Kirche zum hl. Vinzenz und hl. Josef: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Kirche Lungötz''' wurde [[1964]] im Ortsteil Lungötz der Gemeinde [[Annaberg-Lungötz]] eingeweiht.
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Die '''Kirche zum hl. Vinzenz und hl. Josef''' ist das Gotteshaus der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Seelsorgestelle Lungötz]] und steht in der Ortschaft [[Lungötz]] der Gemeinde [[Annaberg-Lungötz]].
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Lungötz war ursprünglich eine bäuerliche Besiedlung auf den Höhen und hatte kein Zentrum im Tal. Pfarrlich gehörte ein Teil zur Pfarre [[St. Martin am Tennengebirge]] und ein Teil zur Pfarre [[Abtenau]]. Erst die Gründung der [[Kaindl Holzindustrie]] verursachte eine größere Häuseransammlung. Allmählich vollzog sich eine Mittelpunktsbildung durch den Bau einer Schule und einer Feuerwehr. Zur Anerkennung als richtiger Ort fehlte noch eine Kirche.
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Lungötz war ursprünglich eine bäuerliche Besiedlung auf den Höhen und hatte kein Zentrum im Tal. Pfarrlich gehörte ein Teil zur [[Pfarre St. Martin am Tennengebirge]] und ein Teil zur [[Pfarre Abtenau]]. Erst die Gründung der [[Kaindl Holzindustrie]] verursachte eine größere Häuseransammlung. Allmählich vollzog sich eine Mittelpunktsbildung durch den Bau einer Schule und einer [[Freiwillige Feuerwehr Lungötz|Feuerwehr]]. Zur Anerkennung als richtiger Ort fehlte noch eine Kirche.
  
Die Grundsteinlegung der neuen, eintürmigen Kirche in Lungötz erfolgte am [[10. April]] [[1961]]. Den Bau führte das Bauunternehmen Kreuzberger-Scharler aus [[Bischofshofen]] aus. Bereits am [[28. Oktober]] [[1962]] konnte die Kreuzaufsteckung vollzogen werden. Die feierliche Einweihung der Kirche erfolgte am [[15. November]] 1964 durch Erzbischof [[Andreas Rohracher]]. Gleichzeitig wurde am Hang hinter der Kirche ein Friedhof errichtet. Lungötz wurde allerdings keine eigene Pfarre. Die Kirche gehört der Pfarre Annaberg an und wird durch den dortigen Pfarrer betreut.
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Der Kirchenbau in Lungötz geht auf den besonderen Einsatz des damaligen [[Pfarrer von St. Martin am Tennengebirge|Pfarrers von St. Martin]], [[Johann Hönegger]] (Pfarrer von 1958 bis 1967), zurück. Die Grundsteinlegung erfolgte am [[10. April]] [[1961]]. Unter großem Einsatz der Bevölkerung wurde der Bau errichtet. Die Glasfenster der Wochentagskapelle schuf Prof. [[Albert Birkle]] (* 1900, † 1986), den Taufbrunnen Prof. [[Josef Zenzmaier]], den Kreuzweg P.&nbsp;[[Roman Morandell]] OSB (* 1914, † 2004; bis 1961 Kooperator in Abtenau). Am [[15. November]] [[1964]] nahm [[Erzbischof]] DDDr. [[Andreas Rohracher]] die Einweihung vor.<ref>Quellen St. Peter und Chronik (siehe oben); die Altersangabe(Quelle eds.at) "Seelsorgestelle errichtet: 1866 (Kirche)" muss daher verworfen werden.</ref>
  
Das Altarbild stammt von Max Spielmann aus Innsbruck. Es zeigt Christus als Schöpfer mit dem Zepter in der Hand, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten. Die Glasfenster stellen die Kirche dar, zu der alle Völker eilen. Im Turm befinden sich fünf Glocken, die Christus und der Heiligen Maria, Anna, Martin und Josef geweiht sind.
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Den Grund für einen Friedhof nahe der Kirche stellte die Erzdiözese Salzburg zur Verfügung, die Gemeinde Annaberg übernahm die Finanzierung. Das erste Begräbnis fand am [[11. November]] [[1968]] statt.  
  
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Die Grundsteinlegung der neuen, eintürmigen Kirche in Lungötz erfolgte am [[10. April]] [[1961]]. Den Bau führte das Bauunternehmen Kreuzberger-Scharler aus [[Bischofshofen]] aus. Bereits am [[28. Oktober]] [[1962]] konnte die Kreuzaufsteckung vollzogen werden. Die feierliche Einweihung der Kirche erfolgte am [[15. November]] 1964 durch Erzbischof [[Andreas Rohracher]]. Gleichzeitig wurde am Hang hinter der Kirche ein Friedhof errichtet. Lungötz wurde allerdings keine eigene Pfarre, sondern (1990) bloße [[Seelsorgestelle]]. Die Kirche gehört der Pfarre Annaberg an und wird durch den dortigen Pfarrer betreut.
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Das Altarbild stammt von Max Spielmann aus Innsbruck. Es zeigt Christus als Schöpfer mit dem Zepter in der Hand, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten. Die Glasfenster stellen die Kirche dar, zu der alle Völker eilen. Im Turm befinden sich fünf Glocken, die Christus und den Heiligen Maria, Anna, Martin und Josef geweiht sind.
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==Bilder==
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==Quelle==
 
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Chronik der Gemeinde Annaberg-Lungötz
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* Chronik der Gemeinde Annaberg-Lungötz
  
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Aktuelle Version vom 2. Februar 2024, 17:03 Uhr

Kirche Lungötz
Innenraum der Kirche Lungötz

Die Kirche zum hl. Vinzenz und hl. Josef ist das Gotteshaus der römisch-katholischen Seelsorgestelle Lungötz und steht in der Ortschaft Lungötz der Gemeinde Annaberg-Lungötz.

Geschichte

Lungötz war ursprünglich eine bäuerliche Besiedlung auf den Höhen und hatte kein Zentrum im Tal. Pfarrlich gehörte ein Teil zur Pfarre St. Martin am Tennengebirge und ein Teil zur Pfarre Abtenau. Erst die Gründung der Kaindl Holzindustrie verursachte eine größere Häuseransammlung. Allmählich vollzog sich eine Mittelpunktsbildung durch den Bau einer Schule und einer Feuerwehr. Zur Anerkennung als richtiger Ort fehlte noch eine Kirche.

Der Kirchenbau in Lungötz geht auf den besonderen Einsatz des damaligen Pfarrers von St. Martin, Johann Hönegger (Pfarrer von 1958 bis 1967), zurück. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. April 1961. Unter großem Einsatz der Bevölkerung wurde der Bau errichtet. Die Glasfenster der Wochentagskapelle schuf Prof. Albert Birkle (* 1900, † 1986), den Taufbrunnen Prof. Josef Zenzmaier, den Kreuzweg P. Roman Morandell OSB (* 1914, † 2004; bis 1961 Kooperator in Abtenau). Am 15. November 1964 nahm Erzbischof DDDr. Andreas Rohracher die Einweihung vor.[1]

Den Grund für einen Friedhof nahe der Kirche stellte die Erzdiözese Salzburg zur Verfügung, die Gemeinde Annaberg übernahm die Finanzierung. Das erste Begräbnis fand am 11. November 1968 statt.

Die Grundsteinlegung der neuen, eintürmigen Kirche in Lungötz erfolgte am 10. April 1961. Den Bau führte das Bauunternehmen Kreuzberger-Scharler aus Bischofshofen aus. Bereits am 28. Oktober 1962 konnte die Kreuzaufsteckung vollzogen werden. Die feierliche Einweihung der Kirche erfolgte am 15. November 1964 durch Erzbischof Andreas Rohracher. Gleichzeitig wurde am Hang hinter der Kirche ein Friedhof errichtet. Lungötz wurde allerdings keine eigene Pfarre, sondern (1990) bloße Seelsorgestelle. Die Kirche gehört der Pfarre Annaberg an und wird durch den dortigen Pfarrer betreut.

Das Altarbild stammt von Max Spielmann aus Innsbruck. Es zeigt Christus als Schöpfer mit dem Zepter in der Hand, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten. Die Glasfenster stellen die Kirche dar, zu der alle Völker eilen. Im Turm befinden sich fünf Glocken, die Christus und den Heiligen Maria, Anna, Martin und Josef geweiht sind.

Bilder

 Kirche zum hl. Vinzenz und hl. Josef – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle

  • Chronik der Gemeinde Annaberg-Lungötz
  1. Quellen St. Peter und Chronik (siehe oben); die Altersangabe(Quelle eds.at) "Seelsorgestelle errichtet: 1866 (Kirche)" muss daher verworfen werden.