Stadtpfarrkirche St. Maximilian: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Stadtpfarrkirche St. Maximilian''' ist die Pfarrkirche der [[Stadtpfarre Salzburg-Maxglan]], steht an der [[Siezenheimer Straße]]<ref>Laut Bundesdenkmalamt</ref> in der [[Stadt Salzburg]]-[[Maxglan]] und ist eines der [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekte]] der Stadt Salzburg.<br/>Sie ist an mehreren Seiten vom [[Stadtfriedhof Maxglan]] umgeben.
  
Die '''Pfarrkirche St. Maximilian''' befindet sich in Salzburg-[[Maxglan]].
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== Geschichte ==
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Funde aus der [[Römer]]zeit legen nahe, dass sich hier bereits in frühchristlicher Zeit (um [[482]] hl. [[Severin]]) auch eine Kirche befand. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche, die zunächst wohl nur eine Filiale der [[Dompfarre]] war, erst [[1323]]. Die [[Romanik|romanische]] Kirche wurde auf römischen Bauresten errichtet und beherbergte die Reliquien des hl. Maximilian, die [[878]] nach [[Altötting]] übertragen wurden.  
  
==Geschichte==
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Seit [[1461]] gehörte die Kirche zum [[Augustinerkloster Salzburg|Kollegiatstift Mülln]].  
Urkundlich ist die Kirche seit [[1323]] erwähnt, die zuerst eine Filiale der Dompfarre war. [[1516]]−[[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter [[Erzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]]. In der Barockzeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Seit [[1906]] ist die Kirche Pfarrkirche. Die Uneinigkeit, ob Neumaxlan eine eigene Kirche erhalten oder die alte Kirche erweitert werden sollte, verhinderte etliche Jahrzehnte eine bauliche Erweiterung.  
 
  
[[1952]][[1956]] konnte der heutige Zubau vorgenommen werden. Am [[9. Jänner]] [[1954]] spendet Papst Pius XII. 20.000 Schilling für den Kirchenbau.
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[[1516]] bis [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] im Stil der [[Gotik]] und wurde am [[6. Mai]] [[1519]] von [[Berthold Pürstinger]], [[Bischof von Chiemsee]], geweiht.  
  
Die Pfarre Maxglan kam am [[9. Juni]] [[1835]] in die Verwaltung des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstiftes Michaelbeuern]]. Am [[29. Juni]] [[2008]] wurde in Maxglan ein Dankgottesdienst für die bevorstehende Übergabe der Pfarre Maxglan an die [[Erzdiözese Salzburg]] gefeiert. Seit [[1. September]] 2008 versieht dort Pfarrer Harald Mattel seinen Dienst.
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Die [[Augustinerorden|Augustiner-Eremiten]] von [[Mülln]] betreuten das Gebiet der Gemeinde [[Maxglan]] seit [[1605]] und gaben der Kirche eine [[Barock|barocke]] Innenausstattung.
  
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[[1835]] wurde die Kirche von den Augustiner-Eremiten an die [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] übergeben. Nun wirkten hier die [[Benediktiner]]. [[1906]] wurde Maxglan, das bis dahin zur [[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Mülln]] gehört hatte, zu einer selbständigen Pfarre.
  
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Durch [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|Eingemeindung]] von Maxglan in die Stadt Salzburg im Jahr [[1935]] wurde das Dorf zur Stadt. Durch Zuzug entstand rasch eine große Raumnot in der alten kleinen Kirche. Die Pfarrgemeinde war uneinig, ob in [[Maxglan#Neu-Maxglan|Neu-Maxglan]] eine eigene Kirche gebaut oder ob die alte Kirche erweitert werden sollte. Dies verhinderte etwa ein Jahrzehnt lang eine bauliche Erweiterung. [[1948]] ergriffen Pater [[Ignaz Reischl]] und Pater [[Nikolaus Huber (Priester)|Nikolaus Huber]] die Initiative und traten mit dem Architekten [[Otto Linder]] in Stuttgart in Verbindung. Das Alte sollte liebevoll erhalten, jedoch das notwendige Neue kraftvoll dazu gestaltet werden. Pater [[Roman Hinterhöller]] führte nach dem Tod der beiden Priester das Werk fort und vollendete es.
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Datei:Pfarrkirche St. Maximilian in Salzburg-Maxglan, Innenansicht.jpg|Pfarrkirche St. Maximilian in Salzburg-Maxglan, Innenansicht
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Von [[1952]] bis [[1956]] wurde der Anbau der neuen großen Kirche nach den Plänen von Architekt Otto Linder errichtet. Papst Pius XII. spendete am [[9. Jänner]] [[1954]] 20.000 [[Schilling]] für dieses Projekt. Die Weihe der neuen großen Kirche nahm [[Weihbischof]] [[Johannes Filzer]] am [[7. Oktober]] [[1956]] vor.
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Bild:Maxglan Pfarrkirche (Radlstein) 21.07.2007.JPG|Der in die  Vorderfront des alten Kirchenteils eingefasste römische Radlstein.  Aufnahme Juli 2007
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Die Stadtpfarre Maxglan feierte das 500-jährige Kirchweihfest vom [[30. Mai]] bis zum [[2. Juni]] [[2019]].
Datei:Darstellung der vier Evangelisten am ostseitigen Eingang der Pfarrkirche Maxglan in der Maximiliangasse.jpg|Darstellung der vier Evangelisten am ostseitigen Eingang der Maximiliankirche in  Maxglan in der [[Maximiliangasse]]
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Bild:Maxglan Pfarrkirche (Radlstein) 21.07.2007.JPG|Der in die  Vorderfront des alten Kirchenteils eingefasste [[Römischer Radlstein an der Stadtpfarrkirche St. Maximilian|römische Radlstein]].  Aufnahme Juli 2007
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* Lage auf dem [https://maps.stadt-salzburg.at/#zoom=4&lat=47.80446&lon=13.01668&layers=0&marker=1 digitalen Stadtplan von Salzburg]
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== Quellen ==
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* Informationstafel in der Stadtpfarrkirche
  
