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Im Glocknerkino beeindrucken faszinierende Impressionen des Großglockners vom Universumfilmer Georg Riha und im Glockner-Panorama-Raum. Ergänzt wird das Besucherzentrum noch durch die Sonderschau „WasserLeben“ sowie dem Harmonieraum und einen Kraftraum, wo die verschiedenen Energiefelder der Region um den höchsten Berg Österreichs untersucht werden. | Im Glocknerkino beeindrucken faszinierende Impressionen des Großglockners vom Universumfilmer Georg Riha und im Glockner-Panorama-Raum. Ergänzt wird das Besucherzentrum noch durch die Sonderschau „WasserLeben“ sowie dem Harmonieraum und einen Kraftraum, wo die verschiedenen Energiefelder der Region um den höchsten Berg Österreichs untersucht werden. | ||
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==Beliebte Wanderwege ausgehend von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe== | ==Beliebte Wanderwege ausgehend von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe== | ||
*Gamsgrubenweg: Diesen einmaligen Alpen-Panoramaweg hoch über der beeindruckenden Gletscherlandschaft der Pasterze mit Eisabbruch, Moräne und Gletscherzunge kann man gemütlich in 30 Minuten bis zur Hofmannshütte erwandern. | *Gamsgrubenweg: Diesen einmaligen Alpen-Panoramaweg hoch über der beeindruckenden Gletscherlandschaft der Pasterze mit Eisabbruch, Moräne und Gletscherzunge kann man gemütlich in 30 Minuten bis zur Hofmannshütte erwandern. | ||
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*Panoramaweg Swarovski-Warte: Vom Besucherzentrum weg führt dieser Weg oberhalb der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in ca. 10 Minuten Gehzeit zur einmaligen Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Von der Beobachtungswarte gemütlich weiter bis zum Franz-Josefs-Haus und zum Busparkplatz (Gehzeit ca. 30 min.). | *Panoramaweg Swarovski-Warte: Vom Besucherzentrum weg führt dieser Weg oberhalb der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in ca. 10 Minuten Gehzeit zur einmaligen Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Von der Beobachtungswarte gemütlich weiter bis zum Franz-Josefs-Haus und zum Busparkplatz (Gehzeit ca. 30 min.). | ||
Version vom 28. Juni 2007, 12:02 Uhr
Die Großglockner Hochalpenstraße ist ein Alpenübergang im Land Salzburg, der vom Pinzgau nach Kärnten führt.
Die Panormastraße
Der Großglockner ist für viele Menschen der Inbegriff eines faszinierenden Naturerlebnisses: Hier werden Größe und Macht spürbar, hier erliegt man der Faszination des ewigen Eises und der Urgewalt der Natur. Eine Million Besucher jährlich zählt die Großglockner Hochalpenstraße, mehr als 50 Millionen Menschen haben seit der Eröffnung der Straße von ihr aus eine einzigartige Landschaft im Nationalpark Hohe Tauern beobachten können.
Kultur und Natur sind Bindeglieder der Großglockner Hochalpenstraße. Errichtet anstelle eines antiken und mittelalterlichen Saumpfades, der - wie Archäologen mit Funden bewiesen haben - bereits in vorchristlicher Zeit als Handelsweg benützt wurde, ist diese Straße ein Lehrweg von vier Jahrtausenden alpiner Kulturgeschichte. Ein Stück österreichischer Identität wurde sie schon durch den mühevollen Bau in der Zeit der Weltwirtschaftskrise zwischen den beiden Weltkriegen, als der junge Staat damit wenigstens einen Teil der vielen Arbeitslosen beschäftigen konnte.
Bauliche Meisterleistung in den 30er Jahren
Als im Jahr 1924 eine Gruppe österreichischer Experten Pläne für eine Straße über das Hochtor vorlegte, erntete sie vorwiegend Spott. In einer Zeit, in der es in Österreich, Deutschland und Italien erst 154.000 Pkw, 92.000 Motorräder und knapp 2.000 km asphaltierte Überlandstraßen gab, durchlitt Österreich die wirtschaftlich katastrophalen Folgen der Niederlage im Ersten Weltkrieg: Es war auf ein Siebentel seiner imperialen Größe geschrumpft, hatte seine internationalen Märkte verloren und litt unter verheerender Inflation.
