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Oberalm war [[Schranne]]nort des Gerichts [[Glanegg]]. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem [[8. Jahrhundert]] und aus dem Jahr [[1192]]. Bereits im [[Mittelalter]] wurde Oberalm als "Markt" genannt. | Oberalm war [[Schranne]]nort des Gerichts [[Glanegg]]. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem [[8. Jahrhundert]] und aus dem Jahr [[1192]]. Bereits im [[Mittelalter]] wurde Oberalm als "Markt" genannt. | ||
| − | Seit dem [[16. Jahrhundert]] wird im Gemeindegebiet auch [[Marmor]] verarbeitet, heute im [[Marmor Industrie Kiefer GmbH|Marmorwerk Kiefer]]. | + | Seit dem [[16. Jahrhundert]] wird im Gemeindegebiet auch [[Marmor]] verarbeitet, heute im [[Marmor Industrie Kiefer GmbH|Marmorwerk Kiefer]]. In diesem Zusammenhang ist auch die Familie [[Löwenstern|v. Löwenstern]] zu erwähnen, die mit der Geschichte der Marmor Industrie verbunden ist. |
Die offizielle Markterhebung (in moderner Zeit) erfolgt gleichzeitig mit der Wappenverleihung am [[26. Juli]] [[1930]]. Von [[1938]] bis [[1953]] war Oberalm Teil der [[Hallein|Stadtgemeinde Hallein]]. Nach der unfreiwilligen Eingemeindung betrieben die Oberalmer vehement die Wiedererrichtung ihrer Gemeinde. Am [[4. Juni]] [[1953]] wurde der Stadtteil Oberalm von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder zu einer eigenständigen Marktgemeinde erhoben. Am selben Tag wurde der Gemeinde auch wieder die Führung ihres Wappens zugestanden. Die Katastralgemeinde Oberalm II (in etwa das Gebiet des heutigen Halleiner Stadtteils Neualm) sowie ein Grenzstreifen der KG Oberalm I (Hühnerau) verblieben jedoch bei Hallein. | Die offizielle Markterhebung (in moderner Zeit) erfolgt gleichzeitig mit der Wappenverleihung am [[26. Juli]] [[1930]]. Von [[1938]] bis [[1953]] war Oberalm Teil der [[Hallein|Stadtgemeinde Hallein]]. Nach der unfreiwilligen Eingemeindung betrieben die Oberalmer vehement die Wiedererrichtung ihrer Gemeinde. Am [[4. Juni]] [[1953]] wurde der Stadtteil Oberalm von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder zu einer eigenständigen Marktgemeinde erhoben. Am selben Tag wurde der Gemeinde auch wieder die Führung ihres Wappens zugestanden. Die Katastralgemeinde Oberalm II (in etwa das Gebiet des heutigen Halleiner Stadtteils Neualm) sowie ein Grenzstreifen der KG Oberalm I (Hühnerau) verblieben jedoch bei Hallein. | ||
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| + | Sehenswert ist die, dem heiligen Stephan geweihte, gotische [[Pfarrkirche Oberalm]] sowie der in der Nähe der Pfarrkirche liegende [[Oberalmer Thaidingtisch]] ([[Schranne]]), an dem im [[Mittelalter]] Recht gesprochen wurde. Dieser gilt als Wahrzeichen der Gemeinde und ist auch im Ortswappen abgebildet. Interessant sind die Schlösser [[Schloss Haunsperg|Haunsperg]] ([[14. Jahrhundert]], heute Hotel), [[Schloss Kahlsperg|Kahlsperg]] ([[16. Jahrhundert]], heute Seniorenheim) und Winkl ([[Landwirtschaftsschule Winklhof]]), das [[Hellabründl]], Quelle am Fuße des [[Oberalmberg]] sowie dortiger Spazierweg. | ||
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| + | <!-- === Museen === --> | ||
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| + | <!-- === Bauwerke === --> | ||
| + | <!-- === Parks === --> | ||
| + | <!-- === Naturdenkmäler === --> | ||
| + | === Sport === | ||
| + | * [[1. Oberalmer SV]] (Fußball) | ||
| + | * [[Union Tennisclub]] | ||
| + | * [[Eisschützenverein Oberalm]] | ||
| + | <!-- === Vereine === --> | ||
| + | <!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --> | ||
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| + | Die Gemeinde liegt an der [[Westbahn]]strecke und ist seit [[2007]] mit einer eigenen [[S-Bahn Salzburg|S-Bahn]]-Haltestelle der Linie {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} mit der Bezirksstadt Hallein (2 Minuten) und der Landeshauptstadt [[Salzburg]] (15 Minuten) verbunden. Bis zur Eröffnung der ''[[Oberalm (Haltestelle)|Haltestelle Oberalm]]'' war der Ort nur über die im Gemeindegebiet von [[Puch bei Hallein]] gelegene ''[[Puch bei Hallein (Haltestelle)|Haltestelle Puch-Oberalm]]'' an das Eisenbahnnetz angeschlossen. | ||
