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Martin Gschwandtner, der sein Doktorat erst in seiner Pension machte, war Techniker und Historiker. Seine zweibändige Dissertation über [[Viktor Kaplan]] ist die bisher erste und einzige Hochschulschrift über die Biographie und das Lebenswerk dieses bedeutenden Erfinders. Seine Diplomarbeit aus Wirtschaftsgeschichte behandelt erstmals in einer Hochschulschrift die bisher einzige Bankgründerin Österreichs: "Die Macht des Geldes. Die Krisen-Republik und die Geschichte von [[Auguste Caroline Lammer]] und ihrer kleinen [[Bankhaus A. Lammer & Co|Regionalbank]] 1920–1937". Martin Gschwandtner hatte zwölf Patente auf Diensterfindungen. Zuletzt konnten wir ihn beim [[Stammtisch]] am [[23. Mai]] [[2023]] begrüßen. Martin Gschwandtner starb im Altern von 92 Jahre in seinem Wohnort [[Hof bei Salzburg]]. | Martin Gschwandtner, der sein Doktorat erst in seiner Pension machte, war Techniker und Historiker. Seine zweibändige Dissertation über [[Viktor Kaplan]] ist die bisher erste und einzige Hochschulschrift über die Biographie und das Lebenswerk dieses bedeutenden Erfinders. Seine Diplomarbeit aus Wirtschaftsgeschichte behandelt erstmals in einer Hochschulschrift die bisher einzige Bankgründerin Österreichs: "Die Macht des Geldes. Die Krisen-Republik und die Geschichte von [[Auguste Caroline Lammer]] und ihrer kleinen [[Bankhaus A. Lammer & Co|Regionalbank]] 1920–1937". Martin Gschwandtner hatte zwölf Patente auf Diensterfindungen. Zuletzt konnten wir ihn beim [[Stammtisch]] am [[23. Mai]] [[2023]] begrüßen. Martin Gschwandtner starb im Altern von 92 Jahre in seinem Wohnort [[Hof bei Salzburg]]. | ||
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Version vom 30. November 2025, 13:08 Uhr
Das SALZBURGWIKI trauert um Dr. phil. Martin Gschwandtner (* 16. März1933; † 27. November2025), einem SALZBURGWIKI-Mitarbeiter der ersten Stunde. Martin Gschwandtner hatte sich bereits im August 2007, wenige Monate nach dem online-Auftritt des SALZBURGWIKIs angemeldet und seinen ersten von vielen weiteren Artikeln veröffentlicht ("Kirchliche und weltliche Grundherrschaften in Hof").
Martin Gschwandtner, der sein Doktorat erst in seiner Pension machte, war Techniker und Historiker. Seine zweibändige Dissertation über Viktor Kaplan ist die bisher erste und einzige Hochschulschrift über die Biographie und das Lebenswerk dieses bedeutenden Erfinders. Seine Diplomarbeit aus Wirtschaftsgeschichte behandelt erstmals in einer Hochschulschrift die bisher einzige Bankgründerin Österreichs: "Die Macht des Geldes. Die Krisen-Republik und die Geschichte von Auguste Caroline Lammer und ihrer kleinen Regionalbank 1920–1937". Martin Gschwandtner hatte zwölf Patente auf Diensterfindungen. Zuletzt konnten wir ihn beim Stammtisch am 23. Mai 2023 begrüßen. Martin Gschwandtner starb im Altern von 92 Jahre in seinem Wohnort Hof bei Salzburg.
120 Jahre Mozartkino. 110 Jahre Familie Giebisch. 1910–2025. Die Geschichte des Mozartkinos reicht bis ins Jahr 1905 zurück. Vom 6. bis 18. Dezember 1905 gastierte Georg Barth mit seinem "Lorieto Cinemo Theater" mit "bewegten Bildern" im Saal für 230 Personen im ersten Stock des Kasererbräus, dem heutigen Altstadthotel Kasererbräu an der Kaigasse im Salzburger Kaiviertel, das damals noch Gasthaus war. In den 1950er-Jahren war die beste Zeit des Kinos: 1956 war ein Rekordjahr - 526 000 Besucher zählte das Kino. "Sissi" und "Don Camillo und Peppone" wurden von je 55 000 Besuchern gesehen. Romy Schneider war bei den Premieren ihrer drei "Sissi"-Filmen anwesend.
In den 2010er-Jahren war das Mozartkino kurz geschlossen, um 2014 in eine neue Ära der Premieren im Mozartkino zu starten. U. a. fand am 3. November 2015 die Österreich-Premiere des Films "Familie Trapp" statt, bei der Regisseur Ben Verbong sowie die Hauptdarsteller Yvonne Catterfeld, Cornelius Obonya und Eliza Bennett anwesend waren. Seither konnte das Kino viele Persönlichkeiten begrüßen, darunter Josef Hader, Otto Schenk, Karl Merkatz, Hubert von Goisern, Andreas Gaballier, Thomas Stipsits, Nina Proll, Caroline Peters, Erling Haaland und Sportmannschaften wie jene des EC Red Bull Salzburg oder des FC Red Bull Salzburg.