Kuenburg (Adelsgeschlecht): Unterschied zwischen den Versionen
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Hannes Naschenweng aus der Steiermark hatte in Graz als Habiliationsschrift die Geneologie der Familien Khünburg († Linien zu Khünegg-Tamsweg und Brunnsee) und Küenburg/Kuenburg (Linien Jung Woschitz-Langenhof, † Bransdorf, Tobitschau) geschrieben. Eine Kopie davon hat er dem [[Salzburger Landesarchiv]] übermittelt. Diese Daten hat er Administrator [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] per E-Mail zum Einarbeiten hier geschickt. Um keine Fehler zu machen wird nachstehend die Geneologie nach Naschenweng und anschließend die bisherigen Daten. Erst nach einer Kontrolle von beiden Autoren wird der möglicherweise fehlerhafte Teil gelöscht werden (Bearbeitungsstand 1. Juli 2016). | Hannes Naschenweng aus der Steiermark hatte in Graz als Habiliationsschrift die Geneologie der Familien Khünburg († Linien zu Khünegg-Tamsweg und Brunnsee) und Küenburg/Kuenburg (Linien Jung Woschitz-Langenhof, † Bransdorf, Tobitschau) geschrieben. Eine Kopie davon hat er dem [[Salzburger Landesarchiv]] übermittelt. Diese Daten hat er Administrator [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] per E-Mail zum Einarbeiten hier geschickt. Um keine Fehler zu machen wird nachstehend die Geneologie nach Naschenweng und anschließend die bisherigen Daten. Erst nach einer Kontrolle von beiden Autoren wird der möglicherweise fehlerhafte Teil gelöscht werden (Bearbeitungsstand 1. Juli 2016). | ||
Version vom 1. Juli 2016, 15:59 Uhr
Hannes Naschenweng aus der Steiermark hatte in Graz als Habiliationsschrift die Geneologie der Familien Khünburg († Linien zu Khünegg-Tamsweg und Brunnsee) und Küenburg/Kuenburg (Linien Jung Woschitz-Langenhof, † Bransdorf, Tobitschau) geschrieben. Eine Kopie davon hat er dem Salzburger Landesarchiv übermittelt. Diese Daten hat er Administrator Peter per E-Mail zum Einarbeiten hier geschickt. Um keine Fehler zu machen wird nachstehend die Geneologie nach Naschenweng und anschließend die bisherigen Daten. Erst nach einer Kontrolle von beiden Autoren wird der möglicherweise fehlerhafte Teil gelöscht werden (Bearbeitungsstand 1. Juli 2016).
Name
Der Name hat mit "kühn" nichts zu tun, sondern kommt von "Kien" - harzreiches Holz, die Burg stand/steht im Kienwald. Deshalb ursprünglich "Chienburch" - Kienburg.
Die Linien Khünegg-Tamsweg und Brunnsee waren mit den Görzer Heuß v. Khünburg (Ungersbach/Rentschach) nie eines Stammes. Das ist urkundlich eindeutig erwiesen. Erich Kuenburg war zwar an der Geschichte seiner Familie höchst interessiert, was anzuerkennen ist, aber Urkunden-Fachmann war er nicht. Er war ja kein ausgebildeter Historiker. Viele Lebensdaten stimmen im jetzigen Artikel nicht, die Hannes Naschenweng korrigiert (Salzburg Dommatriken!).
Der Name lautet für die kärntnerisch-steirischen zwei Linien Khünburg, wie jetzt noch die Burgruine in der Gemeinde Hermagor.
Wappen
Das Wappen ist das der Familie Deudorf. Es blieb auch das Stammwappen der Khünburg Deudorfischen Stammes : Von Rot und Weiß gespalten, darin eine farbengewechselte Kugel, Stechhelm mit der Kugel als Helmzier besteckt mit einem Hahnenfedernbusch, Decken rot-weiß. Später Geviert 1 u. 4 Stammwappen, 2 u. 3 von Schwarz über Weiß geteilt, darin ein farbengewechseltes „Torband“ (ursprünglich Ruder/Steuer im Dreipass, Wappen der † Steierberger/Steuerberger). Zwei offene gekrönte Turnierhelme: I die Kugel aus 1 u. 4 mit 7schwarzen Hahnenfedern, II ein Adlerflug mit der Figur aus 2 u. 3, Decken schwarz-weiß. Das Wappen blieb bei der Erhebung in den Freiherren- und Reichsgrafenstand unverändert.
