Erika Scharer: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „Kategorie:Politiker“ durch „Kategorie:Person (Politik)“)
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
==Leben==
 
==Leben==
In Kaprun im [[Pinzgau]] besuchte sie die Volksschule, später die Hauptschule [[Zell am See]]. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau und der Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin wechselte Scharer [[1974]] zum [[Arbeitsmarktservice]] ''AMS'' Zell am See. Später war sie im AMS Abteilungsleiterin für Beratung und Unternehmensservice, ab [[2001]] bis zur Nationalratswahl, leitete sie die AMS-Geschäftsstelle für den Pinzgau.  
+
In Kaprun im [[Pinzgau]] besuchte sie die [[Volksschule]], später die [[Neue Mittelschule Zell am See|Hauptschule Zell am See]]. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau und der Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin wechselte Scharer [[1974]] zum [[Arbeitsmarktservice|Arbeitsmarktservice (AMS)]] Zell am See. Später war sie im AMS Abteilungsleiterin für Beratung und Unternehmensservice, ab [[2001]] bis zur [[Nationalratswahl]] [[Nationalratswahl 2002|2002]] leitete sie die AMS-Geschäftsstelle für den Pinzgau.  
  
Ihre politische Karriere startete Scharer [[1998]] als Gemeinderätin in Kaprun. Erstmals einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie im Jahr [[2000]] bekannt – als Leiterin des Angehörigenzentrums nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun|Seilbahnkatastrophe]] in Kaprun mit 155 Toten. [[2002]] wechselte sie aus der Gemeindestube ins Parlament nach Wien. Nach der Nationalratswahl 2002 war Scharer auch bei der Wahl 2006 Spitzenkandidatin der Salzburger SPÖ. Mit 5.085 Vorzugsstimmen wurde sie am [[1. Oktober]] [[2006]] "Vorzugsstimmenkaiserin".
+
Ihre politische Karriere begann Scharer in ihrer Heimatgemeinde Kaprun, wo sie von [[1982]] bis [[1995]] als Vorsitzende der [[SPÖ-Frauenorganisation|SPÖ-Frauen]] und von [[1988]] bis [[2002]] als [[Gemeinderat|Gemeinderätin]] und Vorsitzende des Sozialausschusses der [[Gemeindevertretung]] fungierte. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie erstmals im Jahr [[2000]] bekannt – als Leiterin des Angehörigenzentrums nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun|Seilbahnkatastrophe]] mit 155 Toten in Kaprun. [[2002]] wechselte sie aus der Gemeindestube nach Wien ins [[Nationalrat|Parlament]]. Nach der Nationalratswahl 2002 war Scharer auch bei der [[Nationalratswahl 2006|Wahl 2006]] Spitzenkandidatin der Salzburger SPÖ. Mit 5.085 Vorzugsstimmen wurde sie am [[1. Oktober]] [[2006]] "Vorzugsstimmenkaiserin".
  
Am [[7. Februar]] [[2007]] folgte sie dem als Sozialminister nach Wien berufenen [[Erwin Buchinger]] als Sozialreferentin in der Landesregierung nach. Bis [[2009]] war die karenzierte AMS-Bezirksstellenleiterin für Soziales, Integration, Senioren, Personal und Arbeitsmarkt in der Landesregierung verantwortlich. Nach der [[Landtagswahl 2009]] war Erika Scharer neben dem Sozial- auch für das Gesundheitsressort zuständig, musste aber die Personalabteilung abgeben.
+
Am [[7. Februar]] [[2007]] folgte sie dem als [[Bundesminister|Sozialminister]] nach [[Wien]] berufenen [[Erwin Buchinger]] als Sozialreferentin in der [[Landesregierung]] nach. Bis [[2009]] war die karenzierte AMS-Bezirksstellenleiterin in der Landesregierung für Soziales, Integration, Senioren, Personal und Arbeitsmarkt verantwortlich. Nach der [[Landtagswahl 2009]] war Erika Scharer neben dem Sozial- auch für das Gesundheitsressort zuständig, musste aber die Personalabteilung abgeben.
  
Wie bereits vor der Wahl bekanntgegeben erklärte Erika Scharer am [[9. Juni]] [[2011]] ihren Rückzug aus der Landesregierung mit Wirkung vom [[6. Juli]]. Bereits davor hatte es monatelang Spekulationen über ihren Verbleib in der Landesregierung gegeben.  
+
Wie bereits vor der Wahl angekündigt, erklärte Erika Scharer am [[9. Juni]] [[2011]] ihren Rückzug aus der Landesregierung mit Wirkung vom [[6. Juli]]. Bereits davor hatte es monatelang Spekulationen über ihren Verbleib in der Landesregierung gegeben.
  