Selbst der bescheidene Entwurf eines drei Meter breiten Schottersträßchens mit Ausweichen auf Sichtweite mutete wie Luftschlossarchitektur an. Den Anstoß zum Bau einer Straße, die karge Alpentäler dem automobilen Tourismus erschließen sollte, gab 1929 der New Yorker Börsenkrach. Diese Katastrophe traf das ohnehin ärmliche Österreich mit verheerender Wucht.
Binnen drei Jahren sackte die Wirtschaftsleistung um ein Viertel ab, und die Arbeitslosigkeit erreichte horrende 26 Prozent. Jetzt holte die Regierung die Pläne für die Glocknerstraße aus der Schublade, um wenigstens 3.200 von durchschnittlich 520.000 Arbeitslosen zu beschäftigen. Mittlerweile war das Projekt auch schon auf 6 m Breite für den Bedarf des "internationalen Großverkehrs" und zur allgemein bespöttelten Berechnung gediehen, dass jährlich gewiss 120.000 Besucher kämen. Auf dieser Annahme gründete auch der Finanzierungsplan: Der Staat streckt die Bausumme vor, die Benützer dieser Straße tilgen diesen Betrag mit einem Benutzungsentgelt.
Am 30. August 1930 um 9.30 Uhr krachte der erste Sprengschuss in Ferleiten. Vier Jahre später lieferten die treibenden Kräfte dieses Straßenbaues, der Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl und der Techniker Franz Wallack, eine Sensation. Mit einem adaptierten "Steyr 100" Wagen gelang ihnen auf der Bautrasse die erste Alpenüberquerung in einem Pkw. Nochmals ein Jahr später wurde die Großglockner Hochalpenstraße am 3. August 1935 eröffnet und tags darauf mit einem internationalen Auto- und Motorradrennen zünftig in Betrieb genommen.
Die Glocknerstraße kostete einschließlich dem Ausbau der Zufahrten 910 Mio. S (Geldwert 1990), um 7 Mio. weniger als der Voranschlag.
Besucherzahlen
Mit 120.000 Gästen hatten 1930 die Planer gerechnet, doch die touristische Attraktion dieser Straße zog 1938 bereits 375.000 Besucher in 98.000 Fahrzeugen an. Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es bis 1952, dass der Vorkriegsrekord mit 412.000 Besuchern und 91.000 Fahrzeugen überboten wurde. Dann ging es mit erstaunlichen Zuwachsraten auf den Höhepunkt 1962 zu: 360.000 Fahrzeuge und 1,3 Mio. Besucher.
Die Eröffnung des Felbertauerntunnels (1967) und der Tauernautobahn (1975) drosselte zwar die Frequenz um annähernd 15 Prozent, veränderte aber den Charakter der Großglockner Hochalpenstraße nachhaltig: Von der einzigen transalpinen Straße über den 158 km langen Alpenhauptkamm zwischen Brenner und Katschberg zu einer Ausflugsstraße aus einem Einzugsgebiet von rund 130 km Radius.
Die Glocknerstraße spiegelt auch den materiellen Fortschritt der Menschen: In den ersten Jahren machten Motorräder als "Auto des kleinen Mannes" bis zu einem Viertel der Frequenz aus; den Höhepunkt brachte das Jahr 1955 mit 47,500 Motorrädern (26% der Frequenz), im klassischen "Wirtschaftswunderjahr" 1968 zählte man nur mehr 2071 Motorräder. Mittlerweile entwickelte sich das Motorrad zu einem teuren Sportgerät gerade für Bergfahrten. Und so stieg die Anzahl der Motorräder auf der Großglockner Hochalpenstraße 2003 auf über 76.000 an. Den Charakter einer erstrangigen touristischen Attraktion unterstreicht auch die wachsende Zahl der bequemen Reisebusse.
