Jörg Wörther: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Jörg Wörther''' (* [[8. Juli]] [[1958]] in [[Bad Gastein]]) ist ein österreichischer Haubenkoch und ehemaliger "Koch des Jahrzehnts". Von [[2005]] bis Ende August [[2007]] führte er das innovative Fingerfood-Restaurant [[Carpe Diem Finest Fingerfood|Carpe Diem]] in der [[Salzburg]]er [[Getreidegasse]].  
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'''Jörg Wörther''' (* [[8. Juli]] [[1958]] in [[Bad Gastein]]; † [[15. Juli]] [[2020]]) war ein österreichischer Haubenkoch und ehemaliger "Koch des Jahrzehnts". Von [[2005]] bis Ende August [[2007]] führte er das innovative ''Fingerfood''-Restaurant [[Carpe Diem Finest Fingerfood|Carpe Diem]] in der Salzburger [[Getreidegasse]].  
  
 
==Biografie==  
 
==Biografie==  
Jörg Wörther absolvierte seine Lehre im ehemals mondänen, heute nicht mehr existierenden "[[Grand Hotel Gasteinerhof]]" in seinem Heimatort und ging daran anschließend nach München, wo er im Hotel Sheraton und in seiner Freizeit als Volontär auch im Restaurant "Tantris" arbeitete. Nach seiner Zeit in Josef Viehhausers Restaurant "Le Canard" in Hamburg führte ihn seine nächste Anstellung wiederum für drei Jahre nach Bayern in das von [[Eckhart Witzigmann]] geleitete Restaurant "Aubergine" in München.  
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Jörg Wörther absolvierte seine Lehre im ehemals mondänen, heute nicht mehr existierenden [[Grand Hotel Gasteinerhof]] in seinem Heimatort und ging daran anschließend nach [[München]] in [[Bayern]], wo er im Hotel Sheraton und in seiner Freizeit als Volontär auch im Restaurant "Tantris" arbeitete. Nach seiner Zeit in [[Josef Viehhauser (Gastronom)|Josef Viehhausers]] Restaurant "Le Canard" in Hamburg führte ihn seine nächste Anstellung wiederum für drei Jahre nach Bayern zurück in das von [[Eckart Witzigmann]] geleitete Restaurant "Aubergine" in München.  
  
Nach Bad Gastein zurückgekehrt war er ab [[1982]] als Küchenchef im wiedereröffneten "[[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l´Europe]]" tätig, bevor er ab [[1984]] als selbstständiger Gastronom das Restaurant "[[Vinothek]]" (2 Hauben) in der [[Villa Solitude]] führte. Im [[Dezember]] [[1987]] eröffnete er in seinem Heimatort die [[Villa Hiss]] und führte diese sieben Jahre lang, wobei sein Betrieb ab [[1989]] von Gault Millau jährlich mit drei roten Hauben ausgezeichnet wurde.
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Nach Bad Gastein zurückgekehrt war er ab [[1982]] als Küchenchef im wiedereröffneten [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)|Grand Hotel de l´Europe]] tätig, bevor er ab [[1984]] als selbstständiger Gastronom das Restaurant "[[Vinothek]]" (zwei Hauben) in der [[Villa Solitude]] führte. Im [[Dezember]] [[1987]] eröffnete er in seinem Heimatort die [[Villa Hiss]] und führte diese sieben Jahre lang, wobei sein Betrieb ab [[1989]] vom ''Gault-Millau'' jährlich mit drei roten Hauben ausgezeichnet wurde.
  
[[1990]] kürten ihn Christian Millau, Joël Robuchon und Michael Reinartz anlässlich eines Kochwettbewerbs im Wiener Haas-Haus persönlich zum österreichischen "Koch des Jahrzehnts". [[1995]] pachtete Wörther das Hotel [[Schloss Prielau]] in [[Zell am See]] und richtete darin sein Restaurant "Jörg Wörther" ein, das von [[1997]] bis zu seiner Schließung im Herbst [[2003]] jedes Jahr mit vier roten Hauben ausgezeichnet wurde und zu den besten vier Restaurants in ganz Österreich zählte.
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[[1990]] kürten ihn Christian Millau, Joël Robuchon und Michael Reinartz anlässlich eines Kochwettbewerbs im Wiener Haas-Haus persönlich zum österreichischen "Koch des Jahrzehnts". [[1995]] pachtete Wörther das Hotel [[Schloss Prielau]] in [[Maishofen]] und richtete darin sein Restaurant "Jörg Wörther" ein, das von [[1997]] bis zu seiner Schließung im Herbst [[2003]] jedes Jahr mit vier roten Hauben ausgezeichnet wurde und zu den besten vier Restaurants in ganz Österreich zählte.
  
