Olympische Winterspiele 2006 in Turin: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Olympischen Winterspielen 2006 in Turin''' wurden vom [[10. Februar |10.]] bis [[26. Februar]] [[2006]] in Turin, der Hauptstadt der norditalienischen Region Piemont, ausgetragen. Nach den [[Olympische Winterspiele 1956 in Cortina d'Ampezzo|Winterspielen 1956 in Cortina d'Ampezzo]] fanden damit zum zweiten Mal Olympische Winterspiele in [[Italien]] statt.
  
==Allgemeines==
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== Salzburgs Wintersportler bei den Olympischen Winterspiele in Turin ==
Für Salzburgs Gold in Turin waren ausnahmslos die nordischen Kombinierer verantwortlich: Nachdem [[Felix Gottwald]] im Einzelbewerb der nordischen Kombinierer Silber und in der Mannschaft gemeinsam mit [[Michael Gruber]] Gold gewonnen hatte krönte er seinen Auftritt in Turin im abschließenden Sprintbewerb mit seiner ersten Olympischen Einzel-Goldmedaille.
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Salzburgs Wintersportler gewannen bei den Olympischen Winterspielen Turin zwei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen. Für Salzburgs Gold in Turin waren ausnahmslos die [[Nordische Sportler Salzburgs|nordischen Kombinierer]] verantwortlich: Nachdem [[Felix Gottwald]] im Einzelbewerb der nordischen Kombinierer Silber und in der Mannschaft gemeinsam mit [[Michael Gruber]] Gold gewonnen hatte krönte er seinen Auftritt in Turin im abschließenden Sprintbewerb mit seiner ersten Olympischen Einzel-Goldmedaille.
  
Bei den alpinen Skirennläufern sorgten vor allem die Arrivierten für Höhepunkte: [[Hermann Maier]] gewann bei seinen zweiten Olympischen Spielen acht Jahre nach dem dramatischen Auftritt in Nagano Silber im Super-G und Bronze im Riesentorlauf. [[Michael Walchhofer]] kostete erst der mit Startnummer 30 gestartete Antoine Deneriaz das schon sicher geglaubte Gold in der Abfahrt. Und [[Reinfried Herbst]] gewann beim Dreifachtriumph der Österreicher Silber im Slalom, nachdem er kurz davor noch aus allen Kadern des ÖSV gefallen war.
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Mit [[Andreas Prommegger]] war erstmals ein Sportler aus [[St. Johann im Pongau]] bei einer Olympiade vertreten.
  
Bei den Damen holte [[Marlies Schild]] Silber in der Kombination, als Top-Favoritin allerdings "nur" Bronze im Slalom, [[Alexandra Meissnitzer]] Bronze in ihrer Paradedisziplin Super-G.
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Bei den alpinen Skirennläufern sorgten vor allem die Arrivierten für Höhepunkte: [[Hermann Maier]] gewann bei seinen zweiten Olympischen Spielen acht Jahre nach dem dramatischen Auftritt in im [[japan]]ischen Nagano Silber im Super-G und Bronze im Riesentorlauf. [[Michael Walchhofer]] kostete erst der mit Startnummer 30 gestartete Antoine Deneriaz ([[FRA]]) das schon sicher geglaubte Gold im  Abfahrtslauf. Und [[Reinfried Herbst]] gewann beim Dreifachtriumph der Österreicher im Slalom die Silbermedaille, nachdem er kurz davor noch aus allen Kadern des ÖSV gefallen war.
  
Die elfte und letzte Medaille sicherte sich zum Abschluss seiner herausragenden Karriere [[Michail Botwinow]] mit Bronze im abschließenden 50-km Langlauf Bewerb.
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Bei den Damen gewann [[Marlies Schild]] die Silbermedaille in der Kombination, als Top-Favoritin allerdings "nur" Bronze im Slalom. [[Alexandra Meissnitzer]] konnte ebenfalls die Bronzemedaille in ihrer Paradedisziplin Super-G gewinnen.
  
Von den restlichen Salzburger Teilnehmern wussten [[Michaela Kirchgasser]] als 5. im Slalom und 6. in der Kombination sowie [[Andrea Fischbacher]] als 13. im Super-G bei ihren ersten Olympiaauftritten zu überzeugen, [[Hannes Reichelt]] wurde im Super-G 10. und Titelverteidiger [[Fritz Strobl]] Achter in der Abfahrt.
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Die elfte und letzte Medaille sicherte sich zum Abschluss seiner herausragenden Karriere [[Michail Botwinow]] mit Bronze im abschließenden 50-km Langlaufbewerb.
  
Für den negativen Höhepunkt der Spiele sorgten der Langläufer [[Johannes Eder]] und die Biathleten [[Wolfgang Perner]] und [[Wolfgang Rottmann]], die nach einer nächtlichen Razzia der italienischen Polizei von den Winterspielen wegen des Verdachts des Dopings ausgeschlossen wurden.
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Von den weiteren Salzburger Teilnehmern konnten [[Michaela Kirchgasser]] als 5. im Slalom und 6. in der Kombination sowie [[Andrea Fischbacher]] als 13. im Super-G bei ihren ersten Olympiaauftritten  überzeugen. [[Hannes Reichelt]] wurde im Super-G 10. und Titelverteidiger [[Fritz Strobl]] Achter im Abfahrtslauf.
  