Steigende Besucherzahlen erforderten ab 1953 die etappenweise Modernisierung der Straße bis auf 7,5 m Breite, auf 15 statt 10 m Kehrenradien, auf 4000 statt 800 Parkflächen, auf ein sicheres Durchschnittstempo von 70 statt 40 km/h und eine Kapazität von 350.000 Fahrzeugen jährlich.
Schneeräumung
Eine entscheidende Rolle für die Frequenz spielt auf hochalpinen Straßen die Schneeräumung. In den Jahren 1936 und 1937 schaufelten 350 Männer in durchschnittlich 70 Tagen 250.000 m³ Schnee, um die Straße zumindest einspurig freizulegen. Seit 1953 räumen jedes Jahr im April die fünf Rotationspflüge -System Wallack- und 12 Arbeiter der GROHAG in zirka 14 Tagen die 600.000 m³ bis 800.000 m³ Schnee von Straße und Parkflächen.
Der Einsatz moderner Technik verlängert die Öffnungszeiten der Glocknerstraße erheblich. Waren es 1937 nur 132 Tage, konnte man 1963 sogar 276 Tage die Glocknerstraße besuchen. In jüngster Zeit orientieren sich die Öffnungszeiten nicht mehr allein an den klimatischen Gegebenheiten, sondern auch an wirtschaftlichen Erwägungen. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist die Großglockner Hochalpenstraße üblicherweise geöffnet.
Straßenverlauf
Vom Salzburgischen aus dem Pinzgau kommend schlängelt sich die Straße durch ein typisches Alpental mit seinen Bauernhöfen und Heustadeln bis hinauf in jene Zone, wo ein Meer von Alpenrosen die Waldgrenze markiert. Vorbei an der Hexenküche, einem vorgeschichtlichen Bergsturzgebiet, windet sich die Straße immer höher in die baumlose Zone bis zum Fuscher Törl. Dazwischen öffnet sich der Blick auf die mit 2400 Metern höchste Bergflanke der Ostalpen, die Ostseite des Wiesbachhorns.
Von der Edelweiß-Spitze bietet sich eine Rundschau auf 37 Dreitausender, 19 Gletscher und abseits der Großglockner Hochalpenstraße auf jene Alpenlandschaft, die heute das Herzstück des Nationalparks Hohe Tauern bildet.
Jenseits des Hochtores, das den Norden mit dem kärntnerischen Süden verbindet, blickt man hinab auf die in die sanft gewellten Almböden gebetteten Kehren der Straße, die bis Heiligenblut führt. Bei einer Abzweigung biegt man zur wohl schönsten Sonnenterasse Europas, zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ab, von wo aus sich ein unvergleichlicher Blick über den 8 km langen Pasterzen-Gletscher bis zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner, bietet.
Ausstellungen und Naturlehrwege
Mit dem Straßenticket freier Eintritt zu allen Einrichtungen. Ausstellungen täglich geöffnet von 10.00 – 17.00 Uhr. Die Möglichkeiten im Verlauf ab Mautstelle Ferleiten:
Piffkar (1.620 m)
1.620 m: Der landschaftsgerecht gestaltete Parkplatz hat Modellcharakter für ökologisch zeitgemäße Landschaftsarchitektur. Gleich neben dem Haus beginnt der Naturlehrweg Piffkar. Neun Schautafeln informieren über die Vegetation und die Vogelwelt in dieser Höhenstufe. In dem historischen Straßenwärterhaus ist 2007 die Sonderschau zur Geschichte des Alpenüberganges und zum Bergbau zu sehen.
Hochmais
In 1.850 m befindet sich die Informationsstelle Hochmais mit Schautafeln zum Thema "Gletscher, das Rotmoos und die Höhenstufen der Vegetation".
Museum „Alpine Naturschau“ (2.300 m)
Diese Schau zeigt die hochsensible und äußerst vielfältige Bergwelt der Hohen Tauern. Das Museum auf 2.300 m Seehöhe entführt den Besucher in die Welt der alpinen Natur, erklärt deren ökologischen Zusammenhänge und zeigt ihm besondere Tiere und Pflanzen. Eine Sehschule der Natur, die auch an Schlechtwettertagen ein attraktives Ausflugsziel darstellt.
