St. Koloman: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Sankt Koloman''' ist eine Gemeinde im [[Tennengau]].  
 
 
'''Sankt Koloman''' ist eine Ortsgemeinde im [[Tennengau]].  
 
  
 
==Geographische Lage==  
 
==Geographische Lage==  
Die Gemeinde liegt im [[Salzachtal]], nordöstlich von [[Kuchl]] auf einem Bergrücken.  
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Die Gemeinde liegt oberhalb des [[Salzachtal]]s, nordöstlich von [[Kuchl]] auf einem Bergrücken. Das nördliche Gemeindegebiet durchfließt der [[Tauglbach]], das Gebiet südlich des Tauglbachs wird [[Taugl (Sankt Koloman)|Taugl]] genannt.
Weitere Nachbargemeinden sind [[Bad Vigaun]] und [[Krispl]] im Norden, [[Scheffau am Tennengebirge]] im Süden und [[Abtenau]] im Osten. Nordöstlich grenzt die [[Flachgau]]er Gemeinde [[Hintersee (Gemeinde)|Hintersee]] an das Ortsgebiet an. Die Städte [[Hallein]] und [[Salzburg]] sind von Sankt Koloman aus in etwa 15 bzw. 30 Fahrminuten zu erreichen.
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=== Ortsgliederung ===  
==Gliederung==
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Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Tennengau|Katastralgemeinden]]
Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden
 
 
 
 
* [[Oberlangenberg]] ''474''
 
* [[Oberlangenberg]] ''474''
* [[Taugl]] ''1.000''
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'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben.
 
'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben.
 
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=== Nachbargemeinden ===
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Nachbargemeinden meinden sind [[Bad Vigaun]] im Westen, Kuchl im Südwesten, [[Krispl]] im Norden,  [[Scheffau am Tennengebirge]] im Süden und [[Abtenau]] im Osten.  Nordöstlich grenzt die [[Flachgau]]er Gemeinde [[Hintersee  (Gemeinde)|Hintersee]] an das Ortsgebiet an.
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==Geschichte==
 
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Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche (und damit des Ortes) erfolgte am [[8. Juni]] [[1506]] anlässlich der Weihe der Pfarrkiche zu Ehren des hl. Kolomans. Nach dem durch einen Brand bedingten Wiederaufbau der Kirche im Jahr [[1768]] wurde sie [[1805]] erneut eingeweiht. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als ''Weittentaugler Rott'' bezeichnet, der Oberlangenberg wurde ''Fürberg'' oder ''Viehberg'' genannt (entweder der Berg ''davor'' oder jener zur Viehhaltung).
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Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche (und damit des Ortes) erfolgte am [[8. Juni]] [[1506]] anlässlich der Weihe der [[Pfarrkirche St. Koloman]]
 
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zu Ehren des [[Hl. Koloman|hl. Kolomans]]. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als ''Weittentaugler Rott'' bezeichnet, der [[Oberlangenberg]] wurde ''Fürberg'' oder ''Viehberg'' genannt (entweder der Berg ''davor'' oder jener zur Viehhaltung).
St. Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. [[1950]] erhielt die Firma [[Siemens]] mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf ans Netz der [[SAFE]] zu schließen.
 
  
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Sankt Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. [[1950]] erhielt die Firma [[Siemens]] mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf ans Netz der [[SAFE]] zu schließen.
Der silberne Wellenbalken nimmt Bezug auf die [[Taugl]], die der Gegend den Namen gab. Schlinge, Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.
 
  
Beschreibung: ''"In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet im rechten Oberwinkel von einem goldenen Kreuzchen und überlegt mit einer kreisförmigen, nach unten abfallenden goldenen Seilschlinge, welche schräglinks von einem goldenen Pilgerstab durchsteckt ist.''
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Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Gemeinde waren der Erdrutsch im [[Tauglboden]] (August 2002) und ein [[Schweres Unwetter am 2. Juli 2008|schweres Unwetter]] ([[2. Juli]] [[2008]]).
 
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Die Verleihung des Wappens durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[28. Jänner]] [[1953]] statt.
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==Sehenswertes==  
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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===Sehenswertes===  
 
* [[Heimatmuseum St. Koloman]]
 
* [[Heimatmuseum St. Koloman]]
 
:: Das Heimatmuseum wurde 1967 gegründet und zeigt als Schwerpunkte Teile einer alten Schulstube, [[Bauernhof]]modelle und bäuerliches Gerät. Als Besonderheit führt das Museum ein Archiv mundartlicher Ausdrücke.  
 
:: Das Heimatmuseum wurde 1967 gegründet und zeigt als Schwerpunkte Teile einer alten Schulstube, [[Bauernhof]]modelle und bäuerliches Gerät. Als Besonderheit führt das Museum ein Archiv mundartlicher Ausdrücke.  
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::Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
 
::Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
 
* [[Naturdenkmal Gletscherschliff]]
 
* [[Naturdenkmal Gletscherschliff]]
:: Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50.000 bis 100.000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der St. Kolomaner Landesstraße, entdeckt und liegt etwa 2 km außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum [[Naturdenkmäler|Naturdenkmal]] erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.  
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:: Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50&nbsp;000 bis 100&nbsp;000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der St. Kolomaner Landesstraße, entdeckt und liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum [[Naturdenkmäler|Naturdenkmal]] erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.  
 
* [[Wilhelmskapelle]]
 
* [[Wilhelmskapelle]]
 
* [[Taugler Mundartkreuzweg]]
 
* [[Taugler Mundartkreuzweg]]
 
* [[Seewaldsee]]
 
* [[Seewaldsee]]
* [[Höhlen]]
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* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt
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Der silberne Wellenbalken nimmt  Bezug auf die [[Taugl]], die der Gegend den Namen gab. Schlinge,  Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen  Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.
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Beschreibung:  ''"In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet im rechten Oberwinkel  von einem goldenen Kreuzchen und überlegt mit einer kreisförmigen, nach  unten abfallenden goldenen Seilschlinge, welche schräglinks von einem  goldenen Pilgerstab durchsteckt ist.''
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Die Verleihung des Wappens durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[28. Jänner]] [[1953]] statt.
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==Wichtige Ereignisse (mit Bildern)==
 
* Erdrutsch im Tauglboden, August 2002
 
* [[Schweres Unwetter am 2. Juli 2008]]
 
<!--==Wirtschaft==-->
 
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<!--==Sport und Freizeit== -->
 
<!--==Vereine== -->
 
 
==Persönlichkeiten==
 
==Persönlichkeiten==
===Söhne und Töchter der Gemeinde===
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===Töchter und Söhne der Gemeinde===
 
* [[Gottfried Aschenwald]], Bürgermeister von Ansfelden
 
* [[Gottfried Aschenwald]], Bürgermeister von Ansfelden
 
* [[Walter Hauthaler]], Go-Kart-Staatsmeister
 
* [[Walter Hauthaler]], Go-Kart-Staatsmeister
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* [[Veronika Wallinger]], Skirennläuferin
 
* [[Veronika Wallinger]], Skirennläuferin
 
* [[Willi Wallinger]], Motocross-Sportler
 
* [[Willi Wallinger]], Motocross-Sportler
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=== Bürgermeister ===
 
* [[Matthias Neureiter]], Gastwirt
 
* Karl Loidl, Förster
 
* DI Christian Struber, MBA
 
* [[Willi Wallinger]]
 
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Version vom 16. August 2012, 13:16 Uhr

Karte
Karte 5423.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 55,97 km²
Geografische Koordinaten: 47° 39' N, 13° 11' O
Höhe: 848 m ü. A.
Einwohner: 1 619 (Volkszählung 2011)
Postleitzahl(en): 5423
Vorwahl: 0 62 41
Gemeindekennziffer: 50 211
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden: Taugl, Tauglboden, Oberlangenberg
Gemeindeamt: 5423 Sankt Koloman
Dorfplatz 29
Offizielle Website: www.stkoloman.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Willi Wallinger (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 17 Mitglieder:
13 ÖVP,
3 SPÖ,
1 FPÖ,
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 849
1880 853
1890 844
1900 833
1910 889
1923 919
1934 992
1939 929
1951 1 011
1961 1 032
1971 1 050
1981 1 085
1991 1 294
2001 1 497
2011 1 619
Karte
Sankt Koloman vom Trattberg aus gesehen
Sankt Koloman mit Oberlangenberg; Ansicht vom Schlenken aus
Das Wapppen von St. Koloman
Datei:Koloman 02.jpg
Bauernhof (Moderergut) in Sankt Koloman
Datei:Koloman 03.jpg
Bauernhof in Sankt Koloman im Detail

Sankt Koloman ist eine Gemeinde im Tennengau.

Geographische Lage

Die Gemeinde liegt oberhalb des Salzachtals, nordöstlich von Kuchl auf einem Bergrücken. Das nördliche Gemeindegebiet durchfließt der Tauglbach, das Gebiet südlich des Tauglbachs wird Taugl genannt.

Ortsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden meinden sind Bad Vigaun im Westen, Kuchl im Südwesten, Krispl im Norden, Scheffau am Tennengebirge im Süden und Abtenau im Osten. Nordöstlich grenzt die Flachgauer Gemeinde Hintersee an das Ortsgebiet an.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche (und damit des Ortes) erfolgte am 8. Juni 1506 anlässlich der Weihe der Pfarrkirche St. Koloman zu Ehren des hl. Kolomans. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als Weittentaugler Rott bezeichnet, der Oberlangenberg wurde Fürberg oder Viehberg genannt (entweder der Berg davor oder jener zur Viehhaltung).

Sankt Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. 1950 erhielt die Firma Siemens mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf ans Netz der SAFE zu schließen.

Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Gemeinde waren der Erdrutsch im Tauglboden (August 2002) und ein schweres Unwetter (2. Juli 2008).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswertes

Das Heimatmuseum wurde 1967 gegründet und zeigt als Schwerpunkte Teile einer alten Schulstube, Bauernhofmodelle und bäuerliches Gerät. Als Besonderheit führt das Museum ein Archiv mundartlicher Ausdrücke.
Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50 000 bis 100 000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der St. Kolomaner Landesstraße, entdeckt und liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum Naturdenkmal erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bürgermeister

Wappen

Der silberne Wellenbalken nimmt Bezug auf die Taugl, die der Gegend den Namen gab. Schlinge, Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.

Beschreibung: "In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet im rechten Oberwinkel von einem goldenen Kreuzchen und überlegt mit einer kreisförmigen, nach unten abfallenden goldenen Seilschlinge, welche schräglinks von einem goldenen Pilgerstab durchsteckt ist.

Die Verleihung des Wappens durch die Salzburger Landesregierung fand am 28. Jänner 1953 statt.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde


Bildergalerie

Quellen

  • Website der Gemeinde Sankt Koloman
  • Statistik Austria
  • Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
  • Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982
  • Chronik St. Koloman, 2007

Weblinks

Städte und Gemeinden im Tennengau
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Über dieses Bild

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