]</ref>
 
Ein Sprecher des Bundeskanzlers relativierte Kurz seine Aussage, der damit lediglich Verständnis für die Angst um Familienmitglieder gezeigt hatte. Allerdings hatte sich der Kanzler später im März mit drastischen Aussagen zu Wort gemeldet. So sprach er noch Ende März eine Warnung aus, dass bald jeder jemanden kennen wird, der an Corona verstorben sei [was sich bis Ende April jedoch nicht bewahrheitet hatte, auch nicht im Herbst 2020]. Kollaritsch selbst hielt laut Ö1 fest, nicht von einem Spiel mit der Angst in Österreich gesprochen zu haben. Ohne drastische Wortwahl hätte die Bevölkerung die Maßnahmen der Regierung aber nicht angenommen, meinte er.<ref>[[Salzburg24.at]] vom [https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/corona-krise-bewusstes-spiel-der-regierung-mit-der-angst-86790211 27. April 2020]</ref>
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Der Großteil der Befragten (86 Prozent) rechnete aber mit einer "sehr negativen" (43 Prozent) bzw. "negativen" (43 Prozent) aktuellen Wirtschaftsentwicklung. Mittelfristig wurde die Entwicklung von 28 Prozent sehr negativ und von 41 Prozent negativ gesehen. <u>Etwa 44 Prozent glaubten, dass die Krise in Österreich nach drei Monaten vorbei sein wird</u>; 26 Prozent sind auf sechs Monate eingestellt und rund 13 Prozent auf zwölf Monate oder länger.
 
Der Großteil der Befragten (86 Prozent) rechnete aber mit einer "sehr negativen" (43 Prozent) bzw. "negativen" (43 Prozent) aktuellen Wirtschaftsentwicklung. Mittelfristig wurde die Entwicklung von 28 Prozent sehr negativ und von 41 Prozent negativ gesehen. <u>Etwa 44 Prozent glaubten, dass die Krise in Österreich nach drei Monaten vorbei sein wird</u>; 26 Prozent sind auf sechs Monate eingestellt und rund 13 Prozent auf zwölf Monate oder länger.
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Ein Drittel der Befragten war mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung sehr zufrieden - insgesamt wurden dafür 3,5 von 5 möglichen Punkten vergeben, vor zwei Wochen waren es den Angaben zufolge aber noch 4 Punkte. "''Die Diskussionen über den Oster-Erlass haben die positive Stimmung zur Bundesregierung aktuell getrübt''". meinte Hofherr.
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Ein Drittel der Befragten war mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung sehr zufrieden - insgesamt wurden dafür 3,5 von 5 möglichen Punkten vergeben, vor zwei Wochen waren es den Angaben zufolge aber noch 4 Punkte. "Die Diskussionen über den Oster-Erlass haben die positive Stimmung zur Bundesregierung aktuell getrübt". meinte Hofherr.
    
=== Corona-Krise für einige in Österreich schon negativ am Konto spürbar ===
 
=== Corona-Krise für einige in Österreich schon negativ am Konto spürbar ===
 
'''8. April''' 2020. Die Coronavirus-Krise war für einige schon negativ auf dem Konto zu spüren. In einer Umfrage von ''MarketAgent'' im Auftrag der ING Bank, bei der 1&nbsp;000 Personen in Österreich ab 18 Jahren befragt wurden, gaben 40 Prozent an, dass sich die aktuelle Situation negativ auf ihre Finanzen auswirke. Rund ein Viertel (23 Prozent) werde daher auf Erspartes zurückgreifen.
 
