Cortina d'Ampezzo: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Cortina d'Ampezzo''' ist eine Gemeinde im Nordosten von [[Italien]].
'''Cortina d'Ampezzo''' ist eine Gemeinde im Nordosten von [[Italien]].


== Geografie ==
== Geografie ==
Die Gemeinde mit rund 5 700 Einwohnern (Stand 2020) befindet sich auf 1 224 [[m ü. A.]] in der Provinz Belluno im Norden der Region [[Venetien]]. Man erreicht sie von Österreich u. a. vom [[Osttirol]]er Sillian über das [[Südtirol]]er Toblach.
Die Gemeinde mit rund 5 500 Einwohnern (Stand 2025) befindet sich auf 1 224 [[m ü. A.]] in der Provinz Belluno im Norden der Region [[Venetien]]. Man erreicht sie von Österreich aus u. a. vom [[Osttirol]]er Sillian über das [[Südtirol]]er Toblach.


== Cortina d'Ampezzo und der Wintersport ==
== Cortina d'Ampezzo und der Wintersport ==
Cortina d'Ampezzo entwickelte sich im [[20. Jahrhundert]] zu einem Zentrum des [[Wintersport]]s. Seit [[1927]] fanden bisher (2021) 29 Welt- oder Europameisterschaften sowie eine Winterolympiade statt. [[2021]] fand vom [[8. Februar|8.]] bis [[21. Februar]] die FIS Alpine Weltmeisterschaft statt. Vom [[26. Jänner]] bis [[5. Februar]] [[1956]] fanden die 7. Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo statt, die 25. Olympischen Winterspiele werden vom [[6. Februar|6.]] bis [[22. Februar]] [[2026]] stattfinden.
Cortina d'Ampezzo entwickelte sich im [[20. Jahrhundert]] zu einem Zentrum des [[Wintersport]]s. Seit [[1927]] fanden bis 2021 29 Welt- oder Europameisterschaften sowie eine Winterolympiade statt. [[2021]] fand vom [[8. Februar|8.]] bis [[21. Februar]] die FIS Alpine Weltmeisterschaft statt. Vom [[26. Jänner]] bis [[5. Februar]] [[1956]] fanden die 7. Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo statt, die 25. Olympischen Winterspiele werden vom [[6. