Parsch: Unterschied zwischen den Versionen

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Parsch ist ein Stadtteil im Osten von Salzburg am Fuße des [[Gaisberg]]s
'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt.


'''Parsch''' ist ein Stadtteil der Stadt [[Salzburg]]. Er liegt am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt. Die Neuhauserstraße bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der Kapuzinerberg jene nach Nordwesten. Die Nesselthalergasse südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um den Abfalterhof) und die Maria-Cebotari-Straße die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]]-Abfalter. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.  
Die Neuhauserstraße bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der Kapuzinerberg jene nach Nordwesten. Die Nesselthalergasse südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die Villa Fischbach bilden westlich der Bahnlinie die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der Preuschenpark (um den Abfalterhof) und die Maria-Cebotari-Straße die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]] - [[Abfalter]]. In Parsch wohnen heute fast 10.000 Bewohner.  


==Geschichte==
==Geschichte==


Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ 1122 und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am Gersbach. Auch eine Herkunft aus dem Keltischen ist nicht auszuschließen.
Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am Gersbach. Auch eine Herkunft aus dem Keltischen ist nicht auszuschließen.


Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des Gaisberges eine bronzezeitliche Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der La-Tène-Zeit sind vom [[Gersberg]] und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist romanischen oder vorromanischen keltischen Ursprungs.   
Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des Gaisberges eine bronzezeitliche Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der La-Tène-Zeit sind vom [[Gersberg]] und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist romanischen oder vorromanischen keltischen Ursprungs.   


Die ursprünglichen Siedlungskern des heutigen Parsch lagen einerseits im Raum der heutigen Eder-Kreuzung und im Raum um den heutigen [[Ludwig Schmederer|Schmedererplatz]] nächst dem Gersbach und dem Apothekerhof. Während der nächste Raum um den Schmedererplatz schon früh dichter bebaut war, lagen im Umfeld verstreut einzelne Höfe und Bauerngüter: der Fondachhof (Fondohof), das Hefftergut (heute Landwirtschaftliches Bildungszentrum), und das Luegergut, sowie südlich das Esterergut und das Abfaltergut sowie nördlich das Wolfsgartengut. Auch das uralte Flederbachschlösschen ist hier zu nennen.
Die ursprünglichen Siedlungskern des heutigen Parsch lagen einerseits im Raum der heutigen Eder-Kreuzung und im Raum um den heutigen [[Ludwig Schmederer|Schmedererplatz]] nächst dem Gersbach und dem Apothekerhof. Während der nächste Raum um den Schmedererplatz schon früh dichter bebaut war, lagen im Umfeld verstreut einzelne Höfe und Bauerngüter: der [[Fondachhof]] (Fondohof), das [[Hefftergut]] (heute Landwirtschaftliches Bildungszentrum), und das Luegergut, sowie südlich das [[Esterergut]] und das [[Abfaltergut]] sowie nördlich das [[Wolfsgartengut]]. Auch das uralte [[Flederbachschlösschen]] ist hier zu nennen.


Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das alte Wolfsgartenfeld (beim Wolfgartengutshaus gelegen) zunehmend bebaut. Die Weichselbaumsiedlung entstand um 1940. Ansonsten fand südlich der [[Gaisbergstraße]] eine Baulandnutzung wesentlich erst nach dem Zweiten Weltkrieg statt.
Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das alte Wolfsgartenfeld (beim Wolfgartengutshaus gelegen) zunehmend bebaut. Die Weichselbaumsiedlung entstand um [[1940]]. Ansonsten fand südlich der [[Gaisbergstraße]] eine Baulandnutzung wesentlich erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] statt.


Vor 1811 gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf unteren Gersberg lange Zeit mit zum Stadtrecht der Stadt Salzburg. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort Aigen bei Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam 1935 zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde 1939 eingemeindet.
Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf unteren [[Gersberg]] lange Zeit mit zum Stadtrecht der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort Aigen bei Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet.


'''Der Kreuzberg in Parsch'''
'''Der Kreuzberg in Parsch'''
   
   
Direkt oberhalb des historischen Ortskernes bzw, am Beginn der Kreuzbergpromenade befindet sich als Ausläufer des Gaisberges der Kreuzberg. Allseits von Wald umgeben steht auf der höchsten Erhebung dieses Berges wohl seit Jahrhunderten ein kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter Bildstock mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der schmerzhaften Madonna aus dem 18. Jahrhundert. Neben der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem 19. Jahrhundert.
Direkt oberhalb des historischen Ortskernes bzw, am Beginn der Kreuzbergpromenade befindet sich als Ausläufer des Gaisberges der Kreuzberg. Allseits von Wald umgeben steht auf der höchsten Erhebung dieses Berges wohl seit Jahrhunderten ein kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter Bildstock mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Neben der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]].