[[2004]] übernahm er die Patronanz über das Winterstellgut in [[Annaberg-Lungötz|Annaberg]], dem Landgut von [[Dietrich Mateschitz]], wo er in den ersten Wochen auch selbst kochte. Am [[15. August]] [[2005]] eröffnete er in Zusammenarbeit mit Mateschitz das [[Carpe Diem Finest Fingerfood]] in der Salzburger Getreidegasse, in dem er "Cones" (= Stanitzel) mit unterschiedlichen, teils sehr edlen Füllungen von Thunfisch bis hin zum glacierten Lamm anbietet.
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[[2004]] übernahm er die Patronanz über das [[Winterstellgut]] in [[Annaberg-Lungötz|Annaberg]], dem Landgut von [[Dietrich Mateschitz]], wo er in den ersten Wochen auch selbst kochte. Am [[15. August]] 2005 eröffnete er in Zusammenarbeit mit Mateschitz das "Carpe Diem Finest Fingerfood" an der Salzburger Getreidegasse, in dem er ''Cones'' (= Stanitzel) mit unterschiedlichen, teils sehr edlen Füllungen von Thunfisch bis hin zum glacierten Lamm anbot.
  
Mit Ende August 2007 schied Wörther aus dem Carpe Diem aus.
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Mit Ende August 2007 schied Wörther aus dem "Carpe Diem" aus.
  
==Auszeichnungen==
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Seit 2007 beriet er mit seiner Firma ''Primetaste'' gastronomische und kulinarische Projekte:
* 1990: erster österreichischer "Koch des Jahrzehnts" (Gault Millau)
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* [[2009]]: K & K Seminarhotel Geras, Geras
* 1999: "Koch des Jahres 1999 in Österreich" (Gault Millau, Agrana)
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* [[2010]]: Der Schwarzacher, [[Saalbach-Hinterglemm]]
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* [[2012]]: [[Gasthaus Schützenwirt]], [[St. Jakob am Thurn]]
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Unvergessen bleibt die Aussage von Christian Millau nach einem Essen bei Wörther: ''Ce sont les plus merveilleux Sellerietascherl du monde'' ("Das sind die besten Sellerietascherl der Welt").
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Im Juli 2020 verstarb Jörg Wörther nach Krankheit im 63. Lebensjahr.
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== Auszeichnungen ==
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* [[1990]]: erster österreichischer "Koch des Jahrzehnts" (''Gault-Millau'')
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* 1999: "Koch des Jahres 1999 in Österreich" (''Gault-Millau'', Agrana)
 
* 1999: "Koch des Monats" (Wolfram Siebeck, "Der Feinschmecker")
 
* 1999: "Koch des Monats" (Wolfram Siebeck, "Der Feinschmecker")
* 2001: "Goldene Roulette-Kugel" (Gault Millau, Casinos Austria)
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* [[2001]]: "Goldene Roulette-Kugel" (''Gault-Millau'', Casinos Austria)
* 2002: "Restaurant Jörg Wörther" zum besten Restaurant Österreichs gekürt (Zeitschrift "Die Bunte")
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* [[2002]]: "Restaurant Jörg Wörther" zum besten Restaurant Österreichs gekürt (Zeitschrift "Die Bunte")
* 2004: "Trophée Gourmet" für sein Lebenswerk und seine gastronomischen Leistungen auf dem Sektor "Sterneküche" (Guide A la Carte)
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* 2004: "Trophée Gourmet" für sein Lebenswerk und seine gastronomischen Leistungen auf dem Sektor "Sterneküche" (''Guide A la Carte'')
  
==Wörthers Kochbücher==
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== Wörthers Kochbücher ==
 
[[1998]] brachte der Haubenkoch sein "Wörtherbuch", ein Kochbuch mit einer Auswahl seiner besten Rezepte, heraus. [[2005]] erschien sein zweites Kochbuch "Der Wörther", das er in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Peter Angerer verfasste.  
 
