Johann Kaufmann (Kaufmann): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Kaufmann Johann Anton.jpg|thumb|Johann Anton Kaufmann, 1692, [[Johann Friedrich Beretti|Johann Friedrich Pereth]] zugeschrieben ]]'''Johann Anton Kaufmann von Söllheim''' (* [[1644]] in Meran, [[Südtirol]]; † [[12. April]] [[1711]] in [[Söllheim]], dort beerdigt) war Handelstreibender und Gutsbesitzer.
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[[Bild:Kaufmann Johann Anton.jpg|thumb|Johann Anton Kaufmann, 1692, [[Johann Friedrich Beretti|Johann Friedrich Pereth]] zugeschrieben]]'''Johann Anton Kaufmann von Söllheim''' (* [[1644]] in Meran, [[Südtirol]]; † [[12. April]] [[1711]] in [[Söllheim]], dort beerdigt) war Handelstreibender und Gutsbesitzer.
  
== Biographisches ==
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== Leben ==
 
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Seit [[1666]] [[Bürger der Stadt Salzburg]], wurde er [[1677]] [[Stadtrat]] und [[1701]] hochfürstlicher Rat. [[1674]] erwarb er das Haus [[Steingasse]] 41 vom Bruder seiner Frau, Philipp Tunzler, und [[1708]] ein weiteres Haus an der Steingasse.  
Seit [[1666]] Bürger von [[Salzburg]], wurde er [[1677]] Stadtrat, [[1701]] hochfürstlicher Rat. [[1674]] erwarb er das Haus [[Steingasse]] 41 vom Bruder seiner Frau, Philipp Tunzler, und [[1708]] ein weiteres Haus in der Steingasse.  
 
  
 
=== Familie ===
 
=== Familie ===
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Johann Anton Kaufmann wurde im Jahr 1644 als Sohn des Johann Kaufmann und der Anna Katharina Faustnerin in Meran geboren.  Sein Vater war Ratsherr in Meran. Aus seiner ersten Ehe stammten fünf Kinder (darunter auch Johann), aus der zweiten Ehe acht Kinder (darunter der Salzburger Handelsmann [[Dominik Kaufmann]]).
  
Johann Anton Kaufmann wurde im Jahr 1644 als Sohn des Johann Kaufmann und der Anna Katharina Faustnerin in Meran geboren.
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Seine erste Vermählung fand am [[11. Oktober]] [[1666]] mit Maria, Witwe nach Michael Mayr, geborene Tunzler (' [[1628]]; † [[12. Juni]] [[1704]] in der Stadt Salzburg) im [[Dom]] in Salzburg statt; am [[28. Oktober]] [[1704]] seine Zweite mit Ursula Aichhamer († [[20. September]] [[1731]], begraben am [[Sebastiansfriedhof]]) in der [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua]] in Söllheim.
 
 
Sein Vater war [[Ratsherr]] in Meran. Aus seiner ersten Ehe stammten fünf Kinder (darunter auch Johann), aus der zweiten Ehe acht Kinder (darunter der Salzburger Handelsmann [[Dominik Kaufmann]]).
 
  
Seine erste Vermählung fand ca. 1666 mit Maria, Witwe nach Michael Mayr, geb. Tunzler (Salzburg [[12. Juni]] [[1704]], 76 Jahre) statt; am [[28. Oktober]] [[1704]] seine Zweite mit Ursula Aichhamer († [[20. September]] [[1731]], begraben am [[Sebastiansfriedhof]] in Salzburg) in Söllheim.
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Sein einziges Kind war seine Tochter Anna Maria (* [[18. Juli]] [[1669]] in der Stadt Salzburg; † [[17. Dezember]] [[1707]] ebenda, begraben im [[Friedhof St. Peter]]) aus erster Ehe. Sie heiratete am [[27. Februar]] [[1696]] im Dom in Salzburg [[Johann Christof Pauernfeind|Johann Christof Pauernfeind von Eys]] († [[26. März]] [[1714]] in der Stadt Salzburg, begraben im [[Friedhof von St. Peter]]), seineszeichen hochfürstlicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]].
  
Sein einziges Kind war seine Tochter Anna Maria (* Salzburg [[18. Juli]] [[1669]], † Salzburg [[17. Dezember]] [[1707]], begraben in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]) aus erster Ehe. Sie heiratete am [[27. Februar]] [[1696]] im [[Salzburger Dom|Dom zu Salzburg]] [[Johann Christof Pauernfeind|Johann Christof Pauernfeind von Eys]] († Salzburg [[26. März]] [[1714]], begraben in St. Peter), seineszeichen hochfürstlicher Hofkammerrat.
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Kaiser [[Leopold I.]] verlieh mit Diplom vom [[16. Mai]] [[1694]] (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "''von Saalhamb''" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen.  
  
Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom [[16. Mai]] [[1694]] (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen.  
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Sein Neffe war [[Johann Anton Kaufmann]].
  
Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwarzem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard.
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=== Wappen ===
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Das [[Wappen]] von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwarzem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard.
  
 
=== Ansitz Söllheim ===
 
=== Ansitz Söllheim ===
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[[1684]] kaufte Kaufmann den [[Ansitz Söllheim]] in [[Hallwang]]. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof, "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um, errichtete die [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua|Antoniuskapelle]] und den Söllheimerwirt (heute Restaurant [[Pfefferschiff]]; ehemals Pfarrhaus) in Söllheim.
  
[[1684]] kaufte Kaufmann den Ansitz [[Söllheim]] in [[Hallwang]]. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof, "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um und errichtete die [[Antoniuskapelle zu Söllheim]] und den Söllheimerwirt (heute Gasthaus [[Pfefferschiff]]; ehemals Pfarrhaus) zu Söllheim.
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Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehnlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert:  
 
 
Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehnlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert:  
 
  
Salzburger Handelsherren warteten schon längere Zeit darauf, dass ein von ihnen entsendetes Handelsschiff mit reicher Ware in [[Venedig]] einlaufe. Da der Termin für die Ankunft des Schiffes schon wesentlich überschritten war, befürchteten sie, dass das Schiff Schiffbruch erlitten habe. Der junge Kaufmann hörte davon und bot ihnen seine ganzes Ersparnis als Kaufpreis für das Schiff. Die Handelsherren gingen auf den Vorschlag ein. Kaufmann versprach dem hl. Antonius aus [[Padua]] den Bau einer Kapelle, wenn das Schiff noch heil in Venedig einlaufen würde. Kurze Zeit später lief das Schiff in Venedig ein, Kaufmann wurde plötzlich zu einem reichen Mann und löste durch die Erbauung der Kapelle in Söllheim sein Gelöbnis ein.
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Salzburger Handelsherren warteten schon längere Zeit darauf, dass ein von ihnen entsendetes Handelsschiff mit reicher Ware in [[Venedig]] einlaufe. Da der Termin für die Ankunft des Schiffes schon wesentlich überschritten war, befürchteten sie, dass das Schiff Schiffbruch erlitten habe. Der junge Kaufmann hörte davon und bot ihnen seine ganzes Ersparnis als Kaufpreis für das Schiff. Die Handelsherren gingen auf den Vorschlag ein. Kaufmann versprach dem hl. Antonius aus [[Padua]] den Bau einer Kapelle, wenn das Schiff noch heil in Venedig einlaufen würde. Kurze Zeit später lief das Schiff in Venedig ein, Kaufmann wurde plötzlich zu einem reichen Mann und löste durch die Erbauung der Kapelle in Söllheim sein Gelöbnis ein.
  
 
=== Ableben - Nachlass ===
 
=== Ableben - Nachlass ===
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Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 [[Gulden]] an seine beiden Enkel ([[Johann Christof Pauernfeind|Johann Christof Cajetan]] und [[Johann Josef Chrysogon Pauernfeind|Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß]]) über. Neben rund 300 Gemälden und einer großen Bibliothek hinterließ er auch zahlreiche Kunstgegenstände wie z. B. Elfenbeinschnitzereien, Wachsarbeiten, Majoliken oder Zinngeschirr.
  
Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 [[Gulden]] an seine beiden Enkel ([[Johann Christof Pauernfeind|Johann Christof Cajetan]] und [[Johann Josef Chrysogon Pauernfeind|Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß]]) über. Neben rund 300 Gemälden und einer großen Bibliothek hinterließ er auch zahlreiche Kunsgegenstände wie z. B. Elfenbeinschnitzereien, Wachsarbeiten, Majoliken oder Zinngeschirr.
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Kaufmann wurde in der Gruft der Antoniuskapelle in Söllheim beigesetzt. Ein Epitaph mit Wappendarstellung der Kaufmann von Söllheim, angebracht an der Wand links des Altares, erinnert an ihn.
 
 
Kaufmann wurde in der Gruft der [[Antoniuskapelle zu Söllheim]] beigesetzt.Ein Epitaph mit Wappendarstellung der Kaufmann von Söllheim, angebracht an der Wand links des Altares, erinnert an ihn.
 