==Die Parscher Kirche==
==Die Parscher Kirche==


Die Pfarrkirche Parsch „Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von 1954 bis 1956 durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach 1866 dort errichtet worden und hatte im Eigentum der [[Stift Sankt Peter|Erzabtei St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstritene junge Gotteshaus in der Geißmayrstraße wurde von der „Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[ Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert.
Die Pfarrkirche Parsch „Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und hatte im Eigentum der [[Erzstift St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstritene junge Gotteshaus in der Geißmayrstraße wurde von der „Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[ Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert.


== Parsch und seine Teile ==
== Parsch und seine Teile ==
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=== Das Wolfsgartenfeld ===
=== Das Wolfsgartenfeld ===
Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den Kühberg hinauf zog, hieß vermutlich nach einem früheren Besitzer auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren 1960 bis 1980.
Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den Kühberg hinauf zog, hieß vermutlich nach einem früheren Besitzer auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]].


===  Inneres Parsch (zwischen Gersbach und Kapuzinerberg) ===  
===  Inneres Parsch (zwischen Gersbach und Kapuzinerberg) ===  
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr 1811 zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung zunehmend mit zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung zunehmend mit zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt.


'''Borromäum''' (Gaisbergstr. 7) Schon seit 1840 gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit 1848 den Namen "Borromäum" führte. Der ursprünglich Ort im Berchtesgadener Hof erwiese sich für die schulische Ausbildung udn Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein. Erzbischof Kardinal Schwarzenberg erwarb daher 1846 den Lodronschen Primogenitur-Palast in der Dreifaltigkeitsgasse. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an. Um 1900 gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. 1905 bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich Arenbergische Domänenverwaltung Grund zu kaufen udn am heutigen Platz einen Neubau zu planen. Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kastner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof Kardinal Katschthaler weihte 1912 Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnaiium in der Zeit des ersten und noch mehr des zweiten Weltkrieges. Heute ist das Gymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Internat und Halbinternat. Der Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.  Das Leitbild der Schjule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
=====Borromäum (Gaisbergstr. 7)=====
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit [[1848]] den Namen "Borromäum" führte. Der ursprünglich Ort im Berchtesgadener Hof erwiese sich für die schulische Ausbildung udn Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein.  
 
Erzbischof [[Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] erwarb daher [[1846]] den Lodronschen Primogenitur-Palast in der Dreifaltigkeitsgasse. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen udn am heutigen Platz einen Neubau zu planen.  
 
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kastner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnaiium in der Zeit des ersten und noch mehr des zweiten Weltkrieges. Heute ist das Gymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Internat und Halbinternat. Der Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.  Das Leitbild der Schjule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.


=== Parsch-Süd ===
=== Parsch-Süd ===
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'''Die Rennbahnsiedlung'''
'''Die Rennbahnsiedlung'''
Der Raum der einstigen Trabrennbahn nächst der Salzach wurde in den Jahren 1963 bis etwa 1970 in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut.
Der Raum der einstigen Trabrennbahn nächst der Salzach wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut.
Die erste Rennbahn war in Froschheim nächst heutigen Lehener Brücke errichtet worden, ein Platz, der oft überschwemmt war und sich als wenig geeignet herausstellte.  
 
1902 übersiedelte die Rennbahn dann nach Aigen, wo die dortigen Gründe von Baron Mayr-Melnhof gepachtet worden waren. Dort erlebte der Trabrennsport in den Jahen zwischen 1950 und 1960 seine aktivsten und erfolgreichsten Jahre.  
Die erste ''Rennbahn'' war in Froschheim nächst heutigen [[Lehener Brücke]] errichtet worden, ein Platz, der oft überschwemmt war und sich als wenig geeignet herausstellte. [[1902]] übersiedelte die Rennbahn dann nach [[Aigen]], wo die dortigen Gründe von Baron Mayr-Melnhof gepachtet worden waren. Dort erlebte der Trabrennsport in den Jahen zwischen [[1950]] und [[1960]] seine aktivsten und erfolgreichsten Jahre. Es gab auch einige [[Motorsport|motorsportliche]] Veranstaltungen, z. B. Sandbahnrennen.
Zuletzt war dort aber die Trabrennbahn bereits von Wohnbauten umgeben und die Wohnungsnot verlangte dringend neue Wohnbauten. Die Aigner Rennbahn wurde so in den Jahren 1963 bis etwa 1970 zur Wohnsiedlung. Nur der Name der Siedlung und ihre eigenartige Form erinnern heute noch an die alte Trabrennbahn. Der Trabrennsport übersiedelte 1961 an den heutigen Standort in Liefering-Nord.
 
Zuletzt war dort aber die Trabrennbahn bereits von Wohnbauten umgeben und die Wohnungsnot verlangte dringend neue Wohnbauten. Die Aigner Rennbahn wurde so in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] zur Wohnsiedlung. Nur der Name der Siedlung und ihre eigenartige Form erinnern heute noch an die alte Trabrennbahn. Der Trabrennsport übersiedelte [[1961]] an den heutigen Standort in [[Liefering]] - [[Herrenau]].




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