Dreifaltigkeitsgasse: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Dreifaltigkeitsgasse ist knapp 300 Meter lang und verbindet die [[Linzer Gasse]] mit dem [[Mirabellplatz]]. Während der erste Abschnitt bis zum [[Makartplatz]] eine Fußgängerzone ist, wird die Gasse ab dem Makartplatz für den Individualverkehr zur Einbahnstraße in Richtung Mirabellplatz. In der Gegenrichtung fahren seit den [[1970er]] Jahren nur noch der [[Stadtbus]] und Taxis. | Die Dreifaltigkeitsgasse ist knapp 300 Meter lang und verbindet die [[Linzer Gasse]] mit dem [[Mirabellplatz]]. Während der erste Abschnitt bis zum [[Makartplatz]] eine Fußgängerzone ist, wird die Gasse ab dem Makartplatz für den Individualverkehr zur Einbahnstraße in Richtung Mirabellplatz. In der Gegenrichtung fahren seit den [[1970er]] Jahren nur noch der [[Stadtbus]] und Taxis. | ||
Die ersten fünfzig Meter von der Linzer Gasse bis zum [[Sauterbogen]] hießen bis [[1860]] ''Andrägasse'', da sich hier an der Ecke zur Linzer Gasse die alte [[Andräkirche]] befand. | Die ersten fünfzig Meter von der Linzer Gasse bis zum [[Sauterbogen]] hießen bis [[1860]] ''Andrägasse'', da sich hier an der Ecke zur Linzer Gasse die alte [[Andräkirche]] befand. | ||
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In der Dreifaltigkeitsgasse befinden sich neben der Kirche noch das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg]] und jener Teil der [[Universität Mozarteum]], der im alten [[Borromäum]] untergebracht ist. Vom [[1972]] abgerissenen Originalgebäude aus der Zeit [[Paris Lodron]]s sind heute nur noch die Außenwände zur Dreifaltigkeitsgasse hin erhalten. | In der Dreifaltigkeitsgasse befinden sich neben der Kirche noch das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg]] und jener Teil der [[Universität Mozarteum]], der im alten [[Borromäum]] untergebracht ist. Vom [[1972]] abgerissenen Originalgebäude aus der Zeit [[Paris Lodron]]s sind heute nur noch die Außenwände zur Dreifaltigkeitsgasse hin erhalten. | ||
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Version vom 23. November 2017, 15:55 Uhr
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|---|---|
| Dreifaltigkeitsgasse | |
| Länge: | ca. 300 m |
| Startpunkt: | Linzer Gasse |
| Endpunkt: | Mirabellplatz |
| Karte: | Googlemaps |
Die Dreifaltigkeitsgasse ist eine Straße in der rechtsseitigen Altstadt Salzburgs.
Name
Benannt wurde die Gasse nach der an ihr liegenden und 1694 von Fischer von Erlach erbauten Dreifaltigkeitskirche. Über den Beschluss zur Namensgebung liegen keine Aufzeichnungen vor.
Lage
Die Dreifaltigkeitsgasse ist knapp 300 Meter lang und verbindet die Linzer Gasse mit dem Mirabellplatz. Während der erste Abschnitt bis zum Makartplatz eine Fußgängerzone ist, wird die Gasse ab dem Makartplatz für den Individualverkehr zur Einbahnstraße in Richtung Mirabellplatz. In der Gegenrichtung fahren seit den 1970er Jahren nur noch der Stadtbus und Taxis.
Die ersten fünfzig Meter von der Linzer Gasse bis zum Sauterbogen hießen bis 1860 Andrägasse, da sich hier an der Ecke zur Linzer Gasse die alte Andräkirche befand.
Gebäude
In der Dreifaltigkeitsgasse befinden sich neben der Kirche noch das Priesterseminar Erzdiözese Salzburg und jener Teil der Universität Mozarteum, der im alten Borromäum untergebracht ist. Vom 1972 abgerissenen Originalgebäude aus der Zeit Paris Lodrons sind heute nur noch die Außenwände zur Dreifaltigkeitsgasse hin erhalten.
Nähert man sich vom Makartplatz der Linzer Gasse, so durchschreitet man den Sauterbogen unterhalb des Goldschlägerhauses. Kurz vor Einmündung in die Linzer Gasse befindet sich rechts der Münchnerhof (Nr. 3, urkundlich bereits erstmals 1374 als „der pirprewin hofstat zegnagst an der nydern rewt“ erwähnt) und an der Einmündung links war einst die Andräkirche, dann das Café Koller und später das Café Lohr.
In der Dreifaltigkeitsgasse 18 befindet sich das Stoffgeschäft Mayer & Neumayer, es wurde im Jahr 1890 gegründet. Es gehörte bis in die 1970er Jahre zu den führenden Stoffgeschäften Salzburgs. Die Veränderungen in der Wirtschaft machten auch bei diesem renommierten Betrieb nicht Halt. Neben dem verbliebenen Stoffgeschäft "Haus der Stoffe" sind in Teilen des früheren Verkaufsbereiches einige andere Firmen angesiedelt.
Bildergalerie
Dreifaltigkeitsgasse, in Richtung Linzer Gasse; rechts zweigt die Lederergasse ab
Stolperstein für Johann Jellinek und dessen Frau Gisela Jellinek an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse Nr. 1/Platzl Nr. 2
Stolperstein für Josef Bieronski in der Dreifaltigkeitsgasse Nr. 3
Stolperstein für Martin Gay in der Dreifaltigkeitsgasse Nr. 3
Stolperstein für Lech Manczak in der Dreifaltigkeitgasse Nr. 3
Stolperstein für Franz Rosenkranz und Ferdinand Köck an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse/Mirabellplatz
Bilder
Dreifaltigkeitsgasse – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Magistrat Stadt Salzburg
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006