'''8. April''' 2020. Die Coronavirus-Krise war für einige schon negativ auf dem Konto zu spüren. In einer Umfrage von ''MarketAgent'' im Auftrag der ING Bank, bei der 1&nbsp;000 Personen in Österreich ab 18 Jahren befragt wurden, gaben 40 Prozent an, dass sich die aktuelle Situation negativ auf ihre Finanzen auswirke. Rund ein Viertel (23 Prozent) werde daher auf Erspartes zurückgreifen.
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Grundsätzlich sollte man das Zwei- bis Dreifache des Monatseinkommens als Notgroschen auf die Seite legen, so der CEO der ING Österreich, Barbaros Uygun, aus Aussendung. In Anbetracht der aktuellen Krise müsse man diese Formel aber eventuell neu definieren. "''Wem es möglich ist, dem würde ich raten, das Drei-bis Fünffache anzusetzen''", sagte Uygun.
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Grundsätzlich sollte man das Zwei- bis Dreifache des Monatseinkommens als Notgroschen auf die Seite legen, so der CEO der ING Österreich, Barbaros Uygun, aus Aussendung. In Anbetracht der aktuellen Krise müsse man diese Formel aber eventuell neu definieren. "Wem es möglich ist, dem würde ich raten, das Drei-bis Fünffache anzusetzen", sagte Uygun.
    
Laut der Umfrage haben die meisten (30 Prozent) zwischen ein bis drei Monatsgehälter angespart, rund jeder zehnte Befragte (11 Prozent) hat weniger als ein Monatsgehalt an Ersparnissen. 16 Prozent haben vier bis sechs Nettomonatsgehälter auf der hohen Kante und rund ein weiteres Viertel der Befragten mehr als das.
 
Laut der Umfrage haben die meisten (30 Prozent) zwischen ein bis drei Monatsgehälter angespart, rund jeder zehnte Befragte (11 Prozent) hat weniger als ein Monatsgehalt an Ersparnissen. 16 Prozent haben vier bis sechs Nettomonatsgehälter auf der hohen Kante und rund ein weiteres Viertel der Befragten mehr als das.
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'''7. April''' 2020. Etliche Zivildiener, deren Dienst Ende März ausgelaufen wäre und die aufgrund der Corona-Krise bis zum Juni verlängert worden sind, fühlten sich unfair behandelt. Mehr als 100 von ihnen wollten eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einbringen, weil sie deutlich weniger verdienen als jene rund 3&nbsp;500 außerordentlichen Zivildiener, die einem Aufruf der Bundesregierung gefolgt waren.
 
'''7. April''' 2020. Etliche Zivildiener, deren Dienst Ende März ausgelaufen wäre und die aufgrund der Corona-Krise bis zum Juni verlängert worden sind, fühlten sich unfair behandelt. Mehr als 100 von ihnen wollten eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einbringen, weil sie deutlich weniger verdienen als jene rund 3&nbsp;500 außerordentlichen Zivildiener, die einem Aufruf der Bundesregierung gefolgt waren.
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Die außerordentlichen Zivis, die sich freiwillig wieder in den Dienst gestellt hatten, um Engpässe im Gesundheits- und Pflegebereich auszugleichen, durften mit einer monatlichen Abgeltung von zumindest 1.300 Euro rechnen. Jene, die ungefragt um drei Monate verlängert wurden, kamen dagegen im Schnitt auf rund 550 Euro. "''Das ist gleichheitswidrig''", meinte dazu der Wiener Anwalt Nikolaus Rast, der gemeinsam mit seinem Partner Mirsad Musliu das Mandat für fast ein Zehntel von insgesamt 1&nbsp;500 Betroffenen übernommen hatte.
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Die außerordentlichen Zivis, die sich freiwillig wieder in den Dienst gestellt hatten, um Engpässe im Gesundheits- und Pflegebereich auszugleichen, durften mit einer monatlichen Abgeltung von zumindest 1.300 Euro rechnen. Jene, die ungefragt um drei Monate verlängert wurden, kamen dagegen im Schnitt auf rund 550 Euro. "Das ist gleichheitswidrig", meinte dazu der Wiener Anwalt Nikolaus Rast, der gemeinsam mit seinem Partner Mirsad Musliu das Mandat für fast ein Zehntel von insgesamt 1&nbsp;500 Betroffenen übernommen hatte.
    
