Robert Landauer: Unterschied zwischen den Versionen
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Dr. '''Robert Landauer''' (* [[16. Juli]] [[1908]] Aspang | Dr. '''Robert Landauer''' (* [[16. Juli]] [[1908]] in Aspang, [[NÖ]].; † [[21. Oktober]] [[1940]] in [[Freiburg im Breisgau]], [[Deutschland#Baden-Württemberg|Deutschland]]) war ein in Salzburg tätiger Historiker und Museumsbeamter. | ||
==Familie== | ==Familie== | ||
Roberts Vater war Dr. jur. Walter Landauer (* 6. Juni 1874 Reichenberg <nowiki>[</nowiki>[[Tschechien#Böhmen|Nordböhmen]]<nowiki>]</nowiki>; † 19. Juni 1909 Witkowitz <nowiki>[</nowiki>Nordböhmen<nowiki>]</nowiki>), Direktionssekretär der Witkowitzer Eisenwerke. Seine Mutter Elsa (* 24. Mai 1879 Nimburg) war eine Tochter des Friedrich Siegmund Lergetporer (* 1837; † 1908), Oberinspektors der [[Reich#k._k.|k. k.]] österreichischen Nordwestbahn, und der Luise Albert (* 1837 Wien; † 1891 Reichenberg). | Roberts Vater war Dr. jur. Walter Landauer (* 6. Juni 1874 Reichenberg <nowiki>[</nowiki>[[Tschechien#Böhmen|Nordböhmen]]<nowiki>]</nowiki>; † 19. Juni 1909 Witkowitz <nowiki>[</nowiki>Nordböhmen<nowiki>]</nowiki>), Direktionssekretär der Witkowitzer Eisenwerke. Seine Mutter Elsa (* 24. Mai 1879 Nimburg) war eine Tochter des Friedrich Siegmund Lergetporer (* 1837; † 1908), Oberinspektors der [[Reich#k._k.|k. k.]] österreichischen Nordwestbahn, und der Luise Albert (* 1837 Wien; † 1891 Reichenberg). | ||
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Schon auf dem Gymnasium interessierte er sich für die Geschichte Salzburgs, und bereits zu dieser Zeit steckte er sich das feste Ziel, Beamter am [[Salzburg Museum|Salzburger Museum]] zu werden. | Schon auf dem Gymnasium interessierte er sich für die Geschichte Salzburgs, und bereits zu dieser Zeit steckte er sich das feste Ziel, Beamter am [[Salzburg Museum|Salzburger Museum]] zu werden. | ||
Er studierte Geschichte an der Universität Wien (1932 Dr. phil.) und absolvierte in Wien (1931–1933) auch das Institut für Österreichische Geschichtsforschung. | Er studierte Geschichte an der Universität Wien (1932 Dr. phil.) und absolvierte in [[Wien]] (1931–1933) auch das Institut für Österreichische Geschichtsforschung. | ||
Unter hartnäckiger Überwindung vieler Hindernisse erreichte er es im Jahr 1936, am Salzburger Museum angestellt zu werden. 1939 rückte er zum Museumsassessor auf. | Unter hartnäckiger Überwindung vieler Hindernisse erreichte er es im Jahr 1936, am Salzburger Museum angestellt zu werden. 1939 rückte er zum Museumsassessor auf. | ||
Landauers Herz gehörte der Bayernzeit ([[1810]]–[[1816]]), mit der er sich in mehreren seit 1929 vor der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] gehaltenen Vorträgen, in seiner Dissertation und in späteren Arbeiten befasste. | Landauers Herz gehörte der [[Königreich Bayern|Bayernzeit]] ([[1810]]–[[1816]]), mit der er sich in mehreren seit 1929 vor der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] gehaltenen Vorträgen, in seiner Dissertation und in späteren Arbeiten befasste. | ||
Seine museale Tätigkeit, in der ihm die Ordnung der Bildnissammlung zugefallen war, führte ihn zur Arbeit über die Ikonographie der [[Salzburger Erzbischöfe]]. Als Schüler des Wiener Historikers und Numismatikers August Ritter von Loehrs interessierte ihn auch die Münzkunde. | Seine museale Tätigkeit, in der ihm die Ordnung der Bildnissammlung zugefallen war, führte ihn zur Arbeit über die Ikonographie der [[Salzburger Erzbischöfe]]. Als Schüler des Wiener Historikers und Numismatikers August Ritter von Loehrs interessierte ihn auch die Münzkunde. | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
* | * [[Franz Martin]]: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde) 81, 1941, S. 205 f.; | ||
* [[Josef Gassner (Historiker)|Gassner]]: Eintrag „Landauer Robert“, in: [http://www.oeaw.ac.at/oebl/publikationen.htm Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL)], Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1969/1993, ISBN 3-7001-2145-8, S. [http://www.austriaca.at/oebl_4/427.pdf 427](mit weiteren Nachweisen). | * [[Josef Gassner (Historiker)|Gassner]]: Eintrag „Landauer Robert“, in: [http://www.oeaw.ac.at/oebl/publikationen.htm Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL)], Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1969/1993, ISBN 3-7001-2145-8, S. [http://www.austriaca.at/oebl_4/427.pdf 427](mit weiteren Nachweisen). | ||
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