Die Snowboarder [[Doris Günther]], [[Doresia Krings]], [[Heidi Krings]] und [[Manuela Riegler]] enttäuschten trotz eines vierten Platzes von Günther, ebenso wie ihre männlichen Kollegen [[Mario Fuchs]], [[Alexander Maier]], [[Andreas Prommegger]] und [[Hans-Jörg Unterrainer]]. Während sie im Weltcup regelmäßig für Spitzenplätze gut waren, konnte sich in Turin keiner wirklich in Szene setzen.
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Für den negativen Höhepunkt der Spiele sorgten der Langläufer [[Johannes Eder (Skilangläufer)|Johannes Eder]] sowie die Biathleten [[Wolfgang Perner]] und [[Wolfgang Rottmann]], die nach einer nächtlichen Razzia der italienischen Polizei von den Winterspielen wegen des Verdachts des Dopings ausgeschlossen wurden.
  
Rechnet man die Team-Goldmedaille für die beiden Salzburger Gottwald und Gruber doppelt, so erreichten Salzburgs Sportler sogar 12 Medaillen.
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Die ''[[Liste erfolgreicher Salzburger Snowboarder|Snowboarder]]'' [[Doris Günther]], [[Doresia Krings]], [[Heidi Krings]] und [[Manuela Riegler]] gelangen keine sportlichen Spitzenplätze, wenn man vom vierten Platz von Günther absieht. Auch ihren männlichen Kollegen [[Mario Fuchs]], [[Alexander Maier]], Andreas Prommegger und Hans-Jörg Unterrainer‏‎ war kein sportlicher Erfolg beschieden. Während sie im Weltcup regelmäßig für Spitzenplätze gut waren, konnte sich in Turin keiner wirklich in Szene setzen.
  
==Quelle==
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Rechnet man die Team-Goldmedaille für die beiden Salzburger Gottwald und Gruber doppelt, so erreichten Salzburgs Sportler sogar zwölf Medaillen, mehr als doppelt so viele wie vier Jahre zuvor in [[Olympische Winterspiele 2002 in Salt Lake City|Salt Lake City]].
*Salzburger Nachrichten
 
  
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==Quellen==
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* "[[Salzburger Nachrichten]]"
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* [https://olympics.com/de/olympic-games/turin-2006 olympics.com], alle Informationen und Ergebnisse der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin
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[[Kategorie:Italien]]

Aktuelle Version vom 14. Januar 2026, 14:22 Uhr

Die Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin.

Die Olympischen Winterspielen 2006 in Turin wurden vom 10. bis 26. Februar 2006 in Turin, der Hauptstadt der norditalienischen Region Piemont, ausgetragen. Nach den Winterspielen 1956 in Cortina d'Ampezzo fanden damit zum zweiten Mal Olympische Winterspiele in Italien statt.

Salzburgs Wintersportler bei den Olympischen Winterspiele in Turin

Salzburgs Wintersportler gewannen bei den Olympischen Winterspielen Turin zwei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen. Für Salzburgs Gold in Turin waren ausnahmslos die nordischen Kombinierer verantwortlich: Nachdem Felix Gottwald im Einzelbewerb der nordischen Kombinierer Silber und in der Mannschaft gemeinsam mit Michael Gruber Gold gewonnen hatte krönte er seinen Auftritt in Turin im abschließenden Sprintbewerb mit seiner ersten Olympischen Einzel-Goldmedaille.

Mit Andreas Prommegger war erstmals ein Sportler aus St. Johann im Pongau bei einer Olympiade vertreten.

Bei den alpinen Skirennläufern sorgten vor allem die Arrivierten für Höhepunkte: Hermann Maier gewann bei seinen zweiten Olympischen Spielen acht Jahre nach dem dramatischen Auftritt in im japanischen Nagano Silber im Super-G und Bronze im Riesentorlauf. Michael Walchhofer kostete erst der mit Startnummer 30 gestartete Antoine Deneriaz (FRA) das schon sicher geglaubte Gold im Abfahrtslauf. Und Reinfried Herbst gewann beim Dreifachtriumph der Österreicher im Slalom die Silbermedaille, nachdem er kurz davor noch aus allen Kadern des ÖSV gefallen war.

Bei den Damen gewann Marlies Schild die Silbermedaille in der Kombination, als Top-Favoritin allerdings "nur" Bronze im Slalom. Alexandra Meissnitzer konnte ebenfalls die Bronzemedaille in ihrer Paradedisziplin Super-G gewinnen.

Die elfte und letzte Medaille sicherte sich zum Abschluss seiner herausragenden Karriere Michail Botwinow mit Bronze im abschließenden 50-km Langlaufbewerb.

Von den weiteren Salzburger Teilnehmern konnten Michaela Kirchgasser als 5. im Slalom und 6. in der Kombination sowie Andrea Fischbacher als 13. im Super-G bei ihren ersten Olympiaauftritten überzeugen. Hannes Reichelt wurde im Super-G 10. und Titelverteidiger Fritz Strobl Achter im Abfahrtslauf.

Für den negativen Höhepunkt der Spiele sorgten der Langläufer Johannes Eder sowie die Biathleten Wolfgang Perner und Wolfgang Rottmann, die nach einer nächtlichen Razzia der italienischen Polizei von den Winterspielen wegen des Verdachts des Dopings ausgeschlossen wurden.

Die Snowboarder Doris Günther, Doresia Krings, Heidi Krings und Manuela Riegler gelangen keine sportlichen Spitzenplätze, wenn man vom vierten Platz von Günther absieht. Auch ihren männlichen Kollegen Mario Fuchs, Alexander Maier, Andreas Prommegger und Hans-Jörg Unterrainer‏‎ war kein sportlicher Erfolg beschieden. Während sie im Weltcup regelmäßig für Spitzenplätze gut waren, konnte sich in Turin keiner wirklich in Szene setzen.

Rechnet man die Team-Goldmedaille für die beiden Salzburger Gottwald und Gruber doppelt, so erreichten Salzburgs Sportler sogar zwölf Medaillen, mehr als doppelt so viele wie vier Jahre zuvor in Salt Lake City.

Quellen