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[[Datei:20160604 AUT NED 8753.jpg|miniatur|Julian Baumgartlinger]]
 
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'''Julian Baumgartlinger''' (* [[2. Jänner]] [[1988]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist Profifußballer beim FC Augsburg und Zwillingsbruder von [[Mira Baumgartlinger]].
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'''Julian Baumgartlinger''' (* [[2. Jänner]] [[1988]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ein ehemaliger Profifußballer und Zwillingsbruder von [[Mira Baumgartlinger]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
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Am [[25. Mai]] [[2009]] wurde sein Wechsel zu Austria Wien offiziell. Die ausgezeichnet besetzte Mannschaft mit Akteuren wie Heinz Lindner, [[Zlatko Junuzovic]], Aleksandar Dragovic, Roland Linz oder [[Florian Klein]] wurde nach einem spannenden Finish [[Fußballtabellen 2009/10|2009/10]] Vizemeister hinter Red Bull Salzburg.  Am [[13. November]] [[2010]] erzielte Baumgartlinger im Heimspiel gegen den SV Kapfenberg sein erstes Tor in der österreichischen Bundesliga.
 
Am [[25. Mai]] [[2009]] wurde sein Wechsel zu Austria Wien offiziell. Die ausgezeichnet besetzte Mannschaft mit Akteuren wie Heinz Lindner, [[Zlatko Junuzovic]], Aleksandar Dragovic, Roland Linz oder [[Florian Klein]] wurde nach einem spannenden Finish [[Fußballtabellen 2009/10|2009/10]] Vizemeister hinter Red Bull Salzburg.  Am [[13. November]] [[2010]] erzielte Baumgartlinger im Heimspiel gegen den SV Kapfenberg sein erstes Tor in der österreichischen Bundesliga.
 
Im Sommer [[2011]] verpflichtete der deutsche Bundesligaklub FSV Mainz 05 Baumgartlinger. Er unterzeichnete einen Vierjahresvertrag für Mainz. [[2016]] erfolgte sein Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen, [[2022]] unterzeichnete er beim FC Augsburg. Nachdem er sich bereits in seiner letzten Leverkusen-Saison eine Knie-Operation unterziehen hatte müssen, fiel er im Frühjahr 2023 wieder wegen einer Knie-Blessur für längere Zeit aus.  
 
Im Sommer [[2011]] verpflichtete der deutsche Bundesligaklub FSV Mainz 05 Baumgartlinger. Er unterzeichnete einen Vierjahresvertrag für Mainz. [[2016]] erfolgte sein Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen, [[2022]] unterzeichnete er beim FC Augsburg. Nachdem er sich bereits in seiner letzten Leverkusen-Saison eine Knie-Operation unterziehen hatte müssen, fiel er im Frühjahr 2023 wieder wegen einer Knie-Blessur für längere Zeit aus.  
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[[2023]] gab Baumgartlinger das Ende seiner aktiven Fußballkarriere bekannt. <ref>https://www.sn.at/sport/fussball/nationalteam/julian-baumgartlinger-beendet-seine-karriere-und-wird-student-art-519721</ref>
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In der Folge startete er eine Ausbildung der UEFA im Sportmanagement-Bereich und war als Experte beim TV-Sender Sky tätig.
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=== Nationalteam ===
 
=== Nationalteam ===
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Eine Woche nach seinem Wechsel zu Austria Wien 2009 berief ihn Teamchef Didi Constantini erstmals in den Kader der Österreichischen Nationalmannschaft ein. Sein Debüt im Nationalteam gab Baumgartlinger dann am [[9. September]] [[2009]] im WM-Qualifikationsspiel gegen [[Rumänien]] in Bukarest, das 1:1 endete. Unter Constantinis Nachfolger Marcel Koller gehörte Baumgartlinger zu den Stammspielern und gehörte auch dem Kader für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich an. Nach dem Rücktritt von Teamkollege Christian Fuchs folgte der Salzburger diesem als Kapitän nach und führte das Nationalteam am [[5. September]] [[2016]] beim 2:1-Sieg gegen Georgien in Tiflis erstmals aufs Feld - exakt zehn Jahre nach dem U19-Debüt von Seekirchen. Für die EM 2020 (2021) gelang ihm die zweite erfolgreiche Qualifikation für eine Endrunde, nach einem Kreuzbandriss wenige Monate vor dem Turnier wurde die Teilnahme zum Wettlauf gegen die Zeit. Bei der Endrunde kam er nur zu einem Kurzeinsatz gegen Nordmazedonien, es war sein 84. Länderspiel.  
 
Eine Woche nach seinem Wechsel zu Austria Wien 2009 berief ihn Teamchef Didi Constantini erstmals in den Kader der Österreichischen Nationalmannschaft ein. Sein Debüt im Nationalteam gab Baumgartlinger dann am [[9. September]] [[2009]] im WM-Qualifikationsspiel gegen [[Rumänien]] in Bukarest, das 1:1 endete. Unter Constantinis Nachfolger Marcel Koller gehörte Baumgartlinger zu den Stammspielern und gehörte auch dem Kader für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich an. Nach dem Rücktritt von Teamkollege Christian Fuchs folgte der Salzburger diesem als Kapitän nach und führte das Nationalteam am [[5. September]] [[2016]] beim 2:1-Sieg gegen Georgien in Tiflis erstmals aufs Feld - exakt zehn Jahre nach dem U19-Debüt von Seekirchen. Für die EM 2020 (2021) gelang ihm die zweite erfolgreiche Qualifikation für eine Endrunde, nach einem Kreuzbandriss wenige Monate vor dem Turnier wurde die Teilnahme zum Wettlauf gegen die Zeit. Bei der Endrunde kam er nur zu einem Kurzeinsatz gegen Nordmazedonien, es war sein 84. Länderspiel.  
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Nach dem Wechsel zu Teamchef Ralf Rangnick spielte Baumgartlinger im Nationalteam keine Rolle mehr. Im Rahmen des Länderspiels gegen Deutschland am [[21. November]] [[2023]] wurder vom ÖFB offiziell verabschiedet.
    
=== Vereine ===
 
=== Vereine ===
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