Das Wappen der Heuß von „Khienburg“ (später: Khünburg, jetzt Küenburg, Kuenburg, Ungersbacher Linie) war ursprünglich ein weißer Schrägrechtsbalken auf blauem Grund, belegt mit einem (blauen?) Ballen (Kugel), ähnlich dem Wappen der (†) ersten Ministerialen der Khünburg. Dazu ein Stechhelm und blau-weiße Helmdecken. Dieses Wappen veränderten die Heuß von Khünburg im 15. Jh. in dem sie statt des Ballens eine (rote) Rose auf den Schrägbalken legten. Bei der Erhebung in den Freiherrenstand 1613 nahmen sie das quartierte Wappen der anderen Khünburg an im Glauben, sie seien eines gemeinsamen Stammes. Im 17. Jh. ließen sie den Name Heuß weg und alle Linien führten das jetzt gebräuchliche Wappen.
Khünburg des Stammes Deudorf (Linien Khünegg-Tamsweg und Brunnsee)
Leupold v. Deudorf, 1297
Niclas, tot 1355
Friedrich von Deudorf (1355), 1388 von Khünburg, † 1406/10
4 Söhne aus 1. Ehe, 2 aus 2. Ehe:
Georg, Laurenz (I.), Friedrich Abt von Arnoldstein, Oswald
Gandolph (I.), Stammvater der Linie Khünegg-Tamsweg
8 Töchter
Laurenz (II.)
Gandolph (II.)
14 Kinder, Rudolf (Propst), Sigmund, Friedrich (Abt von Arnoldstein),
Gandolph (III.), Stammvater des Astes zu Kottingbrunn, NÖ († 1639),
Christoph (II.), Pfleger zu Obersachsenburg, † 1542
Anton, Domherr
Andreas, Domherr
Gandolph (V.)
Hans (I.), Domherr
Wolfgang (4 Töchter)
Erasmus (I.), Pfleger zu Werfen, † 1585
Michael, Erzbischof
Catharina, verh. Hundt von Dorf
Christoph (IV.), † 1584
Georg, Erzbischof
Hans, † 1610
Christoph (VI.), Pfleger zu Moosham u. Werfen, † 1592
zwei Töchter
Wilhelm, Domherr
Georg, 1613 Freiherr, verh. Maria Sophia Gräfin von Wolkenstein
Erasmus (III.), † 1651
Carl, † 1646
Johann Franz, 1669 Reichsgraf, † 1678 (eine Tochter)
Christoph (VII.), 1669 Reichsgraf, † 1673
Reichard, Pfleger zu Sachsenburg, † 1640
Christoph Sigmund, 1669 Reichsgraf, † 1704
Christoph Maximilian, verh. Maria Theresia Gräfin
Khünburg-Brunnsee
Johann Christoph Rudolph, Weihbischof von Passau
Maximilian Sigmund, † 1775 (7 Töchter)
Balthasar (I.), Stammvater der Linie Brunnsee
Dorothea, verh. Georg Paradeiser
Christina, verh. Caspar Kellerberger
Gandolph (III.)
Lorenz (III.)
Caspar (I.) zu Brunnsee
Balthasar (II.)
Christoph (I.)
6 Töchter
Balthasar (III.), zu Brunnsee, † 1556, dreimal verheiratet, aus 2. Ehe 12 Kinder
Hans, Domherr
Philipp, † 1580
Hans Philipp, † 1590, verh. Sibilla Überacker
Maria Susanna, verh. Hans Caspar Freiherr Khünburg-Brunnsee
Caspar (II.), † 1570, verh. 1. Gertraud von Aspach; 2. Benigna von Lengheim,
aus beiden Ehen 18 Kinder:
Adam (I.)
Franz (I.)