=== AUA-Maschine brachte 184 Passagiere aus Nigeria zurück nach Europa ===
 
=== AUA-Maschine brachte 184 Passagiere aus Nigeria zurück nach Europa ===
'''4. April''' 2020: Mehrere europäische Staaten starteten Heimholaktionen von im Ausland weilenden Bürgern. So hatte eine Maschine von [[Austrian Airlines]] in der Nacht von Freitag, [[3. April]], auf Samstag, [[4. April]], 184 Passagiere aus [[Nigeria]] zurück nach Europa gebracht. Neben Österreichern befanden sich Reisende aus 24 weiteren Ländern an Bord. "''Passenderweise lautete der Name der AUA-Maschine 'Sibanye', das ist Zulu und bedeutet auf Deutsch so viel wie 'Wir sind eins' ''", verriet Claudia Türtscher, Sprecherin von Außenminister Alexander Schallenberg, der APA.
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'''4. April''' 2020: Mehrere europäische Staaten starteten Heimholaktionen von im Ausland weilenden Bürgern. So hatte eine Maschine von [[Austrian Airlines]] in der Nacht von Freitag, [[3. April]], auf Samstag, [[4. April]], 184 Passagiere aus [[Nigeria]] zurück nach Europa gebracht. Neben Österreichern befanden sich Reisende aus 24 weiteren Ländern an Bord. "Passenderweise lautete der Name der AUA-Maschine 'Sibanye', das ist Zulu und bedeutet auf Deutsch so viel wie 'Wir sind eins'", verriet Claudia Türtscher, Sprecherin von Außenminister Alexander Schallenberg, der APA.
    
=== Erste FFP2-Masken aus heimischer Produktion ===
 
=== Erste FFP2-Masken aus heimischer Produktion ===
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=== Erster Fall in Ischgl bereits am 8. Februar ===
 
=== Erster Fall in Ischgl bereits am 8. Februar ===
'''3. April''' 2020. Der "''erste gesicherte Corona-Fall''" in [[Tirol]] betraf eine einheimische Kellnerin. Das sagte Ingrid Kiefer, Leiterin der Krisenkommunikation der AGES, der APA. Das kam bei der epidemiologischen Abklärung heraus. Bestätigt wurde die Infektion erst im März. Zuvor war irrtümlich angegeben worden, dass eine Kellnerin aus der Schweiz bereits am [[5. Februar]] die sogenannte Patientin Null gewesen sei. Der bisher viel genannte Barkeeper, dem in Medien unterstellt wurde, Dutzende in einem Après-Ski-Lokal angesteckt zu haben, war demnach nicht der "''[[Coronavirus-Sprachwelt#Superspreader|Spreader]]''". Vielmehr war er laut Allerberger der Erste von den in Ischgl Erkrankten, der zum Arzt ging und Anfang März positiv getestet wurde. Er habe fälschlicherweise die Rolle des angeblichen Weiterverbreiters "umgehängt bekommen", betonte Allerberger.
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'''3. April''' 2020. Der "erste gesicherte Corona-Fall" in [[Tirol]] betraf eine einheimische Kellnerin. Das sagte Ingrid Kiefer, Leiterin der Krisenkommunikation der AGES, der APA. Das kam bei der epidemiologischen Abklärung heraus. Bestätigt wurde die Infektion erst im März. Zuvor war irrtümlich angegeben worden, dass eine Kellnerin aus der Schweiz bereits am [[5. Februar]] die sogenannte Patientin Null gewesen sei. Der bisher viel genannte Barkeeper, dem in Medien unterstellt wurde, Dutzende in einem Après-Ski-Lokal angesteckt zu haben, war demnach nicht der "[[Coronavirus-Sprachwelt#Superspreader|Spreader]]". Vielmehr war er laut Allerberger der Erste von den in Ischgl Erkrankten, der zum Arzt ging und Anfang März positiv getestet wurde. Er habe fälschlicherweise die Rolle des angeblichen Weiterverbreiters "umgehängt bekommen", betonte Allerberger.
    
