Wilhelm-Furtwängler-Park: Unterschied zwischen den Versionen

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==Römische Funde==
 
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Grabungen im [[Furtwänglerpark]] im Winter 2007/08 anlässlich der Neugestaltung des Parks brachten weitere Erkenntnisse über das Leben der [[Römer]] in Salzburg. Die Funde ergaben, dass schon die Römer eine „Wegwerfgesellschaft“ war. Man fand alte Fibeln, Keramikscherben, Handwerksgerät, Metallgegenstände aus Bronze, Gürtelbeschläge und Teile von Verzierungen von Riemenzungen sowie einige Münzen.  
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Grabungen im [[Furtwänglerpark]] im Winter 2007/2008 anlässlich der Neugestaltung des Parks brachten weitere Erkenntnisse über das Leben der [[Römer]] in Salzburg. Die Funde ergaben, dass schon die Römer eine „Wegwerfgesellschaft“ war. Man fand alte Fibeln, Keramikscherben, Handwerksgerät, Metallgegenstände aus Bronze, Gürtelbeschläge und Teile von Verzierungen von Riemenzungen sowie einige Münzen.  
  
Dass auf dem Areal des Furtwänglerparks zur Römerzeit ein Handwerksviertel lag, war bereits bekannt. Neu hingegen ist die Erkenntnis, dass die Leute auch direkt an ihrem Arbeitsplatz gelebt hatten. So wurden Reste von Grundmauern von Wohnhäusern mit Fußboden- und Wandheizungen freigelegt, dicht daneben Werkstätten und Feuerstellen. Den gefundenen Resten nach dürften Metall, Leder und Ton verarbeitet worden sein.  
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Dass auf dem Areal des Furtwänglerparks zur Römerzeit ein Handwerksviertel lag, war bereits bekannt. Neu hingegen ist die Erkenntnis, dass die Leute auch direkt an ihrem Arbeitsplatz gelebt hatten. So wurden Reste von Grundmauern von Wohnhäusern mit Fußboden- und Wandheizungen freigelegt, dicht daneben Werkstätten und Feuerstellen. Den gefundenen Resten nach dürften Metall, Leder und Ton verarbeitet worden sein.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==

Version vom 9. Januar 2009, 14:58 Uhr

Datei:Furwaenglerpark.jpg
der Furtwänglerpark, im Hintegrund dieUniversitätskirche, rechts der Fischbrunnen

Der Furtwänglerpark befindet sich im Festspielbezirk, an der Stelle des ehemaligen Botanischen Gartens der Universität Salzburg, in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Bis ins 16. Jahrhundert befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der Petersfrauen oder Frohngarten. Er diente wesentlichen landwirtschaftlichen Zwecken und reichte von den Häusern der Getreidegasse und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse bis zum Klausentor. Unter Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron wurde – schon 1617 war ein akademisches Gymnasium errichtet worden – 1622 im Bereich dieses Gartens die Benediktineruniversität unter maßgeblicher Leitung des Stiftes St. Peter errichtet.

Von 1632 bis 1820 wurde das Grünareal als Kollegiumsgarten der Universität genutzt. In den Baumgarten hinein wurde 1694 bis 1707 nach Plänen Fischer von Erlachs die Kollegienkirche errichtet, der verkleinerte Baumgarten blieb aber auch danach lange bestehen. Nach Auflassung des Kollegiumsgartens im Jahr 1780 pflegte bis 1820 der Salzburger Kaufmann und Pflanzensammler Franz Anton Ranfftl einen privaten botanischen Garten und trieb dabei Handel mit seiner Pflanzensamenbörse.

Botanischer Garten
Hauptartikel: Botanischer Garten

Zwischen 1820 und 1941 war der Garten wieder botanischer Garten. 1835 wurde er offiziell zum k. k. botanischen Garten der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt. Die Kustoden betrieben die Anlage bis zum Jahr 1941. In den Nachkriegsjahren wurde endlich der heutige öffentliche Park errichtet, der im Jahre 1954 in posthumer Ehrung der Verdienste des großen Dirigenten Wilhelm Furtwängler in Wilhelm-Furtwängler-Park umbenannt wurde.

Römische Funde

Grabungen im Furtwänglerpark im Winter 2007/2008 anlässlich der Neugestaltung des Parks brachten weitere Erkenntnisse über das Leben der Römer in Salzburg. Die Funde ergaben, dass schon die Römer eine „Wegwerfgesellschaft“ war. Man fand alte Fibeln, Keramikscherben, Handwerksgerät, Metallgegenstände aus Bronze, Gürtelbeschläge und Teile von Verzierungen von Riemenzungen sowie einige Münzen.

Dass auf dem Areal des Furtwänglerparks zur Römerzeit ein Handwerksviertel lag, war bereits bekannt. Neu hingegen ist die Erkenntnis, dass die Leute auch direkt an ihrem Arbeitsplatz gelebt hatten. So wurden Reste von Grundmauern von Wohnhäusern mit Fußboden- und Wandheizungen freigelegt, dicht daneben Werkstätten und Feuerstellen. Den gefundenen Resten nach dürften Metall, Leder und Ton verarbeitet worden sein.

Quellen