Otto Artmaier junior
Otto Artmaier junior († 18. Oktober 2012) war ein Salzburger Unternehmer und Motorradrennfahrer.

Leben
Er betrieb in der Stadt Salzburg im Haus Linzer Gasse 50 ein Zweirad-Fachgeschäft, das er von seinem Vater übernommen hatte. Er war seit 1. Jänner 1930 BMW-Händler[1] sowie "Spezial"-Fachwerkstätte für die Motorradmarken NSU, Triumph und Ariel. Nebenbei fuhr er Motorradbeiwagen-Rennen,mit Sophie als "Schmiermaxe". Sophie war während seiner Rennfahrerzeit zunächst seine Braut, später wurde sie seine Frau. Unter anderem war er bei den Straßenrennen Hallein in den 1950er-Jahren dabei. Auch sein Vater, Otto war bereits Motorradrennfahrer gewesen.
Rennergebnisse
- 1946, 22. September: Ries-Bergrennen bei Graz
- 4. in der Kategorie A Motorräder Klasse C bis 500 cm³ Touren- und Sportmaschinen auf BMW in einer Zeit von 3:26,2 min. = 88,32 km/h
- 6. in der Kategorie A Motorräder über 500 cm³ Touren- und Sportmaschinen auf BMW in einer Zeit von 3:25,2 min. = 88,75 km/h
- 1947: Straßenrennen Rankweil, Vorarlberg
- 3. in der Klasse über 350 cm³ auf BMW in 22:43 min.
- Sieger in der Klasse bis 500 cm³ auf BMW 500[2]
- 3. in der Beiwagen-Klasse, wahrscheinlich auf BMW, Skifahrerin war wahrscheinlich seine spätere Frau Sofie Joost (zu beiden gibt es auf der Quelle keine Angaben)
- 1951, 30. September: Sieger in seiner Wertungsgruppe bei der 5. Gaisberg-Wertungsfahrt 1951
Quellen
- Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer
- ANNO, Salzburger Tagblatt, Ausgabe vom 24. Oktober 1946, Seite 10
Einzelnachweise
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 11. Jänner 1930, Seite 16
- ↑ ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 30. August 1949, Seite 3