Johann Bernhard Fischer von Erlach: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 6. Januar 2008, 13:14 Uhr
Johann Bernhard Fischer von Erlach (* 20. Juli 1656 in Graz, † 5. April 1723 in Wien), Architekt, Bildhauer und Medailleur, war einer der bedeutendsten Architekten in Salzburg.
Leben
Fischer von Erlach war seit 1687 kaiserlicher Hofarchitekt, später dann Architekturlehrer des Kronzprinzen Joseph und schließend 1705 Oberinspektor der Hofgebäude.
Wahrscheinlich war er schon seit 1690 in Salzburg im Auftrag von Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein tätig gewesen. Fischer von Erlach dürfte vor allem deswegen als Bauherr nach Salzburg berufen worden sein, weil Graf Thun eine Abneigung gegen Baumeister aus dem Süden hatte und schon in den 1680 den bis dato tätigen Bauherrn Giovanni Gaspare Zuccalli entlassen hatte.
Der Nachfolge von Graf Thun, Erzbischof Franz Anton Harrach wiederum ließ Fischer von Erlach zwar noch die Innendekoration von Schloss Klessheim zu Ende bringen, zog aber dann Johann Lucas von Hildebrandt Fischer von Erlach vor.
Werke
- 1693 - 95: Fassade des Hofmarstalls
- 1694 - 97: Schneckenstiege im nördlichen Turm des Salzburger Doms
- 1694 - 1702: Dreifaltigkeitskirche
- 1696 - 1701: Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal bei Lofer, auch Pinzgauer Dom genannt
- 1696 - 1707: Universitätskirche, auch Kollegienkirche genannt
- 1695 - 1704: St. Johanns-Spital- und -Kirche
- 1699 - 1705: Ursulinenkirche
- ab 1700: Schloss Klessheim
- 1709- 10: Hochaltar der Franziskanerkirche
Quellen
- Adolf Haslinger, Peter Mittermayr Salzburger Kultur Lexikon, 2001, Residenz Verlag, ISBN 3-7017-1129-1