Franz (II.), † 1611
Caspar (III.), † 1596
Maximilian, † 1598 (hatte 16 Kinder)
Hans Christoph, † 1638
Johann Friedrich
Johann Maximilian, † 1653
Sidonia Magdalena, verh. Schärffenberg
Anna Maria Constantia, verh. Christoph Sigmund Graf Khünburg
zu Tamsweg
Reinprecht Moriz
Maximilian Gandolph, Erzbischof, Kardinal
Balthasar (IV.), zu Trabuschgen, † 1601, verh.Barbara von Haunsperg
Margaretha, Äbtissin in Göss,† 1640
Ehrenfried, Bischof von Chiemsee
Hans Caspar, verh.Maria Susanna von Khünburg-Brunnsee
Hans Jacob (I.), zu Brunnsee, 1602 Freiherr
Hans Ferdinand, Landesverweser in Steiermark, † 1641
Polycarp Wilhelm, Bischof von Gurk, erster Erbschenk von
Salzburg aus der Familie Khünburg
Johann Jacob (II.), 1669 Reichsgraf
Johann Friedrich (II.)
mehrere Töchter
Sigmund Ludwig, 1669 Reichsgraf
Johann Sigmund, Bischof zu Lavant und Chiemsee, † 1711
Johann Friedrich (III.) (hatte nur 5 Töchter)
Maria Theresia, verh. Christoph Max Graf Khünburg-
Khünegg-Tamsweg
Johann Maximilian
Johann Gandolph, † 1709,verh. Maria Anna Catharina
Gräfin Khünburg zu Ungersbach
Franz Ludwig, Landeshauptmann in Steiermark, †
1762
Johann Nepomuk, erbt das Fideikommiss
Khünegg und Tamsweg
Ernst Gandolph, Bischof von Lavant
Maria Aloysia, verh. Graf Dietrichstein
Caspar Wilhelm, Fideikommissbesitzer in
Kärnten und Salzburg
Johann Nepomuk zu Tamsweg
Aloys zu Khünegg
Wilhelm zu Gleinstätten
Aloys Joseph zu Gleinstätten, Khünegg
und Tamsweg, Letzter Khünburg des
Stammes Deudorf
Marianna, verh.Buddenbrock
Khünburg/Küenburg/Kuenburg des Stammes Heuß
Heuz (I.) von „Chienburrch“, urk. 1292
Heuz (II.), Stammvater der Lavanttaler Heuß (erloschen)
Wulfing Heuß von Chienburg, Gurktaler Linie (erloschen)
Heinrich Heuß von Chienburg
Marx Heuß, verh. Anna von Eberstein (2 Töchter)
Mathäus Heuß von Chienburg, 1343
Erhard, zu Ungersbach
Friedrich (I.)
Hans, † 1424/28
Michael, zu Ungersbach
Friedrich (II.), verh. 1. Apollonia Welzer von Eberstein; 2. Barbara Nußdorfer
Margaretha, verh. Wilhelm Staudacher
Georg, verh. Margaretha Westernacher (deren Mutter: Guielma, natürliche
Tochter Kaiser Maximilians I.)
Magdalena, verh. Andreas Suardi
Wolf Rieger, zu Rentschach/Ranče/Ranziano, verh. Dorothea Hofer
Wilhelm, 1613 Freiherr
Veit, † 1645
Maria Dorothea, verh. Johann Peter Graf Strassoldo,
erben Rentschach
Catharina, verh. Johann Heuß von Khienburg
Friedrich (III.), zu Ungersbach, verh. Juliana Barbo von Waxenstein
Friedrich (IV.), ermordet 1645
Franz, 1613 Freiherr, tot 1644
Johann, 1669 Reichsgraf, verh. Catharina von Kienburg
Franz Wilhelm, salzburg. Oberststallmeister, * 1650, †
1690, verh. Anna Maria Elisabeth Gräfin Herberstein (in
2. Ehe verh. Joh. Maximilian Graf Khünburg-Brunnsee)
Anna Maria Catharina, verh. 1. Johann Gandolph
Graf Khünburg-Brunnsee; 2. Rudolph Graf Heister
Friedrich, 1669 Reichsgraf, zu Ungersbach, verh. Joanina
von Cuzman
Franz Ferdinand, Erzbischof von Prag, zu Jung Woschitz
Johann Joseph, Fideikommissherr in Böhmen und
Salzburg, * 19. 4. 1652, † 1726, verh. Maria Josepha
Gräfin Harrach
Carl Joseph, Bischof von Chiemsee, * 1686, † 1729
Ernst Joseph, † 1720
Töchter verh. Grafen Czernin, Breuner, Zeil,
Breda, Arco, Frankenberg
Maximilian Joseph, * 17. 2. 1685, † 4. 12. 1729
Franz Joseph, * 10. 4. 1714, † 5. 6. 1793
Leopold Joseph zu Jung Woschitz und
Langenhof, Oberststallmeister, * 24. 10.