[[1998]] brachte der Haubenkoch sein "Wörtherbuch", ein Kochbuch mit einer Auswahl seiner besten Rezepte, heraus. [[2005]] erschien sein zweites Kochbuch "Der Wörther", das er in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Peter Angerer verfasste.  
  
* ''Das Wörtherbuch. Von Flußkrebsen, Erdäpfelgnocchi, Hollersavarin & anderen Feinheiten der österreichischen Küche''. Haymon Verlag, Innsbruck 1998. ISBN 978-3-85218-266-7
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* "Das Wörtherbuch. Von Flußkrebsen, Erdäpfelgnocchi, Hollersavarin & anderen Feinheiten der österreichischen Küche". Haymon Verlag, Innsbruck 1998. ISBN 978-3-85218-266-7
* ''Der Wörther: genussvoll kochen / Mit einem einleitenden Essay und sechs gastrosophischen Zwischenrufen von Christoph Wagner.'' Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 2005. ISBN 3-85326-372-0  
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* "Der Wörther. genussvoll kochen'', Mit einem einleitenden Essay und sechs gastrosophischen Zwischenrufen von Christoph Wagner." Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 2005. ISBN 3-85326-372-0
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* "Austro-Tapas. 250 raffiniert einfache Rezepte", gemeinsam mit Toni Mörwald und Christoph Wagner, Loewenzahn Verlag, Innsbruck 2009
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* "Austro-Pasta. 250 raffiniert einfache Rezepte", gemeinsam mit Toni Mörwald und Christoph Wagner, Loewenzahn Verlag, Innsbruck 2010
  
==Quellen==
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==Weblink==
* Wörthers Homepage
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* [https://www.gasteinertal.com/woerther/index.html kurze Vorstellung von Jörg Wörther auf gasteinertal.com]
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== Quellen ==
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* Wörthers Homepage, die bei einer Überprüfung am 8. Juli 2024 nicht mehr abrufbar war
 
* Diverse Internetseiten, Zeitungsberichte u. ä.  
 
* Diverse Internetseiten, Zeitungsberichte u. ä.  
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* [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/joerg-woerther-nach-krankheit-verstorben-90223708 SN online], 15. Juli 2020: "Jörg Wörther nach Krankheit verstorben", ein Beitrag von [[Peter Gnaiger]]
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* {{Quelle SN|17. Juli 2020: "Jörg Wörther: Mehr Mönch als Zauberer", ein Beitrag von Peter Gnaiger}}
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==Weblinks==
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{{SORTIERUNG: Wörther, Jörg}}
* [http://www.joerg-woerther.com Wörthers Homepage]
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[[Kategorie:Person]]
* [http://www.finestfingerfood.com Carpe Diem]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
* [http://www.gasteinertal.com/woerther/index.html Kurze Vorstellung auf gasteinertal.com]
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[[Kategorie:Person (Tourismus)]]
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[[Kategorie:Person (Gastronomie)]]
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[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
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[[Kategorie:Unternehmer]]
  
[[Kategorie:Person|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Gastronomie]]
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Unternehmer|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Tourismus|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Tourismus (Personen)|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Bad Gastein]]
[[Kategorie:Koch|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Geboren 1958]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Wörther, Jörg]]
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[[Kategorie:Gestorben 2020]]
[[Kategorie:Bad Gastein|Wörther, Jörg]]
 

Aktuelle Version vom 9. Oktober 2025, 15:03 Uhr

Jörg Wörther (* 8. Juli 1958 in Bad Gastein; † 15. Juli 2020) war ein österreichischer Haubenkoch und ehemaliger "Koch des Jahrzehnts". Von 2005 bis Ende August 2007 führte er das innovative Fingerfood-Restaurant Carpe Diem in der Salzburger Getreidegasse.

Biografie

Jörg Wörther absolvierte seine Lehre im ehemals mondänen, heute nicht mehr existierenden Grand Hotel Gasteinerhof in seinem Heimatort und ging daran anschließend nach München in Bayern, wo er im Hotel Sheraton und in seiner Freizeit als Volontär auch im Restaurant "Tantris" arbeitete. Nach seiner Zeit in Josef Viehhausers Restaurant "Le Canard" in Hamburg führte ihn seine nächste Anstellung wiederum für drei Jahre nach Bayern zurück in das von Eckart Witzigmann geleitete Restaurant "Aubergine" in München.