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| + | * XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister | ||
| + | * YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]] | ||
| + | * YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --> | ||
| + | <!-- === Stadtsenat === --> | ||
| + | <!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen: | ||
| + | * Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt | ||
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Das Wappen der Gemeinde ist: "Im goldenen Feld auf grünem Rasengrund ein Tisch, der aus einer massigen viereckigen Steinplatte von rotem Marmor und einem breiten, ebenfalls vierkantigen steinernen Tischfuß von grauer Farbe besteht. Hinter diesem Tisch steht ein grüner Lindenbaum." | Das Wappen der Gemeinde ist: "Im goldenen Feld auf grünem Rasengrund ein Tisch, der aus einer massigen viereckigen Steinplatte von rotem Marmor und einem breiten, ebenfalls vierkantigen steinernen Tischfuß von grauer Farbe besteht. Hinter diesem Tisch steht ein grüner Lindenbaum." | ||
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* [[Karin Köllerer]] (* [[8. Oktober]] [[1970]] in Kuchl), ehemalige Skiläuferin, lebt in Oberalm | * [[Karin Köllerer]] (* [[8. Oktober]] [[1970]] in Kuchl), ehemalige Skiläuferin, lebt in Oberalm | ||
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:Die Schriftstellerin und Naturforscherin verbrachte ihre letzten Jahre im Tennengau und liegt gemeinsam mit ihrem Mann Raoul Heinrich Francé hier begraben. | :Die Schriftstellerin und Naturforscherin verbrachte ihre letzten Jahre im Tennengau und liegt gemeinsam mit ihrem Mann Raoul Heinrich Francé hier begraben. | ||
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Version vom 10. September 2012, 17:34 Uhr
| Ortsbild | |
|---|---|
Pfarrkirche St. Stephan und Schulhaus. Aufnahme: 2008 | |
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Hallein (HA) |
| Fläche: | 6,39 km² |
| Geografische Koordinaten: | Koordinaten: 47° 42' N, 13° 6' O |
| Höhe: | 812 m ü. A. |
| Einwohner: | 4 157 (Volkszählung 2011) |
| Postleitzahl(en): | 5411 |
| Vorwahl: | 0 62 45 |
| Gemeindekennziffer: | 50 208 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 1 Katastralgemeinde |
| Gemeindeamt: | 5411 Oberalm Halleiner Landesstraße 51 |
| Offizielle Website: | www.oberalm.com |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Gerald Dürnberger (SPÖ) |
| Gemeinderat (2009): | 21 Mitglieder: 10 SPÖ 8 ÖVP, 3 FPÖ |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 954 |
| 1880 | 990 |
| 1890 | 1 098 |
| 1900 | 1 317 |
| 1910 | 1 605 |
| 1923 | 1 630 |
| 1934 | 2 132 |
| 1939 | 1 280 |
| 1951 | 1 694 |
| 1961 | 1 895 |
| 1971 | 2 571 |
| 1981 | 2 988 |
| 1991 | 3 546 |
| 2001 | 3 844 |
| 2011 | 4 157 |
Oberalm ist eine Marktgemeinde im Bezirk Hallein im Tennengau.
Geografische Lage
Die Gemeinde befindet sich am östlichen Rand des Salzachtales, westlich des Beginns des Wiestales. Durch das Gemeindegebiet fließt im Südwesten der Almbach und im Westen der Mühlbach. Keinen Zugang hat die Gemeinde jedoch zur Salzach. Die L105, die Halleiner Landestraße führt durch das Gemeindegebiet, durch die Westbahn hat Oberalm auch eine Haltestelle der S-Bahn-Linie S3.
Ortsgliederung
Das Gemeindegebiet Oberalm umfasst die Katastralgemeinde Oberalm I. Die Katastralgemeinde Oberalm II gehört bereits zum Stadtgebiet von Hallein.
Unterteilt wird die Gemeinde in die Ortschaften Oberalm (3 652) und Vorderwiestal (192). Als Ortsteile (ohne statistische Erfassung) werden noch Kahlsperg und Seefeldmühle gesehen.
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Hallein, Puch und Adnet.
Geschichte
Oberalm war Schrannenort des Gerichts Glanegg. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem 8. Jahrhundert und aus dem Jahr 1192. Bereits im Mittelalter wurde Oberalm als "Markt" genannt.
Seit dem 16. Jahrhundert wird im Gemeindegebiet auch Marmor verarbeitet, heute im Marmorwerk Kiefer. In diesem Zusammenhang ist auch die Familie v. Löwenstern zu erwähnen, die mit der Geschichte der Marmor Industrie verbunden ist.