1741, † 11. 8. 1812, verh. Gräfin Waldstein
Franz Joseph, Domherr, † 1820
Carl Joseph, † 1832, verh. Gräfin
Kuefstein
Johann Nepomuk, † 1838
Carl Joseph, † 1884, verh. Gräfin
Welsersheim
Vinzenz, † 1915
Leopold, † 1953
Paul, † 1978
Erich, Brigitte
Leopold, † 1921,
Fideikommissherr auf Jung
Woschitz und Khünegg, aus
3. Ehe: Agnes, verh. Raoul
von Norman
Christoph
Küenburg
(2 Söhne, 2
Töchter)
Carl, † 1924
Wilhelm, † 1946, auf
Khünegg u. Tamsweg
Siegfried, † 1968
Eberhard (Sohn
Georg u. Enkel,
4 Töchter)
Sigmund Joseph, * 1754, † 23. 5. 1839, auf
Bransdorf (Schlesischer Ast, erloschen)
Ferdinand, * 1797, † 1809
Aloisia, * 1801, verh. Fhr. Königsbrun
Amand, * 1809, † 1886, LH von Österr.
Schlesien
Gandolf, * 1841, † 1921
Emich, * 1844, † 1880
Clodwig, * 1846, † 1880
Hedwig, * 1848, † 1872
Walther, * 1850, † 10. 10. 1920
Ernst Joseph, * 1762, † 1838, auf
Tobitschau (Mährischer Ast)
Johann, † 1873
Franz d. Ä. * 1808, † 1879
Franz d. J. † 1900
Bernhard, † 1919
Erich, † 1967
Erika, verh. Pius Baron Di
Pauli
Ferdinand, † 1986
Michael (1 Sohn)
Literarur: Hannes P. Naschenweng, Geschichte der Herren, Freiherren und Grafen von Khünburg 1189-1989, 5 Bde., Typoskript Feldkirchen 1988/89 (Exemplar im Salzburger Landesarchiv) Derselbe: 800 Jahre Khünburg in Kärnten (1. Teil). Die Geschichte der Burg und ihrer Besitzer 1189-1400. In: Jahrbuch der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft „Adler“, Jg. 1988/92 (Wien 1992), S. 27-56. Derselbe: 800 Jahre Khünburg in Kärnten (2. Teil). Die Geschichte der Familie Khünburg/Küenburg/Kuenburg und ihre wichtigsten Besitzungen 1400-1989. In: „Adler“, Zeitschrift für Genealogie und Heraldik 19 (XXXIII), 1998, S. 210-222. Derselbe: Der Nepotismus des Salzburger Erzbischofs Maximilian Gandolph Graf von Khünburg (1668-1687). In: MGSL 144, 2004, S. 99-144.
Literatur- und Quellenkritik
- Die Zählung der Personennamen nach F. Zaisberger (z. B. Christoph) ist überholt.
- Falsch sind:
- Wißgrill, Schauplatz […], Bd. V, S. 331.
- BLKÖ (Wurzbach), Bd. XIII, S. 318 ff. (Stammtafel).
- Erich Kuenburg, Kuenburg (MGSL 90, S. 115ff.).
Bisheriger Salzburgwiki-Artikel
in der Sigmund-Haffner-Gasse Nr. 16
Die Kuenburger waren ein altes Kärntner Adelsgeschlecht, das aus Ministerialen der Grafen von Ortenburg hervorgegangen war und sich seit 1388 nach der Festung Kuenburg (östlich Hermagor in Südkärnten gelegen) „von Kuenburg“ benannte.
Genealogie
Die (einigermaßen) gesicherte Genealogie[1] beginnt mit einem Friedrich:
Friedrich (um 1400)
- Georg, Jakob, Kaspar
- Balthasar (I.) (1460), verh. mit Magdalena von Kellerberg
- Christoph, verh. mit Ehrentrud Strachner
- Ehrentrud verh. von Keutschach
- drei Töchter
- Balthasar (II.)
