St. Koloman: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 23. April 2014, 10:30 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Hallein (HA) |
| Fläche: | 55,97 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 39' N, 13° 11' O |
| Höhe: | 848 m ü. A. |
| Einwohner: | 1 619 (1. Jänner 2012) |
| Postleitzahl(en): | 5423 |
| Vorwahl: | 0 62 41 |
| Gemeindekennziffer: | 50 211 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 3 Katastralgemeinden: Taugl, Tauglboden, Oberlangenberg |
| Gemeindeamt: | 5423 Sankt Koloman Dorfplatz 29 |
| Offizielle Website: | www.stkoloman.salzburg.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Willi Wallinger (ÖVP) |
| Gemeinderat (2014): | 17 Mitglieder: 13 ÖVP, 3 SPÖ, 1 FPÖ, |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 849 |
| 1880 | 853 |
| 1890 | 844 |
| 1900 | 833 |
| 1910 | 889 |
| 1923 | 919 |
| 1934 | 992 |
| 1939 | 929 |
| 1951 | 1 011 |
| 1961 | 1 032 |
| 1971 | 1 050 |
| 1981 | 1 085 |
| 1991 | 1 294 |
| 2001 | 1 497 |
| 2011 | 1 619 |
Sankt Koloman ist eine Gemeinde im Tennengau.
Geographische Lage
Die Gemeinde liegt oberhalb des Salzachtals, nordöstlich von Kuchl auf einem Bergrücken. Das nördliche Gemeindegebiet durchfließt der Tauglbach, das Gebiet südlich des Tauglbachs wird Taugl genannt.
Ortsgliederung
Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden
- Oberlangenberg 474
- Taugl 1 000
- Tauglboden 23
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden meinden sind Bad Vigaun im Westen, Kuchl im Südwesten, Krispl im Norden, Scheffau am Tennengebirge im Süden und Abtenau im Osten. Nordöstlich grenzt die Flachgauer Gemeinde Hintersee an das Ortsgebiet an.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche (und damit des Ortes) erfolgte am 8. Juni 1506 anlässlich der Weihe der Pfarrkirche St. Koloman zu Ehren des hl. Kolomans. Früher, vor Errichtung der Gemeinden, wurde das Gebiet als Weittentaugler Rott bezeichnet, der Oberlangenberg wurde Fürberg oder Viehberg genannt (entweder der Berg davor oder jener zur Viehhaltung).
Sankt Koloman wurde als letzte Gemeinde des Landes Salzburg an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. 1950 erhielt die Firma Siemens mit ihrem Partner, der Fa. Ausweger den Auftrag, die Elektrifizierung herzustellen und das Dorf ans Netz der SAFE zu schließen.
Ereignisse in der jüngeren Geschichte der Gemeinde waren der Erdrutsch im Tauglboden (August 2002) und ein schweres Unwetter (2. Juli 2008).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswertes
- Das Heimatmuseum wurde 1967 gegründet und zeigt als Schwerpunkte Teile einer alten Schulstube, Bauernhofmodelle und bäuerliches Gerät. Als Besonderheit führt das Museum ein Archiv mundartlicher Ausdrücke.
- Die Kirche beherbergt eine spätgotische Figur des hl. Koloman, der als irischer Missionar bei seiner Reise in das heilige Land in Stockerau hingerichtet wurde.
- Der Gletscherschliff erhielt seine Form während der letzten Eiszeit vor 50 000 bis 100 000 Jahren. Er wurde 1974, beim Neubau der St. Kolomaner Landesstraße, entdeckt und liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortskerns. 1975 wurde die freigelegte Fläche zum Naturdenkmal erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Politik
Bürgermeister
- Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Sankt Koloman
- Matthias Neureiter, Gastwirt
- Karl Loidl, Förster
- DI Christian Struber, MBA
- Willi Wallinger
Wappen
Der silberne Wellenbalken nimmt Bezug auf die Taugl, die der Gegend den Namen gab. Schlinge, Pilgerstab und das kleine Kreuz, als Abzeichen der "Pilger vom heiligen Grabe", sind Attribute des hl. Koloman.
Beschreibung: "In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet im rechten Oberwinkel von einem goldenen Kreuzchen und überlegt mit einer kreisförmigen, nach unten abfallenden goldenen Seilschlinge, welche schräglinks von einem goldenen Pilgerstab durchsteckt ist.
Die Verleihung des Wappens durch die Salzburger Landesregierung fand am 28. Jänner 1953 statt.
Persönlichkeiten
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Gottfried Aschenwald, Bürgermeister von Ansfelden
- Walter Hauthaler, Go-Kart-Staatsmeister
- Maria Lindenthaler, Mundartdichterin
- Berti Mielach, Steinlechner-Wirt in Salzburg
- Peter Neureiter, Bürgermeister von Scheffau
- Matthias Rehrl, Behindertensportler
- Professor August Rettenbacher, Heimatdichter
- Heinrich Rettenbacher, Bürgermeister von Abtenau
- Johann Siller, Go-Kart-Sportler
- Willi Siller, Motorsportler
- Veronika Wallinger, Skirennläuferin
- Willi Wallinger, Motocross-Sportler
Bildergalerie
- Koloman 04.jpg
Ortseinfahrt von Sankt Koloman von Bad Vigaun kommend
südliche Ansicht des Schmittensteins von St. Koloman aus
Quellen
- Website der Gemeinde Sankt Koloman
- Statistik Austria
- Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
- Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982
- Chronik St. Koloman, 2007
Weblinks
| Städte und Gemeinden im Tennengau | |
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Stadtgemeinden:
Hallein
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