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Annaberg gehörte über Jahrhunderte hinweg zum [[Pongau]] und wurde erst nach Gründung der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]] im Jahr [[1896]] dem dadurch neu entstandenen [[Tennengau]] angegliedert.
 
Annaberg gehörte über Jahrhunderte hinweg zum [[Pongau]] und wurde erst nach Gründung der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]] im Jahr [[1896]] dem dadurch neu entstandenen [[Tennengau]] angegliedert.
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[[1926]] erwarb [[Matthias Kaindl]] gemeinsam mit seiner Frau Maria die bereits [[1602]] in einem [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] genannte "Lungötzsäge". Das sich daraus entwickelte [[Kaindl|Kaindlwerk]] (Erzeugung von Spanplatten) beschäftigt in Lungötz rund 340 Mitarbeiter und zählt heute als einer der größten Arbeitgeber der gesamten Region. Der Ortsteil Lungötz konne sich überhaupt erst mit der Gründung des Werkes zu einer eigenen Ortschaft entwickeln. Mit [[3. Dezember]] [[1991]] wurde der Gemeindename duch Beschluss der [[Salzburger Landesregierung]] von "Annaberg im Lammertal" in "Annaberg-Lungötz" geändert.  
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[[1926]] erwarb [[Matthias Kaindl]] gemeinsam mit seiner Frau Maria die bereits [[1602]] in einem [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] genannte "Lungötzsäge". Das sich daraus entwickelte [[Kaindl|Kaindlwerk]] (Erzeugung von Spanplatten) beschäftigt in Lungötz rund 340 Mitarbeiter und zählt heute als einer der größten Arbeitgeber der gesamten Region. Der Ortsteil Lungötz konne sich überhaupt erst mit der Gründung des Werkes zu einer eigenen Ortschaft entwickeln. Mit [[3. Dezember]] [[1991]] wurde der Gemeindename durch Beschluss der [[Salzburger Landesregierung]] von "Annaberg im Lammertal" in "Annaberg-Lungötz" geändert.  
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Mit der Errichtung einer Schule, Gründung einer eigenen Feuerwehr und einer Musikkapelle entwickelte sich der Ortsteil Lungötz immer mehr zum Mittelpunkt. Nach dem zweiten Weltkrieg begann man mit dem Bau einer eigenen Kirche nach Plänen des Architekten  [[Robert Posch]] aus [[Abtenau]].
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===Kirche Lungötz===
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Die Grundsteinlegung der neuen, eintürmigen Kirche in Lungötz erfolgte am [[10. April]] [[1961]]. Den Bau führte das Bauunternehmen Kreuzberger-Scharler aus [[Bischofshofen]] aus. Bereits am [[28. Oktober]] [[1962]] konnte die Kreuzaufsteckung vollzogen werden. Die feierliche Einweihung der Kirche erfolgte am [[15. November]] [[1964]] durch Erzbischof [[Andreas Rohracher]]. Gleichzeitig wurde am Hang hinter der Kirche ein Friedhof errichtet. Lungötz wurde allerdings keine eigene Pfarre. Die Kirche gehört der Pfarre Annaberg an und  wird durch den dortigen Pfarrer betreut.
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Das Altarbild stammt von Max Spielmann aus Innsbruck. Es zeigt Christus als Schöpfer mit dem Zepter in der Hand, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten. Die Glasfenster stellen die Kirche dar, zu der alle Völker eilen. Im Turm befinden sich fünf Glocken, die Christus und der Heiligen Maria, Anna, Martin und Josef geweiht sind.
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<noinclude>==Wappen==
 
<noinclude>==Wappen==
Am [[11. Februar]] [[1972]] erhielt Annaberg im Lammertal von der Salzburger Landesregierung in einem Festakt sein Gemeindewappen verliehen. Die Schlüssel im Wappen verweisen auf die kirchliche Unterstellung gegenüber dem Stift St. Peter. Die Säge stellt einen Bezug zu den holzverarbeitenden Betrieben des Ortes dar, während das Gebirgsmassiv den [[Gosaukamm]] mit der [Bischofsmütze]] zeigt.  
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Am [[11. Februar]] [[1972]] erhielt Annaberg im Lammertal von der Salzburger Landesregierung in einem Festakt sein Gemeindewappen verliehen. Die Schlüssel im Wappen verweisen auf die kirchliche Unterstellung gegenüber dem Stift St. Peter. Die Säge stellt einen Bezug zu den holzverarbeitenden Betrieben des Ortes dar, während das Gebirgsmassiv den [[Gosaukamm]] mit der [Bischofsmütze]] zeigt.
    
==Persönlichkeiten==
 
==Persönlichkeiten==