- Elisabeth, verh. mit Kaspar von Grimmig
- Kaspar
- Johann Franz, Begründer der Ungersbacher Linie
- Wolfgang (neben anderen Kindern)
- Wilhelm (neben anderen Kindern)
- Wolfgang (neben anderen Kindern)
- Johann Friedrich, Graf, verh. mit Joannina von Cusman
- Franz Ferdinand Graf von Kuenburg (* 1651, † 1731), Domkapitular in Salzburg,[2] Bischof von Laibach und zuletzt Erzbischof von Prag
- Johann Joseph (* 18. März 1653, † 7. März 1756), verh. mit Maria Josepha Gräfin Harrach (* 1663, † 1741, Schwester des Fürsterzbischofs Franz Anton)
- Maximilian Joseph (*1684, † 1737)
- Karl Joseph (* 27. Mai 1786, † 1735), Bischof von Chiemsee
- Ernst Joseph (* 1688, † 1721), verh. mit Maria Barbara Gräfin Waldstein
- Franz Joseph (* 10. April 1716, † 1786), verh. mit Maria Theresia Gräfin Firmian
- Leopold Joseph (* 1739/40, † 12. August 1812), Oberststallmeister, Geheimer Rat, Erbschenk und k.u.k. Kämmerer, verh. mit Friderika Anna Maria Gräfin Waldstein
- Franz Joseph (* 1765), Domherr
- Karl Joseph (* 1767), verh.
- Johann Nep. Joseph (* 1771)
- Friederike (* 1813)
- Karl Joseph (* 1815)
- Vinzenz Maria (* 1845)
- Leopold Maria (* 26. November 1848 Linz, † 20. Juni 1921 Prag), verh. mit 1. Gabriele Baronesse von Vecsey von Hernad Vecse und Hajnacskeö (* 1857), 2. Bertha Gräfin von Rumerskirch (*1861), 3. Maria Eleonore Matz Gräfin von Spiegelfeld (* 1884) [3]
- Karl (* 1851)
- Wilhelm (* 1860)
- Sigismund Joseph († 25. Mai 1839)
- Ferdinand (* 1797)
- Aloisia (* 1801) verh. Freiin von Königsbrunn
- Amand (* 1809, † 1886), Landeshauptmann von Österreichisch-Schlesien)
- Gandolf (* 1841, † 1921)
- Emich (* 26. August 1844)
- Clodwig (* 8. März 1846)
- Hedwig (* 3. September 1848)
- Walther (* 25. Juni 1850, † 10. Oktober 1923 Aigen), Richter in Salzburg, verh. mit Bertha geb. Gräfin Stolberg-Stolberg (* 1845, † 1924), Schriftstellerin
- Ernst Joseph († 10. Dezember 1838), verh. mit 1. Maria Antonia Gräfin Chorinsky († 1802) 2. Maria Wilhelmine Freiin Münch
- Johann (* 1797), Franz (* 1808, mit Kindern) und drei Töchter
- Leopold Joseph (* 1739/40, † 12. August 1812), Oberststallmeister, Geheimer Rat, Erbschenk und k.u.k. Kämmerer, verh. mit Friderika Anna Maria Gräfin Waldstein
- Franz Joseph (* 10. April 1716, † 1786), verh. mit Maria Theresia Gräfin Firmian
- Maria Antonia (* 1685, † 1755) verh. Gräfin Czernin
- Maria Anna (* 1689, † 1726) verh. Gräfin Breuner
- Maria Josepha (* 1691) verh. Gräfin Korzenski
- Maria Elisabeth (* 1693, † 1713) verh. Gräfin Truchseß-Zeil
- Maria Ernestina (* 1704, † 1731) verh. Gräfin Arco
- Maria Anna (* 1653, † 1719), verh. Gräfin Attems
- Maria Theresia, verh. mit Johann Maximilian Grafen Kuenburg
- Franz Wilhelm; Johann Sigismund (* 1656, † um 1713)
- Johann Friedrich, Graf, verh. mit Joannina von Cusman
- Wolfgang (neben anderen Kindern)
- Wilhelm (neben anderen Kindern)
- Wolfgang (neben anderen Kindern)
- elf jung verstorbene Kinder und eine verheiratete Tochter aus erster Ehe
- Maximilian
- fünf Töchter
- Johann Christoph
- Johann Max, Kammerrat
- Reinprecht Moriz
- Max Gandolf (* 1622, † 1687), Erzbischof von Salzburg
- weitere Kinder, jung verstorben
- sechs weitere Kinder, darunter Maria Anna, verh. mit Nikolaus Joseph Grafen von Lodron
- Balthasar (III.), verh. mit Barbara von Haunsperg
- Johann Ehrenfried, Bischof von Chiemsee
- Kaspar, verh. mit Susanna von Kuenburg, welche vier Töchter und einen Sohn Wolfgang Dietrich hatten
- jung verstorbene Kinder, ferner Margarete († 1640), Äbtissin
- Gertrud verh. Zollner, aus 2. Ehe
- Kaspar mit Söhnen Christoph, Adam und Kaspar
- Johann Franz, Begründer der Ungersbacher Linie
- Philipp
- Susanna, verh. mit Kaspar von Kuenburg
- Philipp, verh. mit Susanna Ueberacker
- Johann, Domherr
- weitere Kinder
- Dorothea verh. Freiin von Paradeiser
- Kaspar († 1511)
- Gandolf (I.)