  
 
== Literatur und Quellen ==
 
== Literatur und Quellen ==
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* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Vereinsjahr 1937, Selbstverlag; Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 37. Kaufmann von Söllheim, Dr. [[Karl Ledóchowski]]
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* Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Vereinsjahr 1929, Selbstverlag; Beiträge zur  Salzburger Familiengeschichte: 9. Pauernfeind von Eyß, Dr. Karl Ledóchowski
  
* Mitteilung der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Vereinsjahr 1937, Selbstverlag; Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 37. Kaufmann von Söllheim, Dr. Karl Ledóchowski
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{{SORTIERUNG: Kaufmann, Johann Anton}}
* Mitteilung der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Vereinsjahr 1929, Selbstverlag; Beiträge zur  Salzburger Familiengeschichte: 9. Pauernfeind von Eyß, Dr. Karl Ledóchowski
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[[Kategorie:Flachgau|Kaufmann, Johann Anton]]
 
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Kaufmann, Johann Anton]]
 
[[Kategorie:Kaufmann|Kaufmann, Johann Anton]]
 
[[Kategorie:Unternehmer (historisch)|Kaufmann, Johann Anton]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Kaufmann, Johann Anton]]
 

Aktuelle Version vom 9. Oktober 2025, 15:26 Uhr

Johann Anton Kaufmann, 1692, Johann Friedrich Pereth zugeschrieben

Johann Anton Kaufmann von Söllheim (* 1644 in Meran, Südtirol; † 12. April 1711 in Söllheim, dort beerdigt) war Handelstreibender und Gutsbesitzer.

Leben

Seit 1666 Bürger der Stadt Salzburg, wurde er 1677 Stadtrat und 1701 hochfürstlicher Rat. 1674 erwarb er das Haus Steingasse 41 vom Bruder seiner Frau, Philipp Tunzler, und 1708 ein weiteres Haus an der Steingasse.

Familie

Johann Anton Kaufmann wurde im Jahr 1644 als Sohn des Johann Kaufmann und der Anna Katharina Faustnerin in Meran geboren. Sein Vater war Ratsherr in Meran. Aus seiner ersten Ehe stammten fünf Kinder (darunter auch Johann), aus der zweiten Ehe acht Kinder (darunter der Salzburger Handelsmann Dominik Kaufmann).

Seine erste Vermählung fand am 11. Oktober 1666 mit Maria, Witwe nach Michael Mayr, geborene Tunzler (' 1628; † 12. Juni 1704 in der Stadt Salzburg) im Dom in Salzburg statt; am 28. Oktober 1704 seine Zweite mit Ursula Aichhamer († 20. September 1731, begraben am Sebastiansfriedhof) in der Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua in Söllheim.

Sein einziges Kind war seine Tochter Anna Maria (* 18. Juli 1669 in der Stadt Salzburg; † 17. Dezember 1707 ebenda, begraben im Friedhof St. Peter) aus erster Ehe. Sie heiratete am 27. Februar 1696 im Dom in Salzburg Johann Christof Pauernfeind von Eys († 26. März 1714 in der Stadt Salzburg, begraben im Friedhof von St. Peter), seineszeichen hochfürstlicher Hofkammerrat.

Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom 16. Mai 1694 (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen.

Sein Neffe war Johann Anton Kaufmann.

Wappen

Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwarzem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard.

Ansitz Söllheim

1684 kaufte Kaufmann den Ansitz Söllheim in Hallwang. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof, "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um, errichtete die Antoniuskapelle und den Söllheimerwirt (heute Restaurant Pfefferschiff; ehemals Pfarrhaus) in Söllheim.

Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehnlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert:

Salzburger Handelsherren warteten schon längere Zeit darauf, dass ein von ihnen entsendetes Handelsschiff mit reicher Ware in Venedig einlaufe. Da der Termin für die Ankunft des Schiffes schon wesentlich überschritten war, befürchteten sie, dass das Schiff Schiffbruch erlitten habe. Der junge Kaufmann hörte davon und bot ihnen seine ganzes Ersparnis als Kaufpreis für das Schiff. Die Handelsherren gingen auf den Vorschlag ein. Kaufmann versprach dem hl. Antonius aus Padua den Bau einer Kapelle, wenn das Schiff noch heil in Venedig einlaufen würde. Kurze Zeit später lief das Schiff in Venedig ein, Kaufmann wurde plötzlich zu einem reichen Mann und löste durch die Erbauung der Kapelle in Söllheim sein Gelöbnis ein.

Ableben - Nachlass

Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 Gulden an seine beiden Enkel (Johann Christof Cajetan und Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß) über. Neben rund 300 Gemälden und einer großen Bibliothek hinterließ er auch zahlreiche Kunstgegenstände wie z. B. Elfenbeinschnitzereien, Wachsarbeiten, Majoliken oder Zinngeschirr.

Kaufmann wurde in der Gruft der Antoniuskapelle in Söllheim beigesetzt. Ein Epitaph mit Wappendarstellung der Kaufmann von Söllheim, angebracht an der Wand links des Altares, erinnert an ihn.

Literatur und Quellen