Ausstellung „Bau der Straße“ (2.262 m)
Im alten Wegmacherhaus neben der Fuscher Lacke präsentiert diese Ausstellung eindrucksvoll die interessante Geschichte des Baues der Großglockner Hochalpenstraße (1930 – 1935).
Edelweiß-Spitze (2.571 m)
Im Bereich des Fuscher Törls führt eine Stichstraße auf die Edelweiß-Spitze, dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße mit herrlichem Rundblick. Dort gibt es auch einen "Bikers Point" für Motorradfahrer.
Fuscher Törl (2.428 m)
Beim Fuscher Törl hat der Erbauer der Straße bewusst eine Bergspitze umfahren, um so den Besuchern enien perfekten Rundblick in die unvergleichliche Hochgebirgslandschaft zu ermöglichen. Dort befindet sich auch eine vom Architekten Clemens Holzmeister errichtete Gedenkstätte für die beim Bau der Straße verunglückten Arbeiter.
Informationsstelle Greifvögel (2.320 m)
Zwischen dem Fuscher Törl und der Fuscher Lacke: Schautafeln über die heimischen Greifvögel
Geologischer Lehrweg (2.290 m)
An der Fuscher Lacke, einem kleinen See, befindet sich ein original erhaltenes Straßenwärterhaus, in dem in einer Dokumentation die Geschichte der Errichtung der Straße und die damaligen Lebensumstände der Arbeiter gezeigt werden. Ein Rundweg um die Lacke (ca. 10 Min) sollte mit einer Rast beim "Mankeiwirt" (Mankei = umgangsprachlich für Murmeltier) abgeschlossen werden.
Hochtor (2.504 m) Passhöhe
Am Scheitelpunkt der Straße wird die Passhöhe erreicht. Oberhalb des Tunnels wurde ein römisch-keltisches Heiligtum ausgegraben, das, höher als der griechische Olymp, Europas höchst gelegenes Heiligtum darstellt.
In der Mitte des Hochtortunnels befindet sich auch die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Im Winter müssen beide Tunneleinfahrten mit Holzverschalungen verschlossen werden, da ansonsten der Wind den kompletten Tunnel im Laufe des Winters mit Schnee füllen würde.
Schöneck (1.953 m)
Die Gletscherstraße führt zunächst an den obersten Rand eines reinen Lärchenwaldes bei Schöneck zu einem Lehrweg über die Glocknerwiesen samt einer dort eingerichteten Naturschau. Mit bereits Blickkontakt auf den Großglockner fährt man bis zum Glocknerhaus in 2.131 m. Hier befindet man sich schon im Nahbereich des Margaritzen-Stausees der Glockner-Kaprun-Kraftwerke.
Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m)
Benannt nach dem Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth "Sisi" im Jahr 1856. Zu sehen ist der längste Gletscher der Ostalpen, die Pasterze. Im Besucherzentrum die Ausstellung „Großglockner“ mit verschiedenen Schwerpunkten.
Im Glocknerkino beeindrucken faszinierende Impressionen des Großglockners vom Universumfilmer Georg Riha und im Glockner-Panorama-Raum. Ergänzt wird das Besucherzentrum noch durch die Sonderschau „WasserLeben“ sowie dem Harmonieraum und einen Kraftraum, wo die verschiedenen Energiefelder der Region um den höchsten Berg Österreichs untersucht werden.
Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte
Oberhalb der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, am „Panoramaweg Kaiserstein“ gelegen, ist diese 1998 errichtete Besucherattraktion zu finden. Der markante Turm aus Glas und Holz symbolisiert einen Bergkristall. Im Inneren des Gebäudes können mit Hilfe ausgesucht leistungsstarker optischer Geräte Tiere in freier Wildbahn (Steinböcke), aber auch Bergsteiger bei der Großglocknerbezwingung beobachtet werden.