- Laurenz
- Gandolf (II.)
- Rudolf (Propst), Sigismund
- Gandolf (III.) 1503
- drei Töchter
- Georg
- Barbara, Erasmus, Gandolf (IV.), Domherr
- Georg (mit Kindern und Enkeln)
- Georg
- Christoph, Pfleger auf der Festung Obersachsenburg[4], Stammvater der Prunseer Linie
- zahlreiche jung gestorbene Kinder
- Johann, Pfleger zu Moßheim
- Christoph III.[5] (ab 1556) Pfleger zu Moosham)
- Christoph IV.
- acht unvermählt gestorbene Kinder
- Wilhelm, Domherr
- Georg, verh. mit Maria Gräfin von Wolkenstein
- Karl, mit einem Sohn Franz
- Richard, verh. mit Helena Gräfin von Wolkenstein
- Christoph Sigismund, salzburgischer Kämmerer, und mehrere Töchter
- Anna, verh. 1. mit Johann Lang von Wellenburg, 2. Conrad von Liechtenstein
- Johann Jakob († 1607), Freiherr
- Anna Katharina, verh. mit Johann Albert Freiherrn von Lamberg
- Maria Christina verh. von Wagensberg
- Barbara Maximiliana verh. Zollner von Massenberg
- Johann Ferdinand († 1640), verh. mit Barbara Constantia Scheidt Freiin von Leitersdorf, Hohenburg und Schmirenberg[6]
- Johann Ernst, Domherr zu Seckau
- Sigismund Ludwig, Graf 1665
- Johann Maximilian (* 20. August 1658, † 19. September 1711)
- drei Töchter, darunter Maria Anna verh. mit Karl Joseph Grafen Lodron
- Maximilian Gandolf († 1740)
- Franz Ludwig (* 26. Mai 1705, † 4. Juli 1763)
- Maria Karolina (* 1730, † 1793)
- Johann Nepomuk (* 1732, † 1789), verh. mit Maria Anna Gräfin Lodron
- Maria Anna (* 1734, † 1790) und Maria Josepha (* 1735), Nonnen
- Gandolf Ernst (* 1737, † 1794), Fürstbischof von Lavant
- Karl Ludwig, Domicellar zu Passau
- Maria Aloisia (* 1747, † 1804), verh. mit Franz Ludwig Grafen Dietrichstein
- Johann Wilhelm (* 1741)
- fünf Kinder (* 1775 bis 1790)
- Alois (* 1776, † 1839)
- Wilhelm (* 1800), verh. mit Maria Theresia Gräfin Goeß
- Maria Karolina (* 1802) verh. Gräfin Cerrini de Monte Varchi
- Alois Joseph Ferdinand (* 1804)
- Max Sigismund († 1773), Kommandant der Festung Hohensalzburg
- Johann Maximilian (* 20. August 1658, † 19. September 1711)
- Polykarp Wilhelm Reichsgraf von Kuenburg († 1675), erzbischöflicher Oberststallmeister und Erbmundschenk, zuletzt Bischof von Gurk
- Maria Katharina (* 30. Mai 1640 Graz, † 1682), verh. (1659 Graz) mit Preisgott I. Grafen von Kuefstein (* 1637, † 1701), salzburgischem Oberjägermeister
- fünf weitere Kinder
- Georg von Kuenburg (* 1530, † 1587), Erzbischof von Salzburg
- Christoph IV.
