Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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* '''Baulos Süd''' vom [[Guttal]] hinauf zum Hochtortunnel: Länge 6,6 km, 647 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung; | * '''Baulos Süd''' vom [[Guttal]] hinauf zum Hochtortunnel: Länge 6,6 km, 647 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung; | ||
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| + | * Baulager Naßfeldbrücke, 116 Mann, ein Steinbruch, die Dieselzentrale und eine Seilbahn zum Baulager Petersbrunn | ||
| + | * Baulager Petersbrunn, 130 Mann | ||
| + | * Baulager Naßfeld, 355 Mann | ||
| + | * Baulager Fuscher Lacke 205 Mann | ||
| + | * Baulager Mittertörl, 180 Mann | ||
| + | * Baulager [[Fuscher Wegscheid]], 110 Mann | ||
| + | * Baulager Wintergrube am Nordportal des Hochtor Tunnels, 75 Mann, ein Steinbruch und ein Schrägaufzug | ||
=== Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose === | === Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose === | ||
Version vom 7. Februar 2021, 21:45 Uhr
Flug über die Glocknergruppe zum Großglockner Mai 2020: Bildmitte das Hochtor, unter dem der Hochtor-Tunnel der Großglockner Hochalpenstraße verläuft, rechts das Seidlwinkltal. Im oberen Bildteil verschwindet die Straße im Mittertörltunnel.
Als Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße bezeichnet man jenen Teil der Großglockner Hochalpenstraße, der vom Fuscher Törl durch den Hochtortunnel bis zum Kreisverkehr Guttal in Kärnten verläuft.
Geschichte
Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:
Erst nach Beilegung des Variantenstreits im Spätsommer 1933 kam dann der dritte große Abschnitt, die Scheitelstrecke, dazu.
Die Baulose der Scheitelstrecke
- Baulos Nord von Hochmais bis zum Fuscher Törl: Länge 8,4 km, 578 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung;
- dabei entstand als die Edelweißstraße (1,6 km) auf die Edelweißspitze, den höchsten befahrbaren Punkt der gesamten Großglockner Hochalpenstraße;
- Baulos Mitte vom Fuscher Törl hinunter zur Fuscher Lacke und wieder bergwärts durch den Mittertörl- und Hochtor Tunnel: Länge 3,4 km, die beiden Tunnels 117 m bzw. 311 m lang, 206 Höhenmeter (Abfahrt Fuscher Törl zur Fuscher Lacke 166 Meter und Anstieg zur Baulosgrenze 38 Meter), 12 % maximale Steigung;
- Baulos Süd vom Guttal hinauf zum Hochtortunnel: Länge 6,6 km, 647 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung;
Baulager
Die Personenangaben beziehen sich auf Frühjahr 1934
- Baulager Naßfeldbrücke, 116 Mann, ein Steinbruch, die Dieselzentrale und eine Seilbahn zum Baulager Petersbrunn
- Baulager Petersbrunn, 130 Mann
- Baulager Naßfeld, 355 Mann
- Baulager Fuscher Lacke 205 Mann
- Baulager Mittertörl, 180 Mann
- Baulager Fuscher Wegscheid, 110 Mann
- Baulager Wintergrube am Nordportal des Hochtor Tunnels, 75 Mann, ein Steinbruch und ein Schrägaufzug
Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose
- Baulos Nord: Dieser Abschnitt wurde am 23. September 1934 dem Verkehr übergeben. Doch schon einen Tag vorher, am 22. September, waren der Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl am Steuer des Glocknerautos über die gesamte noch nicht fertig gestellte Scheitelstrecke gefahren (siehe Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße.
- Baulose Mitte und Süd: Diese beiden Abschnitte wurden dann anlässlich der offizielle Eröffnung der gesamten Großglockner Hochalpenstraße am 3. August 1935 dem Verkehr übergeben.
Siehe auch
Quelle
- Wallack, Franz: Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues, zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien