Andreas Kreuzeder: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Msgr. Hofrat Dr. Andreas Kreuzeder''' (* [[1. Februar]] [[1912]] in [[Nußdorf am Haunsberg]]; † [[12. April]] [[2010]] ebendort) war Direktor des [[Borromäum]]s.
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Monsignore [[Hofrat]] Dr. phil. '''Andreas Kreuzeder''' (* [[1. Februar]] [[1912]] in [[Nußdorf am Haunsberg]]; † [[12. April]] [[2010]] ebendort) war Direktor des [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöflichen Privatgymnasiums Borromäum]].
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Hofrat Kreuzeder wurde als viertes von fünf Kindern des Alois Kreuzeder und der Maria, geborene Gschwendtner, geboren. [[1931]] maturierte er mit Auszeichnung am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum]]. Nach Theologiestudium und Priesterweihe (am [[14. Juli]] [[1935]] in Salzburg) schloss er seine naturwissenschaftlichen Studien [[1948]] in Innsbruck mit der Dissertation in Mineralogie und Lehramtsprüfung ab. Als Professor unterrichtete er Naturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik im [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]]. [[1970]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Eduard Macheiner]] mit der Führung des Gymnasiums betraut. Er leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung [[1977]].
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Hofrat Kreuzeder kam als viertes von fünf Kindern des Alois Kreuzeder und der Maria, geborene Gschwendtner, zur Welt. [[1931]] maturierte er mit Auszeichnung am Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum. Nach Theologiestudium und Priesterweihe (am [[14. Juli]] [[1935]] in Salzburg) ging er 1936 nach Innsbruck, um Naturwissenschaften zu studieren. Als die [[Nationalsozialisten]] Geistlichen das Studium weltlicher Fächer verboten, wurde er 1938 [[Pfarrer von Faistenau|Pfarrprovisor]] in [[Pfarre Faistenau|Faistenau]] und 1940 Kooperator in [[Pfarre St. Gilgen|St. Gilgen]] und in [[Pfarre Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt  im Pongau]]. Da kurz darauf der [[Pfarrer von Altenmarkt im Pongau|Pfarrer von Altenmarkt]], [[Felix Gredler]], von der [[Gestapo]] verhaftet wurde, blieb er bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] als Pfarrprovisor in Altenmarkt.
  
Er war auch [[Pfarrer von Altenmarkt|Pfarrprovisor]] in [[Pfarre Altenmarkt]], Kooperator in [[Pfarre St. Gilgen|St. Gilgen]], [[Pfarrer von Faistenau|Pfarrprovvisor]] von [[Pfarre Faistenau|Faistenau]] sowie Kooperator in [[Pfarre Eugendorf|Eugendorf]] und in [[Pfarre Oberndorf|Oberndorf]].
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[[1945]] konnte er seine naturwissenschaftlichen Studien in Innsbruck fortsetzen und [[1946]] mit der Lehramtsprüfung bzw. [[1948]] mit einer Dissertation in Mineralogie abschließen. Ab Herbst 1948 unterrichtete er am Borromäum in Salzburg als Professor Naturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik. [[1970]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Eduard Macheiner]] mit der Führung des Gymnasiums betraut und leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung [[1977]]. Nach seiner Pensionierung war er noch als Kooperator in [[Pfarre Eugendorf|Eugendorf]] und in [[Pfarre Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf]] tätig.
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Die Gemeinde [[Nußdorf am Haunsberg]] ernannte ihn [[2005]] anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums seiner Primiz zu ihrem [[Ehrenbürger der Gemeinde Nußdorf am Haunsberg|Ehrenbürger]].
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* [[Salzburger Nachrichten]]
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* [https://res.icar-us.eu/index.php/Kreuzeder,_Andreas_(1912-2010) Kreuzeder, Andreas (1912-2010) Regesta Ecclesiastica Salisburgensia] ([[RES]])
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* [http://www.kirchen.net/kbw_intern/section.asp?sec=17&menuopt=archiv&apid=5819 Homepage des Katholischen Bildungswerks Salzburg: ''HR Dr. Msgr. Andreas Kreuzeder feiert sein 70-jähriges Priesterjubiläum'' (bru)]
  
==Quelle==
 
*Salzburger Nachrichten
 
*[http://www.res.icar-us.eu/index.php/Kreuzeder,_Andreas_(1912-2010) Kreuzeder, Andreas (1912-2010) Regesta Ecclesiastica Salisburgensia] ([[RES]])
 
 
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Aktuelle Version vom 14. Januar 2021, 14:48 Uhr

Andreas Kreuzeder (Trauerbild 2010)

Monsignore Hofrat Dr. phil. Andreas Kreuzeder (* 1. Februar 1912 in Nußdorf am Haunsberg; † 12. April 2010 ebendort) war Direktor des Erzbischöflichen Privatgymnasiums Borromäum.

Leben

Hofrat Kreuzeder kam als viertes von fünf Kindern des Alois Kreuzeder und der Maria, geborene Gschwendtner, zur Welt. 1931 maturierte er mit Auszeichnung am Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum. Nach Theologiestudium und Priesterweihe (am 14. Juli 1935 in Salzburg) ging er 1936 nach Innsbruck, um Naturwissenschaften zu studieren. Als die Nationalsozialisten Geistlichen das Studium weltlicher Fächer verboten, wurde er 1938 Pfarrprovisor in Faistenau und 1940 Kooperator in St. Gilgen und in Altenmarkt im Pongau. Da kurz darauf der Pfarrer von Altenmarkt, Felix Gredler, von der Gestapo verhaftet wurde, blieb er bis zum Kriegsende als Pfarrprovisor in Altenmarkt.

1945 konnte er seine naturwissenschaftlichen Studien in Innsbruck fortsetzen und 1946 mit der Lehramtsprüfung bzw. 1948 mit einer Dissertation in Mineralogie abschließen. Ab Herbst 1948 unterrichtete er am Borromäum in Salzburg als Professor Naturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik. 1970 wurde er von Erzbischof Eduard Macheiner mit der Führung des Gymnasiums betraut und leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung 1977. Nach seiner Pensionierung war er noch als Kooperator in Eugendorf und in Oberndorf tätig.

Ehrungen

Die Gemeinde Nußdorf am Haunsberg ernannte ihn 2005 anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums seiner Primiz zu ihrem Ehrenbürger.

Quellen

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