Nach Bad Gastein zurückgekehrt war er ab 1982 als Küchenchef im wiedereröffneten Grand Hotel de l´Europe tätig, bevor er ab 1984 als selbstständiger Gastronom das Restaurant "Vinothek" (zwei Hauben) in der Villa Solitude führte. Im Dezember 1987 eröffnete er in seinem Heimatort die Villa Hiss und führte diese sieben Jahre lang, wobei sein Betrieb ab 1989 vom Gault-Millau jährlich mit drei roten Hauben ausgezeichnet wurde.

1990 kürten ihn Christian Millau, Joël Robuchon und Michael Reinartz anlässlich eines Kochwettbewerbs im Wiener Haas-Haus persönlich zum österreichischen "Koch des Jahrzehnts". 1995 pachtete Wörther das Hotel Schloss Prielau in Maishofen und richtete darin sein Restaurant "Jörg Wörther" ein, das von 1997 bis zu seiner Schließung im Herbst 2003 jedes Jahr mit vier roten Hauben ausgezeichnet wurde und zu den besten vier Restaurants in ganz Österreich zählte.

2004 übernahm er die Patronanz über das Winterstellgut in Annaberg, dem Landgut von Dietrich Mateschitz, wo er in den ersten Wochen auch selbst kochte. Am 15. August 2005 eröffnete er in Zusammenarbeit mit Mateschitz das "Carpe Diem Finest Fingerfood" an der Salzburger Getreidegasse, in dem er Cones (= Stanitzel) mit unterschiedlichen, teils sehr edlen Füllungen von Thunfisch bis hin zum glacierten Lamm anbot.

Mit Ende August 2007 schied Wörther aus dem "Carpe Diem" aus.

Seit 2007 beriet er mit seiner Firma Primetaste gastronomische und kulinarische Projekte:

Unvergessen bleibt die Aussage von Christian Millau nach einem Essen bei Wörther: Ce sont les plus merveilleux Sellerietascherl du monde ("Das sind die besten Sellerietascherl der Welt").

Im Juli 2020 verstarb Jörg Wörther nach Krankheit im 63. Lebensjahr.

Auszeichnungen

  • 1990: erster österreichischer "Koch des Jahrzehnts" (Gault-Millau)
  • 1999: "Koch des Jahres 1999 in Österreich" (Gault-Millau, Agrana)
  • 1999: "Koch des Monats" (Wolfram Siebeck, "Der Feinschmecker")
  • 2001: "Goldene Roulette-Kugel" (Gault-Millau, Casinos Austria)
  • 2002: "Restaurant Jörg Wörther" zum besten Restaurant Österreichs gekürt (Zeitschrift "Die Bunte")
  • 2004: "Trophée Gourmet" für sein Lebenswerk und seine gastronomischen Leistungen auf dem Sektor "Sterneküche" (Guide A la Carte)

Wörthers Kochbücher

1998 brachte der Haubenkoch sein "Wörtherbuch", ein Kochbuch mit einer Auswahl seiner besten Rezepte, heraus. 2005 erschien sein zweites Kochbuch "Der Wörther", das er in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Peter Angerer verfasste.

  • "Das Wörtherbuch. Von Flußkrebsen, Erdäpfelgnocchi, Hollersavarin & anderen Feinheiten der österreichischen Küche". Haymon Verlag, Innsbruck 1998. ISBN 978-3-85218-266-7
  • "Der Wörther. genussvoll kochen, Mit einem einleitenden Essay und sechs gastrosophischen Zwischenrufen von Christoph Wagner." Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 2005. ISBN 3-85326-372-0
  • "Austro-Tapas. 250 raffiniert einfache Rezepte", gemeinsam mit Toni Mörwald und Christoph Wagner, Loewenzahn Verlag, Innsbruck 2009
  • "Austro-Pasta. 250 raffiniert einfache Rezepte", gemeinsam mit Toni Mörwald und Christoph Wagner, Loewenzahn Verlag, Innsbruck 2010

Weblink

Quellen

  • Wörthers Homepage, die bei einer Überprüfung am 8. Juli 2024 nicht mehr abrufbar war
  • Diverse Internetseiten, Zeitungsberichte u. ä.
  • SN online, 15. Juli 2020: "Jörg Wörther nach Krankheit verstorben", ein Beitrag von Peter Gnaiger
  • "Salzburger Nachrichten", 17. Juli 2020: "Jörg Wörther: Mehr Mönch als Zauberer", ein Beitrag von Peter Gnaiger