'''9. April''' 2020. Die Zeitschrift ''Profil'' berichtete, dass sich 57 Prozent der geprüften Corona-Fälle nach Ischgl zurückverfolgen. Die Gesundheitsagentur (AGES) konnte dies in sogenannten ''[[Coronavirus-Sprachwelt#Cluster|Cluster]]''-Analysen nachweisen.<ref>[https://www.profil.at/oesterreich/prozent-corona-infizierungen-ischgl-11440393 www.profil.at], 9. April 2020</ref>
 
'''9. April''' 2020. Die Zeitschrift ''Profil'' berichtete, dass sich 57 Prozent der geprüften Corona-Fälle nach Ischgl zurückverfolgen. Die Gesundheitsagentur (AGES) konnte dies in sogenannten ''[[Coronavirus-Sprachwelt#Cluster|Cluster]]''-Analysen nachweisen.<ref>[https://www.profil.at/oesterreich/prozent-corona-infizierungen-ischgl-11440393 www.profil.at], 9. April 2020</ref>
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'''3. April''' 2020. Der Österreichische Berufsverband der Kindergarten-und HortpädagogInnen (ÖDKH) hatte am Freitag die Arbeitsbedingungen der Pädagoginnen während der Corona Pandemie beklagt. Diese würden derzeit unter erschwerten und gefährlichen Bedingungen arbeiten, bei den Rahmenbedingungen seien sie aber ausschließlich von der Gunst der Länder, Bürgermeister und Träger abhängig.
 
'''3. April''' 2020. Der Österreichische Berufsverband der Kindergarten-und HortpädagogInnen (ÖDKH) hatte am Freitag die Arbeitsbedingungen der Pädagoginnen während der Corona Pandemie beklagt. Diese würden derzeit unter erschwerten und gefährlichen Bedingungen arbeiten, bei den Rahmenbedingungen seien sie aber ausschließlich von der Gunst der Länder, Bürgermeister und Träger abhängig.
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Der empfohlene Sicherheitsabstand sei bei der Arbeit mit jüngeren Kindern - von Wickeln über Trösten bis zum Anziehen für den Garten - nicht einzuhalten, so die ÖDKH-Vorsitzende Raphaela Keller. Die Möglichkeiten der Pädagoginnen - weniger als fünf Prozent des Kindergartenpersonals sind Männer - sich zu schützen seien allerdings verbesserungswürdig: Desinfektionsmittel sei "''nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit''", Schutzmasken für Eltern nicht vorgeschrieben.
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Der empfohlene Sicherheitsabstand sei bei der Arbeit mit jüngeren Kindern - von Wickeln über Trösten bis zum Anziehen für den Garten - nicht einzuhalten, so die ÖDKH-Vorsitzende Raphaela Keller. Die Möglichkeiten der Pädagoginnen - weniger als fünf Prozent des Kindergartenpersonals sind Männer - sich zu schützen seien allerdings verbesserungswürdig: Desinfektionsmittel sei "nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit", Schutzmasken für Eltern nicht vorgeschrieben.
    
Dazu komme, dass derzeit wegen der Krise Kindergartenpädagoginnen in der Probezeit gekündigt werden oder für andere Aufgaben eingesetzt.
 
Dazu komme, dass derzeit wegen der Krise Kindergartenpädagoginnen in der Probezeit gekündigt werden oder für andere Aufgaben eingesetzt.
    