[[Kategorie:Stadt|Sankt Maximilian, Pfarrkirche]]
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== Einzelnachweis ==
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Sankt Maximilian, Pfarrkirche]]
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<references/>
[[Kategorie:Maxglan|Sankt Maximilian,Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Kirche|Sankt Maximilian, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Sankt Maximilian, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Maxglan]]
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)|Sankt Maximilian, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Architektur|Sankt Maximilian, Pfarrkirche]]
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Aktuelle Version vom 17. Januar 2025, 16:48 Uhr

Stadtfriedhof Maxglan mit der Maximilianskirche im Hintergrund. Aufnahme Juli 2007
Karte

Die Stadtpfarrkirche St. Maximilian ist die Pfarrkirche der Stadtpfarre Salzburg-Maxglan, steht an der Siezenheimer Straße[1] in der Stadt Salzburg-Maxglan und ist eines der denkmalgeschützten Objekte der Stadt Salzburg.
Sie ist an mehreren Seiten vom Stadtfriedhof Maxglan umgeben.

Geschichte

Funde aus der Römerzeit legen nahe, dass sich hier bereits in frühchristlicher Zeit (um 482 hl. Severin) auch eine Kirche befand. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche, die zunächst wohl nur eine Filiale der Dompfarre war, erst 1323. Die romanische Kirche wurde auf römischen Bauresten errichtet und beherbergte die Reliquien des hl. Maximilian, die 878 nach Altötting übertragen wurden.

Seit 1461 gehörte die Kirche zum Kollegiatstift Mülln.

1516 bis 1519 entstand dann der erste größere Kirchenbau unter Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach im Stil der Gotik und wurde am 6. Mai 1519 von Berthold Pürstinger, Bischof von Chiemsee, geweiht.

Die Augustiner-Eremiten von Mülln betreuten das Gebiet der Gemeinde Maxglan seit 1605 und gaben der Kirche eine barocke Innenausstattung.

1835 wurde die Kirche von den Augustiner-Eremiten an die Benediktinerabtei Michaelbeuern übergeben. Nun wirkten hier die Benediktiner. 1906 wurde Maxglan, das bis dahin zur Pfarre Mülln gehört hatte, zu einer selbständigen Pfarre.

Durch Eingemeindung von Maxglan in die Stadt Salzburg im Jahr 1935 wurde das Dorf zur Stadt. Durch Zuzug entstand rasch eine große Raumnot in der alten kleinen Kirche. Die Pfarrgemeinde war uneinig, ob in Neu-Maxglan eine eigene Kirche gebaut oder ob die alte Kirche erweitert werden sollte. Dies verhinderte etwa ein Jahrzehnt lang eine bauliche Erweiterung. 1948 ergriffen Pater Ignaz Reischl und Pater Nikolaus Huber die Initiative und traten mit dem Architekten Otto Linder in Stuttgart in Verbindung. Das Alte sollte liebevoll erhalten, jedoch das notwendige Neue kraftvoll dazu gestaltet werden. Pater Roman Hinterhöller führte nach dem Tod der beiden Priester das Werk fort und vollendete es.

Von 1952 bis 1956 wurde der Anbau der neuen großen Kirche nach den Plänen von Architekt Otto Linder errichtet. Papst Pius XII. spendete am 9. Jänner 1954 20.000 Schilling für dieses Projekt. Die Weihe der neuen großen Kirche nahm Weihbischof Johannes Filzer am 7. Oktober 1956 vor.

Die Stadtpfarre Maxglan feierte das 500-jährige Kirchweihfest vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2019.

Bildergalerie

weitere Bilder

 Stadtpfarrkirche St. Maximilian – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

  • Informationstafel in der Stadtpfarrkirche

Einzelnachweis

  1. Laut Bundesdenkmalamt