Die offizielle Markterhebung (in moderner Zeit) erfolgt gleichzeitig mit der Wappenverleihung am 26. Juli 1930. Von 1938 bis 1953 war Oberalm Teil der Stadtgemeinde Hallein. Nach der unfreiwilligen Eingemeindung betrieben die Oberalmer vehement die Wiedererrichtung ihrer Gemeinde. Am 4. Juni 1953 wurde der Stadtteil Oberalm von der Salzburger Landesregierung wieder zu einer eigenständigen Marktgemeinde erhoben. Am selben Tag wurde der Gemeinde auch wieder die Führung ihres Wappens zugestanden. Die Katastralgemeinde Oberalm II (in etwa das Gebiet des heutigen Halleiner Stadtteils Neualm) sowie ein Grenzstreifen der KG Oberalm I (Hühnerau) verblieben jedoch bei Hallein.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert ist die, dem heiligen Stephan geweihte, gotische Pfarrkirche Oberalm sowie der in der Nähe der Pfarrkirche liegende Oberalmer Thaidingtisch (Schranne), an dem im Mittelalter Recht gesprochen wurde. Dieser gilt als Wahrzeichen der Gemeinde und ist auch im Ortswappen abgebildet. Interessant sind die Schlösser Haunsperg (14. Jahrhundert, heute Hotel), Kahlsperg (16. Jahrhundert, heute Seniorenheim) und Winkl (Landwirtschaftsschule Winklhof), das Hellabründl, Quelle am Fuße des Oberalmberg sowie dortiger Spazierweg.
Sport
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Gemeinde liegt an der Westbahnstrecke und ist seit 2007 mit einer eigenen S-Bahn-Haltestelle der Linie S3 mit der Bezirksstadt Hallein (2 Minuten) und der Landeshauptstadt Salzburg (15 Minuten) verbunden. Bis zur Eröffnung der Haltestelle Oberalm war der Ort nur über die im Gemeindegebiet von Puch bei Hallein gelegene Haltestelle Puch-Oberalm an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
Zusätzlich führt die Regionalbuslinie 160 vom Halleiner Kornsteinplatz über Oberalm zum Hauptbahnhof in der Landeshauptstadt.
Ansässige Unternehmen
In Oberalm ist die Josef Seiwald Karosseriebau Ges.m.b.H. beheimatet, die auf Karosserieaufbauten für Feuerwehrfahrzeuge spezialisiert ist.
Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist: "Im goldenen Feld auf grünem Rasengrund ein Tisch, der aus einer massigen viereckigen Steinplatte von rotem Marmor und einem breiten, ebenfalls vierkantigen steinernen Tischfuß von grauer Farbe besteht. Hinter diesem Tisch steht ein grüner Lindenbaum."
Das Wappen wurde erstmals 1930 und nach der Wiedererstehung Oberalms als eigenständige Marktgemeinde 1953 verliehen.
Persönlichkeiten
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Karin Köllerer (* 8. Oktober 1970 in Kuchl), ehemalige Skiläuferin, lebt in Oberalm
Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde
- Barone von Löwenstern, ehemalige Besitzer der Marmorwerke Kiefer
- Raoul Frank (* 1867 in Linz; † 1939 in Oberalm)
- Der Landschaftsmaler und Ausstattungsleiter des Wiener Burgtheaters war verheiratet mit Adélaide von Löwenstern (* 23. Oktober 1868 in Oberalm, † 15. Dezember 1955 ebenda) und liegt gemeinsam mit seiner Frau hier begraben.
- Raoul Heinrich Francé (* 20. Mai 1874 in Wien; † 3. Oktober 1943 in Budapest)
- Francé, eigentlich Rudolf Franze, war Botaniker, Mikrobiologe und Naturphilosoph. Er liegt gemeinsam mit seiner Frau Annie Francé-Harrar hier begraben.
- Annie Francé-Harrar (* 2. Dezember 1886 in München; † 23. Jänner 1971 in Hallein)
- Die Schriftstellerin und Naturforscherin verbrachte ihre letzten Jahre im Tennengau und liegt gemeinsam mit ihrem Mann Raoul Heinrich Francé hier begraben.
Ehrenbürger
- Friedrich v. Löwenstern, Unternehmer
Bildergalerie
Blick vom Dürrnberg auf Oberalm
Oberalm-Panoramabild von der am Fuße des Oberalmberg<nowik>straße</nowiki> aus
Pfarrkirche und Thaidingtisch im Jahr 1997
Grabmal von 9 Tirolern im Oberalmer Fiedhof, die am 3. Oktober 1809 im Befreiungskrieg 1809 gegen die Franzosen gefallen sind
Ansicht von Oberalm von Westen, aufgenommen von unterhalb der Barmsteine bei Kaltenhausen, Berg im Hintergrund ist das Wieserhörndl
Weblinks
Quellen
- Website der Gemeinde Oberalm
- Statistik Austria
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Stadtgemeinden:
Hallein
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