=== Neue Berechnung der Dunkelziffer anhand von Island-Daten ===
 
=== Neue Berechnung der Dunkelziffer anhand von Island-Daten ===
'''3. April''' 2020. Eine neue Berechnung über das tatsächliche Ausmaß der Covid-19-Infektionen in Österreich hatten Forscher der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien vorgelegt. Sie hatten dazu Daten aus Island auf Österreich übertragen. Im Schnitt aller Szenarien war die Zahl an Infektionen mit Stand [[1. April]] neun Mal so hoch als jene der bestätigten Fälle. Allerdings sei die Unsicherheit der Berechnung "beträchtlich". Mit Stand 1. April würde dieser Multiplikator von neun knapp 100&nbsp;000 Infizierte in Österreich bedeuten. Die Wissenschafter räumten allerdings ein, dass die Unsicherheit der statistischen Methode relativ hoch ist, "''und auch über die Unsicherheit besteht eine relativ große Unsicherheit''", so Kastner. Der Multiplikator könnte demnach auch bei vier bzw. 14 liegen, was beim Stand vom 1. April eine Schwankungsbreite von 40&nbsp;000 bis 140&nbsp;000 Infizierten bedeuten würde.<ref>[https://doi.org/10.13140/RG.2.2.18427.05928 https://doi.org..]</ref>
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'''3. April''' 2020. Eine neue Berechnung über das tatsächliche Ausmaß der Covid-19-Infektionen in Österreich hatten Forscher der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien vorgelegt. Sie hatten dazu Daten aus Island auf Österreich übertragen. Im Schnitt aller Szenarien war die Zahl an Infektionen mit Stand [[1. April]] neun Mal so hoch als jene der bestätigten Fälle. Allerdings sei die Unsicherheit der Berechnung "beträchtlich". Mit Stand 1. April würde dieser Multiplikator von neun knapp 100&nbsp;000 Infizierte in Österreich bedeuten. Die Wissenschafter räumten allerdings ein, dass die Unsicherheit der statistischen Methode relativ hoch ist, "und auch über die Unsicherheit besteht eine relativ große Unsicherheit", so Kastner. Der Multiplikator könnte demnach auch bei vier bzw. 14 liegen, was beim Stand vom 1. April eine Schwankungsbreite von 40&nbsp;000 bis 140&nbsp;000 Infizierten bedeuten würde.<ref>[https://doi.org/10.13140/RG.2.2.18427.05928 https://doi.org..]</ref>
    
=== Bisher 92&nbsp;190 Testungen in Österreich ===
 
=== Bisher 92&nbsp;190 Testungen in Österreich ===
'''2. April''' 2020. Bisher hatte es in Österreich 92&nbsp;190 Testungen auf SARS-CoV-2 und damit deutlich mehr, als zuletzt vom Gesundheitsministerium verlautbart wurde, gegeben. Das gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am 2. April bekannt. Mit 1. April waren bundesweit knapp 56&nbsp;000 Testungen ausgewiesen worden. "''Es gibt deutlich mehr Testungen, als in den Tagesmeldungen ersichtlich''", sagte Anschober. Als Grund für die Differenz nannte Anschober, dass viele kleine Labors - österreichweit führen mittlerweile über 40 diese Tests auf das Coronavirus durch - noch nicht mit der Schnittstelle verbunden sind, die direkt Daten ins Epidemiologische Meldesystem (EMS) einspeist.
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'''2. April''' 2020. Bisher hatte es in Österreich 92&nbsp;190 Testungen auf SARS-CoV-2 und damit deutlich mehr, als zuletzt vom Gesundheitsministerium verlautbart wurde, gegeben. Das gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am 2. April bekannt. Mit 1. April waren bundesweit knapp 56&nbsp;000 Testungen ausgewiesen worden. "Es gibt deutlich mehr Testungen, als in den Tagesmeldungen ersichtlich", sagte Anschober. Als Grund für die Differenz nannte Anschober, dass viele kleine Labors - österreichweit führen mittlerweile über 40 diese Tests auf das Coronavirus durch - noch nicht mit der Schnittstelle verbunden sind, die direkt Daten ins Epidemiologische Meldesystem (EMS) einspeist.
    
