Hellbrunner Brücke (alt)
Die Hellbrunner Brücke befand sich im Süden der Stadt Salzburg. Sie war eine der Brücken über die Salzach.
Geschichte
Sie befand sich südlich der Alpensiedlung am Ende der Verlängerung des Fürstenwegs, der von [Anif]] (Fürstenweg (Anif)) hier endete. 1878 wurde an Stelle einer früheren Schiffsfähre eine 101 m lange und sechs Meter breite Holzbrücke errichtet. Sie stellte eine Verbindung im Süden der Stadt zwischen Elsbethen und Hellbrunn dar. Sie war bereits 1887 unter der Federführung von Erzherzog Ludwig Viktor im Auftrag des Landes Salzburg erbaut und am 16. Februar 1888 als mautpflichtige Brücke − nach dem Landespräsidenten von Salzburg, Sigmund Graf von Thun-Hohenstein − als „Sigmund-Thun-Brücke“ eröffnet worden.
Bei den Hochwässern 1897 und 1899 schwer beschädigt, hielt sie dem Hochwasser 1920 nicht mehr stand und große Teile der Brücke wurden weggerissen. Notdürftig wiederhergestellt, blieb sie ein Provisorium bis 1. März 1945, als sie vom Pionier-Ersatz- und Ausbildungsbataillon, das im nahen Lager an der Alpenstraße untergebracht war, als eine neuerliche Behelfsbrücke − ausgeführt als Holzbrücke mit Eisenträgern − errichtet wurde. Sie fiel dem Hochwasser am 13. August 1959, wenige Stunden vor dem Einsturz der Autobahnbrücke, zum Opfer.
1960 nochmals in der alten Gestalt neu errichtet, erfüllte sie die Anforderungen an den zunehmenden Verkehr nicht mehr und so entstand 1968 einige Meter weiter nördlich die neue Hellbrunner Brücke, die am 29. Oktober 1971 eröffnet wurde.
Quelle
- Artikel "Brücken Salzburgs" in der deutschsprachigen Wikipedia