Maximilian Josef von Tarnóczy: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 6. Oktober 2021, 16:02 Uhr
Maximilian Joseph Ritter von Tarnóczy-Sprinzenberg, ungarisch Tarnóczy Miksa (* 24. Oktober 1806 in Schwaz, Tirol; † 4. April 1876 in der Stadt Salzburg), war Kardinal und (Fürst)Erzbischof von Salzburg.
Leben
Der aus einer ungarischen Familie abstammende Tarnóczy wurde am 25. Oktober 1829 in der Stadt Salzburg zum Priester geweiht.
1850 beauftragte man Maximilian Josef von Tarnóczy mit der Führung des Knabenseminars Borromäum. Er errichtete den botanischen Garten, das naturhistorische Kabinett wie auch die Institutsbibliothek.
An seinem 44. Geburtstag wurde er am 24. Oktober 1850 zum Erzbischof von Salzburg ernannt und am 1. Juni 1851 als solcher im Salzburger Dom geweiht. Zwölf Jahre lang, von 1851 bis 1863, bewohnte Tarnóczy das Schloss Mirabell.
Am 3. Mai 1863 weihte Erzbischof Tarnóczy die erweiterte Walser Pfarrkirche ein und am 11. September 1864 die Kirche zum hl. Kreuz und hl. Elisabeth in Guggenthal.
Am 22. Dezember 1873 wurde Tarnóczy zum Kardinal erhoben und trug als solcher den Titel Kardinalpriester von S. Maria in Ara Coeli.
Im Salzburger Stadtteil Parsch erinnert die Tarnoczygasse an ihn.
Quellen
| Vorgänger |
Salzburger Erzbischof 1850–1876 |
Nachfolger |