Josef Gruber (Annaberg)
Josef Franz Gruber (* 2. April 1891 in Maxglan; † 7. Mai 1975 in Hallein)[1] war Schulleiter der Tennengauer Volksschulen Annaberg und Puch.
Aus seinem Leben
Josef Franz Gruber war Sohn des nach Wien zuständigen Beamten Josef Gruber und der Johanna Metheder, einer Schuhmacherstochter von St. Michael.[1] Er war seit Juni 1921[2] Lehrer in Annaberg, als er mit 31 Jahren am 5. November 1922 in Mülln die 23-jährige Sophie Kuscher, Tochter eines niederösterreichischen Postmeisters, heiratete.[3] Aus der Ehe gingen (soweit ersichtlich)[4] die Kinder Gerda (* 23. Februar 1924), Franz (* 5. März 1925), Hildegard (* 28. September 1926), Walter Ernst (* 22. Februar 1931), Willibald Gottfried (* 3. März 1932) und Karl (* 13. Februar 1936), alle geboren in Annaberg, hervor.
Der Volksschule Annaberg stand er, im Sommer 1924 zum wirklichen Oberlehrer ernannt,[5] von 1924 bis 1934 vor.[6]
Im Februar 1936 (Geburt des Sohnes Karl) scheint der damals 44-Jährige als im Ruhestand befindlich auf.[4] Eine Möglichkeit wäre, dass Gruber zu jenen Beamten gehörte, die im Jahr 1934 nach dem sogenannten Juliputsch wegen nationalsozialistischer Betätigung zwangspensioniert wurden[Quelle?]. Jedenfalls wurde er rund vier Jahre später, nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, zum wirklichen Lehrer an der Volksschule Puch ernannt;[7] in dieser Stellung blieb er bis 1941[6].
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Bd. XIII S. 118
- ↑ Salzburger Volksblatt, 22. Juni 1921, S. 3: Der Landesschulrat hat …
- ↑ Trauungsbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Bd. X S. 95
- ↑ 4,0 4,1 Taufbuch der Pfarre Annaberg, Bd. V
- ↑ Salzburger Wacht, S. 3: Lehrerernennungen
- ↑ 6,0 6,1 Artikel über die jeweilige Schule
- ↑ Salzburger Volksblatt, S. 12: Ernennungen
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Puch 1939–1941 |
Nachfolger |
| Vorgänger Ferdinand Kohlbacher |
Schulleiter der Volksschule Annaberg 1924–1934 |
Nachfolger |