Salzburg Marathon: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16. Dezember 2011, 10:42 Uhr
Der Salzburg Marathon ist ein Stadtmarathon über 42,195 Kilometer und Salzburgs größte Lauf- und Breitensportveranstaltung. Neben dem Marathon wird noch ein Halbmarathon, ein 10 km Lauf und ein Genusslauf über 5 km angeboten. Außerdem gibt es einen Staffelmarathon, einen Teamlauf und eine Community-Challenge für Läufer aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen. Der Salzburg Marathon findet jährlich im Frühling statt, 2012 am 6. Mai. Bereits am Vortag laufen übrigens Kinder und Jugendliche beim Junior-Marathon um die Wette.
Geschichte
Der Salzburg Marathon setzt die Tradition der Salzburger Stadtmarathons fort, die seit 1976 in unregelmäßigen Abständen stattfanden. Schon seit 2001 wurde Ende April ein Halbmarathon veranstaltet, mit dem Projekte der Hilfsorganisation AMREF unterstützt wurden. 2004 wurde das Laufereignis um einen Marathon erweitert.
Die zweite Austragung 2005 war wegen organisatorischer Probleme in Frage gestellt. Eine bereits verkündete Absage durch den Veranstalterverein ASV Salzburg wurde durch ein Machtwort von Bürgermeister Heinz Schaden rückgängig gemacht. 2007 und 2009 war die Veranstaltung zugleich österreichische Staatsmeisterschaft im Marathonlauf, im Jahr 2012 finden die nationalen Meisterschaften wieder in der Mozartstadt statt. Die Streckenrekorde liegen bei 2:14:49 Stunden bei den Herren (Viktor Bushendich-Chelokoi/2011) und bei 2:35:05 Stunden bei den Frauen (Risper Kimayo/2011).
Strecke
Eine Halbmarathonstrecke (21,097 Kilometer) ist zwei Mal zu durchlaufen. Sie führt vom Start auf dem Ferdinand-Hanusch-Platz über Hellbrunner Straße und Hellbrunner Allee zum Schloss Hellbrunn und über den Eichetwald via Berchtesgadener Straße zum Schloss Leopoldskron, über Riedenburg und Mülln zur Lehener Brücke und durch die Neustadt über die Staatsbrücke und Hofstallgasse zum Ziel, dass seit 2010 auf dem Max-Reinhardt-Platz liegt. Die Marathonläufer biegen vorher links ab und laufen über den Universitätsplatz und den Residenzplatz zurück auf die 21,097 Kilometer lange Schleife.
Diese Variante wird seit 2010 gelaufen. Bis dahin lag das Start- und Zielgelände auf dem Residenzplatz. Bis 2006 verlief die Strecke im südlichen Teil nur bis zum Leopoldskroner Weiher, dafür wurde im Norden der Traklsteg sowie eine Schleife an der Glan entlang einbezogen.
Sieger und Teilnehmerzahlen
| Jahr | Datum | Gesamtsieger | Land/Klub | Zeit | Gesamtsiegerin | Land/Klub | Zeit | Teilnehmer im Ziel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 25. April | Peter Ndirangu | KEN | 2:19:25 Std. | Eva Trost | GER/LG Rupertiwinkl | 2:47:02 Std. | 569 |
| 2005 | 27. April | Josephat Kiprono-Rotich | KEN | 2:21:46 | Lucia Mwihaki-Kimani | KEN | 2:48:20 | 185 |
| 2006 | 30. April | Josephat Kiprono-Rotich | KEN | 2:27:42 | Sabine Hofer | AUT/LAC Salzburg | 2:56:31 | 408 |
| 2007 | 13. Mai | Mike Rotich | KEN | 2:18:41 | Eva-Maria Gradwohl | AUT/Happy Lauf Anger | 2:46:31 | 568 |
| 2008 | 4. Mai | John-Kiprono Kirwa | KEN | 2:18:52 | Sabine Hofer | AUT/LAC Salzburg | 2:54:01 | 403 |
| 2009 | 3. Mai | Christian Pflügl | AUT/LCAV doubrava | 2:23:32 | Ursula Bredlinger | AUT/LT Burgenland | 2:49:20 | 596 |
| 2010 | 16. Mai | Thomas Ngelel | KEN | 2:20:30 | Viola Bor-Chepting | KEN | 2:39:34 | 515 |
| 2011 | 15. Mai | Victor-Bushendich Chelokoi | KEN | 2:14:49 | Risper Kimaiyo | KEN | 2:35:05 | 535 |
Quellen
- Veranstalter-Homepage
- Salzburger Nachrichten
- Pentek Timing