=== Oberösterreich schränkt Parkmöglichkeit an Ausflugszielen ein ===
 
=== Oberösterreich schränkt Parkmöglichkeit an Ausflugszielen ein ===
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=== Experten skeptisch bei Maskenpflicht für Gesunde ===
 
=== Experten skeptisch bei Maskenpflicht für Gesunde ===
 
'''1. April
 
'''1. April
* So wies die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem Video darauf hin, dass das alleinige Tragen von "medizinischen Masken" nicht vor dem Coronavirus schützt. Das Tragen müsse mit zusätzlichen Maßnahmen wie Händewaschen kombiniert werden. Daher empfiehlt die WHO das Tragen von Masken "nur in speziellen Fällen": "''Wenn Sie Husten, Fieber und Atemschwierigkeiten haben, tragen Sie eine Maske und suchen Sie medizinische Versorgung auf. Wenn Sie diese Symptome nicht haben, brauchen Sie auch keine Maske tragen, da es keine Beweise gibt, dass sie Menschen schützt, die nicht krank sind.''"  
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* So wies die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem Video darauf hin, dass das alleinige Tragen von "medizinischen Masken" nicht vor dem Coronavirus schützt. Das Tragen müsse mit zusätzlichen Maßnahmen wie Händewaschen kombiniert werden. Daher empfiehlt die WHO das Tragen von Masken "nur in speziellen Fällen": "Wenn Sie Husten, Fieber und Atemschwierigkeiten haben, tragen Sie eine Maske und suchen Sie medizinische Versorgung auf. Wenn Sie diese Symptome nicht haben, brauchen Sie auch keine Maske tragen, da es keine Beweise gibt, dass sie Menschen schützt, die nicht krank sind."  
* Das Zentrum für Krankheitskontrolle (CDC) schrieb auf seiner Website: "''Das CDC empfiehlt nicht, dass Menschen, denen es gut geht, eine Gesichtsmaske tragen, um sich vor Atemwegserkrankungen, einschließlich Covid-19, zu schützen.''" Eine Gesichtsmaske solle von Menschen, die das Coronavirus haben und Symptome zeigen, getragen werden.
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* Das Zentrum für Krankheitskontrolle (CDC) schrieb auf seiner Website: "Das CDC empfiehlt nicht, dass Menschen, denen es gut geht, eine Gesichtsmaske tragen, um sich vor Atemwegserkrankungen, einschließlich Covid-19, zu schützen." Eine Gesichtsmaske solle von Menschen, die das Coronavirus haben und Symptome zeigen, getragen werden.
* Die Berliner Charité schrieb auf ihrer Website, dass es nicht bewiesen sei, dass "''sich das Ansteckungsrisiko für eine gesunde Privatperson signifikant verringert, wenn sie einen Mund-Nasen-Schutz trägt''".  
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* Die Berliner Charité schrieb auf ihrer Website, dass es nicht bewiesen sei, dass "sich das Ansteckungsrisiko für eine gesunde Privatperson signifikant verringert, wenn sie einen Mund-Nasen-Schutz trägt".  
* Das deutsche Robert-Koch-Institut vertrat wie schon das CDC und die WHO die Ansicht, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) sinnvoll ist, "''sich eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person im öffentlichen Raum bewegen muss''".  
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* Das deutsche Robert-Koch-Institut vertrat wie schon das CDC und die WHO die Ansicht, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) sinnvoll ist, "sich eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person im öffentlichen Raum bewegen muss".  
 
* So sah das auch das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECD).
 
* So sah das auch das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECD).
 
* Univ. Prof. Dr. Franz Allerberger sagte in einem Video auf der Website der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES), dass es anhand von vorhandenen Studien nicht belegbar sei, dass das Tragen einer Maske bei "durch die Luft übertragenen Krankheitserregern" einen wirklichen Effekt habe. "Man sieht ja bei diesen Einmal-Mundschutzmasken links, rechts, oben, unten wie die Luft hineinkommt", so Allerberger.
 
