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Er kam als Sohn eines Regiments-Chirurgen auf die Welt. Er erhielt seine Ausbildung am Stahlstichatelier Carl Ludwig Frommels in Karlsruhe, Deutschland. Nach seiner Ausbildung wandte sich Würthle als selbständiger Künstler nach München, [[Bayern]]. Dort schloss er Bekanntschaft mit dem Dichter [[Joseph Victor von Scheffel]]. Im Revolutionsjahr [[1848]] bekam er mit der Polizei Probleme, als er eine Karikatur der Lola Montez, der Geliebten König Ludwigs, veröffentlichte. Er ging nach Triest, heute Italien (Friaul), zum "Österreichischen Lloyd" als Kupferstecher.  
 
Er kam als Sohn eines Regiments-Chirurgen auf die Welt. Er erhielt seine Ausbildung am Stahlstichatelier Carl Ludwig Frommels in Karlsruhe, Deutschland. Nach seiner Ausbildung wandte sich Würthle als selbständiger Künstler nach München, [[Bayern]]. Dort schloss er Bekanntschaft mit dem Dichter [[Joseph Victor von Scheffel]]. Im Revolutionsjahr [[1848]] bekam er mit der Polizei Probleme, als er eine Karikatur der Lola Montez, der Geliebten König Ludwigs, veröffentlichte. Er ging nach Triest, heute Italien (Friaul), zum "Österreichischen Lloyd" als Kupferstecher.  
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Doch bald kehrte er nach München zurück und wirkte am "König Ludwig Album" mit, das ab [[1850]] zur patriotischen Verehrung des bayerischen Königs herausgegeben wurde. Seine sommerlichen Reisen in die [[Alpen]] arbeitete er in Stiche um. So kam er in Verbindung mit seinem späteren Kompagnon, dem Salzburger Kunsthändler [[Gregor Baldi]]. Dessen Verlag brachte einige dieser Skizzen heraus, später dann das "Album der Erinnerung an Gastein" nach Zeichnungen von [[Johann Fischbach]].
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Doch bald kehrte er nach München zurück und wirkte am "König Ludwig Album" mit, das ab [[1850]] zur patriotischen Verehrung des bayerischen Königs herausgegeben wurde. Seine sommerlichen Reisen in die [[Alpen]] arbeitete er in Stiche um. So kam er in Verbindung mit seinem späteren Kompagnon, dem Salzburger Kunsthändler und Fotografen [[Gregor Baldi]]. Dessen Verlag brachte einige dieser Skizzen heraus, später dann das "Album der Erinnerung an Gastein" nach Zeichnungen von [[Johann Fischbach]].
    
Erst Ende der [[1850er]] - Anfang der [[1860er]] Jahre begann sich Würthle mit der Fotografie zu befassen. [[1858]] heiratete er in Konstanz die Advokatentochter Maria Spinnhirn und [[1861]] übersiedelte die Familie nach Salzburg. Hier gründete er [[1862]] zusammen mit Gregor Baldi eine fotografische Anstalt in der [[Riedenburg]] (Villa Almegg, auch Hitzgern Hof, ehemalige [[Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg]], heute Riedenburger Straße 10).
 
Erst Ende der [[1850er]] - Anfang der [[1860er]] Jahre begann sich Würthle mit der Fotografie zu befassen. [[1858]] heiratete er in Konstanz die Advokatentochter Maria Spinnhirn und [[1861]] übersiedelte die Familie nach Salzburg. Hier gründete er [[1862]] zusammen mit Gregor Baldi eine fotografische Anstalt in der [[Riedenburg]] (Villa Almegg, auch Hitzgern Hof, ehemalige [[Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg]], heute Riedenburger Straße 10).