Richard Helliger: Unterschied zwischen den Versionen

T schaible (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
T schaible (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 6: Zeile 6:
[[1925]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]].  
[[1925]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]].  


Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]].  
Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Internationale Sommerakademie am Mozarteum|Mozarteums-Sommerakademie]].


Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete "Collegium Musicum", in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]], [[K. Öhlberger]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde.  
Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete "Collegium Musicum", in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[Aenne Michalsky]], [[Hans Duhan]], [[Josef von Manowarda]], [[Helge Rosvaenge]] und [[Franz Völker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[Wolfgang Schneiderhan]], [[Wolfgang Winkler]], [[Karl Stiegler]], [[Leopold Wlach]], [[Karl Öhlberger]] und [[Richard Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde.  


Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.
Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.
Zeile 18: Zeile 18:
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel "Professor".
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel "Professor".


== Quelle ==
== Quelle ==
* [[Salzburger Volksblatt]] vom 16. Mai 1970
* [[Salzburger Volksblatt]] vom 16. Mai 1970


{{SORTIERUNG: Helliger, Richard}}
{{SORTIERUNG:Helliger, Richard}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]