* Univ. Prof. Dr. Franz Allerberger sagte in einem Video auf der Website der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES), dass es anhand von vorhandenen Studien nicht belegbar sei, dass das Tragen einer Maske bei "durch die Luft übertragenen Krankheitserregern" einen wirklichen Effekt habe. "Man sieht ja bei diesen Einmal-Mundschutzmasken links, rechts, oben, unten wie die Luft hineinkommt", so Allerberger.
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'''Diesen sechs Quellen gegenüber steht die MedUni Wien''', die die Maßnahmen der österreichischen Regierung gegenüber der [[APA]] am Dienstag, 31. März, als "''hervorragende Maßnahme''" bezeichnete. Vizerektor Oswald Wagner plädierte sogar für eine Ausweitung der Regelung. Auch das Zentrum für Public Health an der MedUni Wien sprach sich in einem Brief für eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum aus. "''Diese Maßnahme hat nachweislich zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie u.a. in Japan beigetragen. Dabei dienen die Masken nicht dem Schutz vor Ansteckung, sondern dem Schutz der Kontaktpersonen vor einer Ansteckung durch einen latent oder asymptomatisch Infizierten''", heißt es in dem der APA vorliegenden Schreiben.
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'''Diesen sechs Quellen gegenüber steht die MedUni Wien''', die die Maßnahmen der österreichischen Regierung gegenüber der [[APA]] am Dienstag, 31. März, als "hervorragende Maßnahme" bezeichnete. Vizerektor Oswald Wagner plädierte sogar für eine Ausweitung der Regelung. Auch das Zentrum für Public Health an der MedUni Wien sprach sich in einem Brief für eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum aus. "Diese Maßnahme hat nachweislich zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie u.a. in Japan beigetragen. Dabei dienen die Masken nicht dem Schutz vor Ansteckung, sondern dem Schutz der Kontaktpersonen vor einer Ansteckung durch einen latent oder asymptomatisch Infizierten", heißt es in dem der APA vorliegenden Schreiben.
    
=== Anzeigenflut ===
 
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=== Die Pestsäule am Wiener Graben ===
 
=== Die Pestsäule am Wiener Graben ===
Die '''Pestsäule am Wiener Graben''' schien (25. März) Anlaufstelle für manch besorgten Städter zu sein: Am Sockel fanden sich zahlreiche Kerzen, Kinderzeichnungen mit Gebeten hingen an der Balustrade. "''Schütze uns vor dem Coronavirus''" stand auf einer Zeichnung zu lesen, auf einer anderen "''Bitte lieber Gott hilf''".
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Die '''Pestsäule am Wiener Graben''' schien (25. März) Anlaufstelle für manch besorgten Städter zu sein: Am Sockel fanden sich zahlreiche Kerzen, Kinderzeichnungen mit Gebeten hingen an der Balustrade. "Schütze uns vor dem Coronavirus" stand auf einer Zeichnung zu lesen, auf einer anderen "Bitte lieber Gott hilf".
    
Die Pestsäule - die Dreifaltigkeitssäule, wie sie offiziell heißt, ist nach der großen Pestepidemie im Jahr [[1679]] errichtet worden. Damals sind in der Donaumetropole – samt Vororten – rund 80&nbsp;000 Menschen dem Schwarzen Tod zum Opfer gefallen. Kaiser Leopold I. versprach, der Stadt eine Säule zu stiften, sollte die Pest aus Wien weichen, was im Herbst 1679 schließlich geschah. Noch im selben Jahr wurde ein Holzprovisorium errichtet, das aber dennoch fast acht Jahre hielt. Dann, am [[30. Juni]] 1687, wurde der Grundstein zur heutigen Skulptur gelegt, die am Dreifaltigkeitstag 1693 eingeweiht wurde.
 
Die Pestsäule - die Dreifaltigkeitssäule, wie sie offiziell heißt, ist nach der großen Pestepidemie im Jahr [[1679]] errichtet worden. Damals sind in der Donaumetropole – samt Vororten – rund 80&nbsp;000 Menschen dem Schwarzen Tod zum Opfer gefallen. Kaiser Leopold I. versprach, der Stadt eine Säule zu stiften, sollte die Pest aus Wien weichen, was im Herbst 1679 schließlich geschah. Noch im selben Jahr wurde ein Holzprovisorium errichtet, das aber dennoch fast acht Jahre hielt. Dann, am [[30. Juni]] 1687, wurde der Grundstein zur heutigen Skulptur gelegt, die am Dreifaltigkeitstag 1693 eingeweiht wurde.