Städtische Fleischbank

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 3. Mai 2019, 13:51 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (die Bezeichnung "Macellum" als den Namen der Städtischen Fleischbänke Salzburg des 17. Jahrhunderts entfernt, da diese Bezeichnung sicherlich nicht die Bezeichnung bei der Bevölkerung war)
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Datei:Griesgasse Haus Nr 19 (2016).jpg
Haus Griesgasse Nr 19 im Jahr 2016
Karte

Die Städtischen Fleischbänke war ein heute nicht mehr bestehender Fleischmarkt in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Macellum Civitatis Salzburgensis Städtische Fleischbank.jpg
Städtische Fleischbank hinter dem Fleischtor, errichtet 1608
Datei:Macellum Civitatis Salzburgensis Wappen von Wolf Dietrich von Raitenau und Salzburger Stadtwappen.jpg
Die lateinische InschriftMacellum Civitatis Salzburgensis' auf einem Wappenstein von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau mit zwei Salzburger Stadtwappen.

Fürsterzbischof Wolf Dietrich siedelte 1608 die städtischen Fleischbänke, wo die Metzger die Tiere schlachteten und das Fleisch zum Verkauf anboten, „am Gries“ an (heute Ferdinand-Hanusch-Platz. Um den Ausbruch von Seuchen zu erschweren, wurden die Fleischbänke - so wie die gesamte (Alt)-Stadt - einmal in der Woche durch gestautes Almkanalwasser "gereinigt" (was bis ins 19. Jahrhundert üblich war). Vor befanden sie sich auf der hölzernen Stadtbrücke.

Im 17. Jahrhundert gab es drei Fleischbänke.

Um 1830 zeigt eine Karte[2], dass neben den oben genannten drei Standorten es noch weitere Standorte gab, uzw. entlang der Ursulinengasse (heute: Franz-Josef-Kai):

Nach der Errichtung des Schlachthofes in Froschheim im Jahr 1884/1885 wurden die Städtischen Fleischbänke am Gries aufgegeben und deren Gebäude anderen Zweckwidmungen zugeführt.

PDF

"Die rote Hütte oder rote Bank im erzbischöflichen Salzburg", in dem es um die Städtische Fleischbank vor Errichtung des Schlachthof Salzburg in Froschheim geht, u. a. mit einigen Informationen über die Tätigkeit von Theodor Konrad Hartleben als Polizeidirektor, 21. Juli 1801 auf Seite 489. ]]

Quellen

Fußnoten

  1. ein Macellum war in der römischen Antike die Bezeichnung für eine Markthalle, vor allem für Fleisch, Fisch und Delikatessen., Quelle wikipedia-de → Macellum
  2. Österreichischer Städteatlas / Salzburg