- Michael von Kuenburg (*1514, † 1560), Erzbischof von Salzburg
- Erasmus (verh. mit Sabina von Lamberg)
- Wolfgang (mit zwei Töchtern)
- Barbara verh. von Weisseneck
- Friedrich (Abt)
- Christoph, verh. mit Ehrentrud Strachner
Sonstiges
Erzbischof Max Gandolf verlieh der Familie, und zwar zunächst Polykarp Wilhelm Reichsgraf von Kuenburg, das Hofamt des Erbmundschenks des Erzstiftes Salzburg. Diese Würde hatten Angehörige des Geschlechts bis zum Ende der Selbstständigkeit des Fürsterzbistums inne.
Die Familie besaß
- einen Palast in der Sigmund-Haffner-Gasse, den Langenhof, und
- das Schloss Kuenburg in Tamsweg.
Die Kuenburger im Lungau
Christoph III. von Kuenburg wurde 1556 von Erzbischof Michael, seinem Bruder, als Pfleger von Moosham eingesetzt und begann, im Lungau Güter zu erwerben.
1560 schloß er mit seinem Bruder Erasam (Erasmus) und mit Zustimmung Erzbischof Michaels einen Erbvertrag. Darin wurde der Besitz auf die Linien Kuenburg-Neukirchen und Kuenburg-Tamsweg aufgeteilt. Auf Grund dieses Vertrages wurde 1681 ein Fideikommiss eingerichtet. Dieses wurde zwar 1812 von der Bayerischen Regierung aufgehoben, blieb aber praktisch bis 1954 in Wirksamkeit.
Auf Christoph III. folgten (jedenfalls auf dem Schloss Kuenburg):
1584 Christoph IV.,
1592 Georg, Carl, Reichardt, Erasam und Christoph V.
1640 Christoph VI. Sigmund,
1704 Johann Christoph VII. Maximilian,
1735 Johann Maximilian Sigmund.
1773 wurde die salzburgisch-kärntnerische Linie im Sinne der Fideikommissbestimmungen von der steirischen abgelöst.
Nach Johann Nepomuk Christoph Karl erbte
1789 Franz Kaspar Wilhelm, Bruder des Vorigen,
1809 Alois Johann Nepomuk,
1839 Wilhelm Caspar Ludwig,
1870 Alois Josef Ferdinand,
1874 Therese Gräfin Kuenburg geb. Goes, Karoline Gräfin Cerrini geb. Kuenburg, Alois Graf Kuenburg,
- 1884 nach Karoline und Karl Cerrini: Edmund Cerrini und Bertha Freiin Wucherer,
- 1885 nach Alois Kuenburg: Marianne Baronin Buddenbrock, seine Tochter, und
- 1886 nach Therese Kuenburg: Wilhelm Kuenburg, die 7 Kinder der Bertha Wucherer nach ihrer Mutter und Erich Baron Buddenbrock (Anteile durch Kauf),
1907 Marianne Buddenbrock allein,
1933 Siegfried Kuenburg-Ungersbach aus der böhmischen Linie,
1946 Eberhard Kuenburg durch Schenkung,
1954 Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf.
Literatur
- Erich Kuenburg, Kuenburg, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 90, 1950, S. 115-141
- derselbe, Die Familie Kuenburg im Lungau und in Salzburg, in: MGSLK 102, 1962, S. 51-76
Quellen
- Heinz Dopsch und Hans Spatzenegger (Hrsg.): Geschichte Salzburgs, Stadt und Land. Band 2, Teil 1, Neuzeit und Zeitgeschichte. Pustet, Salzburg 1988, ISBN 3-7025-0243-2
- Zur Genealogie: Constant von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Dreizehnter Teil (Wien 1865), S. 318 ff. (mit Stammtafel)
- Zum Lungauer Abschnitt: Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4. S. 68.
Weblinks
Fußnoten
- ↑ Hier gekürzt wiedergegeben nach Wurzbach aaO, der aber gewichtige Unsicherheiten einräumt.
- ↑ Studierte in Salzburg Theologie und Kirchenrecht, seit 1670 Domkapitular in Passau sowie in Salzburg, hier später auch Domscholastiker und Berater des Erzbischofs
- ↑ Samt Nachkommen hier gemäß www.geneall.net
- ↑ Artikel „Michael von Kuenburg“
- ↑ Zählung nach Zaisberger/Schlegel.
- ↑ Vgl. die Artikel Polykarp Wilhelm Reichsgraf von Kuenburg und Kuefstein