Beliebte Wanderwege ausgehend von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
- Gamsgrubenweg: Diesen einmaligen Alpen-Panoramaweg hoch über der beeindruckenden Gletscherlandschaft der Pasterze mit Eisabbruch, Moräne und Gletscherzunge kann man gemütlich in 30 Minuten bis zur Hofmannshütte erwandern.
- Gletscherweg Pasterze: Ein gesicherter alpiner Steig (Gehzeit ca. 30 Minuten hinunter, herauf ca. 1 Stunde) führt direkt auf den Pasterzengletscher. Es besteht auch die Möglichkeit, die kostenpflichtige Gletscherbahn zu benützen. Von der Pasterze führt der Pasterzenweg mit seinen "Stoamandl'n" über den Margaritzenstausee weiter zum Glocknerhaus.
- Panoramaweg Swarovski-Warte: Vom Besucherzentrum weg führt dieser Weg oberhalb der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in ca. 10 Minuten Gehzeit zur einmaligen Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Von der Beobachtungswarte gemütlich weiter bis zum Franz-Josefs-Haus und zum Busparkplatz (Gehzeit ca. 30 min.).
Veranstaltungen
- Etappe der Österreich-Rundfahrt im Radsport
- Großglockner Trophy
- Traktoren-Weltmeisterschaft
Straßen-Öffnungszeiten
Geöffnet von Anfang Mai bis Anfang November
Nachtsperre: 15. Juni bis 15. September jeweils von 22.00 bis 5.00 Uhr
Vor- und Nachsaison von 20.30 bis 6.00 Uhr
Letzte Einfahrt jeweils 45 Minuten vor der Nachtsperre.
Information
- Großglockner Hochalpenstraßen AG
- Rainerstraße 2
- 5020 Salzburg
- Tel: ++43/(0)662/873673-0
- Fax: ++43/(0)662/873673-13
- Email: info@grossglockner.at
Die wichtigsten Daten im Überblick
- 1924: Erste Trassierung der Glocknerstraße
- 1930 - 1935: Bauzeit
- Beschäftigte: bis zu 3.200 wettererprobte Männer
- 1931: Ein halbes Jahr nach Baubeginn Gründung der Großglockner Hochalpenstraßen AG, um eine Straße über das Hochtor zu bauen, zu erhalten und zu betreiben.
- 22. September 1934: Erste Überquerung der Hohen Tauern auf dem Rohbau der Scheitelstrecke mit einem Automobil („Steyr Hunderter“ mit 32 PS) Fahrer: Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl mit Beifahrer Hofrat DI Franz Wallack, dem Erbauer der Großglocknerstraße.
- 3. August 1935: Feierliche Eröffnung durch Bundespräsident Wilhelm Miklas und die Landeshauptleute Franz Rehrl (Salzburg) und Ludwig Hülgerth (Kärnten)
- 4. August 1935: das erste internationale Großglockner Automobil- und Motorradrennen
Daten zur Straße
- Länge:
- Gesamtlänge: 48 km
- Durchzugsstraße: 37,7 km
- Edelweißstraße: 1,6 km
- Gletscherstraße: 8,7 km
- Höhenangaben:
- Höhenanstieg: Passtraße bis auf 2.504 m, Stichstraße "Edelweiß-Spitze" bis auf 2.571 m
- Höchster Punkt der Durchzugsstraße: Hochtor (2.504 m)
- Höchster Punkt: Parkplatz Edelweißspitze (2.571 m)
- Kehren:
- Kehrenradius: Mindestkehre 12 m
- Kehrenradius im Durchschnitt: 15 m
- Anzahl der Kehren:
- 27 Kehren auf der Durchzugsstraße
- 3 Kehren auf der Gletscherstraße
- 6 Kehren auf der Edelweißstraße
- Tunnelhöhen: Mittertörl- und Hochtortunnel: 4,0 m
- Schneeräumung:
- Dauer: durchschnittlich 25 Tage
- Schneemengen: Bis zu 800.000 m³, entsprechen einem Eisenbahnlastenzug von ca. 250 Kilometer Länge
Links
- Großglockner Hochalpenstraße
- Großglockner Trophy für historische Rennmotorräder
Quelle
- Presseinformation der Großglockner Hochalpenstraßen AG