 +
Mit ihrem Namen sind folgende Projekte und Aktivitäten verbunden:
 +
* Patin des Aufklärungsprojekts „Junges Leben – rasend schnell vorbei“
 +
* Entwicklung der jep-Card in Kaprun
 +
* Unterstützerin der Oberpinzgauer Fahrgastinitiative
 +
* Rumänienhilfe in Zusammenarbeit mit der Verbundgesellschaft in Reghin
 +
* Flüchtlingsbetreuung während des Bosnien-Krieges
 +
* Einsatzleiterin des Angehörigenzentrums beim Tunnelunglück von Kaprun
 +
* Projektleiterin zu Errichtung der Gedenkstätte in Kaprun
 +
 +
==Auszeichnungen==
 
[[1997]] wurde Erika Scharer mit dem [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis]] ausgezeichnet.
 
[[1997]] wurde Erika Scharer mit dem [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis]] ausgezeichnet.
  
==Landesrätin==
+
==Quellen==
In der [[Salzburger Landesregierung]] war Landesrätin Erika Scharer für folgende Ressorts verantwortlich:
 
* Gesundheit
 
* Soziales
 
* Landesheime und Landesanstalten
 
 
 
==Quelle==
 
 
* Salzburger Landesregierung
 
* Salzburger Landesregierung
 
* Salzburger Nachrichten
 
* Salzburger Nachrichten
 +
* [http://www2.salzburg.spoe.at/mediaarchiv//shared/06_Dokumente/Infomaterial/Lebenslauf__Landesraetin_Erika_Scharer.pdf SPÖ Salzburg]
  
==Weblinks==
+
{{SORTIERUNG:Scharer, Erika}}
{{Homepage|http://www.salzburg.gv.at/pol/landesregierung/scharer.htm}}
+
[[Kategorie:Person]]
 
+
[[Kategorie:Person (Politik)]]
[[Kategorie:Person|Scharer, Erika]]
+
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
[[Kategorie:Frau|Scharer, Erika]]
+
[[Kategorie:Nationalratsabgeordneter]]
[[Kategorie:Person (Politik)|Scharer, Erika]]
+
[[Kategorie:Person (Soziales)]]
[[Kategorie:Soziales|Scharer, Erika]]
+
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Pinzgau|Scharer, Erika]]
+
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Kaprun|Scharer, Erika]]
+
[[Kategorie:Kaprun]]
 +
[[Kategorie:Frau]]

Version vom 27. November 2016, 17:48 Uhr

Erika Scharer

Erika Scharer (* 11. Februar 1952 in Kaprun) war von 2007 bis 2011 Landesrätin für die SPÖ.

Leben

In Kaprun im Pinzgau besuchte sie die Volksschule, später die Hauptschule Zell am See. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau und der Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin wechselte Scharer 1974 zum Arbeitsmarktservice (AMS) Zell am See. Später war sie im AMS Abteilungsleiterin für Beratung und Unternehmensservice, ab 2001 bis zur Nationalratswahl 2002 leitete sie die AMS-Geschäftsstelle für den Pinzgau.

Ihre politische Karriere begann Scharer in ihrer Heimatgemeinde Kaprun, wo sie von 1982 bis 1995 als Vorsitzende der SPÖ-Frauen und von 1988 bis 2002 als Gemeinderätin und Vorsitzende des Sozialausschusses der Gemeindevertretung fungierte. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie erstmals im Jahr 2000 bekannt – als Leiterin des Angehörigenzentrums nach der Seilbahnkatastrophe mit 155 Toten in Kaprun. 2002 wechselte sie aus der Gemeindestube nach Wien ins Parlament. Nach der Nationalratswahl 2002 war Scharer auch bei der Wahl 2006 Spitzenkandidatin der Salzburger SPÖ. Mit 5.085 Vorzugsstimmen wurde sie am 1. Oktober 2006 "Vorzugsstimmenkaiserin".

Am 7. Februar 2007 folgte sie dem als Sozialminister nach Wien berufenen Erwin Buchinger als Sozialreferentin in der Landesregierung nach. Bis 2009 war die karenzierte AMS-Bezirksstellenleiterin in der Landesregierung für Soziales, Integration, Senioren, Personal und Arbeitsmarkt verantwortlich. Nach der Landtagswahl 2009 war Erika Scharer neben dem Sozial- auch für das Gesundheitsressort zuständig, musste aber die Personalabteilung abgeben.

Wie bereits vor der Wahl angekündigt, erklärte Erika Scharer am 9. Juni 2011 ihren Rückzug aus der Landesregierung mit Wirkung vom 6. Juli. Bereits davor hatte es monatelang Spekulationen über ihren Verbleib in der Landesregierung gegeben.

Mit ihrem Namen sind folgende Projekte und Aktivitäten verbunden:

  • Patin des Aufklärungsprojekts „Junges Leben – rasend schnell vorbei“
  • Entwicklung der jep-Card in Kaprun
  • Unterstützerin der Oberpinzgauer Fahrgastinitiative
  • Rumänienhilfe in Zusammenarbeit mit der Verbundgesellschaft in Reghin
  • Flüchtlingsbetreuung während des Bosnien-Krieges
  • Einsatzleiterin des Angehörigenzentrums beim Tunnelunglück von Kaprun
  • Projektleiterin zu Errichtung der Gedenkstätte in Kaprun

Auszeichnungen

1997 wurde Erika Scharer mit dem Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis ausgezeichnet.

Quellen