Alte Residenz: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Alte Residenz''' ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage in der [[Altstadt]] von [[Salzburg|Stadt Salzburg]].  
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Der Trakt gegen den [[Alter Markt|Alten Markt]] wurde unter [[Markus Sittikus]] errichtet, jener um den Haupthof wurde unter [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] fertiggestellt, unter [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erhöht und unter [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] neu fassadiert.  
  
Vom [[29. April]] [[1803]] bis [[18. Oktober]] [[1805]] war die Residenz Wohnsitz von [[Ferdinand III.|Kurfürst Ferdinand (Großherzog von Toskana)]] (er wohnte in dem erst viel später so benannten [[Toskanatrakt]]) und zwischen [[1868]] und [[1908] Wohnsitz der Verwandten der Linie [[Ferdinand IV.|Habsburg-Toskana]]. Auch [[Karoline Auguste von Bayern|Carolina Augusta]] wohnte in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s lange Zeit in der Residenz.
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Vom [[29. April]] [[1803]] bis [[18. Oktober]] [[1805]] war die Residenz Wohnsitz von [[Ferdinand III.|Kurfürst Ferdinand (Großherzog von Toskana)]] (er wohnte in dem erst viel später so benannten [[Toskanatrakt]]) und zwischen [[1868]] und [[1908]] Wohnsitz der Verwandten der Linie [[Ferdinand IV.|Habsburg-Toskana]]. Auch [[Karoline Auguste von Bayern|Carolina Augusta]] wohnte in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s lange Zeit in der Residenz.
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Die Residenz besteht aus über 180 Räumen und Sälen, darunter 15 [[Prunkräume]]. Bekannt sind hier der große Carabinierisaal mit einem großen Deckengemälde von [[Michael Rottmayr|Johann Michael Rottmayr]]. Die anschließenden Fürstenräume (Rittersaal, Konferenzzimmer, Arbeitszimmer, Schatullenkabinett, Schlafzimmer, Hauskapelle und Gesellschaftszimmer) wurden unter Leitung von [[Lukas von Hildebrandt|Johann Lucas von Hildebrandt]] neu gestaltet und von Rottmayr und [[Martino Altomonte]] mit Gemälden versehen.  
  
In diesen prunkvollen Räumen hat auch [[Wolfgang Amadeus Mozart]] vor dem Fürsterzbischof musiziert. Hier hat er im Jahr [[1775]] sein Violinkonzert in A-Dur ([[Ludwig Ritter von Köchel|KV]] 219) uraufgeführt.  Die Salzburger Residenz zählt zu den wertvollsten Profanbauten der Salzburger Altstadt.  
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In diesen prunkvollen Räumen hat auch [[Wolfgang Amadeus Mozart]] vor dem Fürsterzbischof musiziert. Hier hat er im Jahr [[1775]] sein Violinkonzert in A-Dur ([[Ludwig Ritter von Köchel|KV]] 219) uraufgeführt.  Die Salzburger Residenz zählt zu den wertvollsten Profanbauten der Salzburger Altstadt. Diese Prunkräume werden alljährlich von rund 50.000 Personen besucht.  
  
 
Im 2. Stock befindet sich heute die [[Residenzgalerie]], in der die erhaltenen Gemälde der Gemäldesammlung der Fürsterzbischöfe aufbewahrt und gezeigt werden.
 
Im 2. Stock befindet sich heute die [[Residenzgalerie]], in der die erhaltenen Gemälde der Gemäldesammlung der Fürsterzbischöfe aufbewahrt und gezeigt werden.
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[[Kategorie:Altstadt|Residenz, Alte]]
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[[Kategorie:historische Gebäude|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:historische Gebäude|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:Sehenswürdigkeit|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:Sehenswürdigkeit|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Residenz, Alte]]
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[[Kategorie:Altstadt|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:Erzbischof|Residenz, Alte]]
 
[[Kategorie:Erzbischof|Residenz, Alte]]

Version vom 19. März 2011, 11:03 Uhr

Datei:Alte Residenz.jpg
Die alte Residenz am Residenzplatz in der Altstadt von Salzburg
Blick aus der Residenz auf den Residenzbrunnen

Die Alte Residenz ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage in der Altstadt von Stadt Salzburg.

Geschichte

Alte Residenz, Portal mit Wappen

Sie liegt zwischen dem heutigen Residenzplatz und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse und ist zuerst um 1120 urkundlich nachgewiesen. Neubauten erfolgten im 15. und 16. Jahrhundert, vor allem unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau.

Der Trakt gegen den Alten Markt wurde unter Markus Sittikus errichtet, jener um den Haupthof wurde unter Paris Lodron fertiggestellt, unter Guidobald Graf von Thun und Hohenstein erhöht und unter Franz Anton Graf Harrach neu fassadiert.

Vom 29. April 1803 bis 18. Oktober 1805 war die Residenz Wohnsitz von Kurfürst Ferdinand (Großherzog von Toskana) (er wohnte in dem erst viel später so benannten Toskanatrakt) und zwischen 1868 und 1908 Wohnsitz der Verwandten der Linie Habsburg-Toskana. Auch Carolina Augusta wohnte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lange Zeit in der Residenz.

In den 2010er Jahren müssen die Dachstühle repariert werden. Auf den Dachböden, die als Lager genutzt werden, kam es bei den Decken zu Senkungen, die Risse im Mauerwerk zur Folge hatten. Diese Schäden dürften auf Bombardierungen des Salzburger Doms im Zweiten Weltkrieg zurückzuführen sein. Damals trafen viele Splitter das Residenzgebäude. Bei der nach Kriegsende erfolgten Ersetzung des Graben- durch ein Satteldach seien die alten Dachbalken nicht systemgerecht wieder eingesetzt worden. Die Kosten für die gesamte Sanierung wird auf 1,5 Mio. Euro geschätzt.

Innenhöfe

Die Alte Residenz gruppiert sich um vier Innenhöfe:

Innenräume

Silvester 2009 in der Alten Residenz

Die Residenz besteht aus über 180 Räumen und Sälen, darunter 15 Prunkräume. Bekannt sind hier der große Carabinierisaal mit einem großen Deckengemälde von Johann Michael Rottmayr. Die anschließenden Fürstenräume (Rittersaal, Konferenzzimmer, Arbeitszimmer, Schatullenkabinett, Schlafzimmer, Hauskapelle und Gesellschaftszimmer) wurden unter Leitung von Johann Lucas von Hildebrandt neu gestaltet und von Rottmayr und Martino Altomonte mit Gemälden versehen.

In diesen prunkvollen Räumen hat auch Wolfgang Amadeus Mozart vor dem Fürsterzbischof musiziert. Hier hat er im Jahr 1775 sein Violinkonzert in A-Dur (KV 219) uraufgeführt. Die Salzburger Residenz zählt zu den wertvollsten Profanbauten der Salzburger Altstadt. Diese Prunkräume werden alljährlich von rund 50.000 Personen besucht.

Im 2. Stock befindet sich heute die Residenzgalerie, in der die erhaltenen Gemälde der Gemäldesammlung der Fürsterzbischöfe aufbewahrt und gezeigt werden.

Leider wurde das Originalinventar im 19. Jahrhundert von verschiedenen Fremdherrschern - Franzosen, Bayern, dem kurzzeitigen Kurfürsten Ferdinand und den Österreichern geplündert.

Sehenswert

Weblink

Quellen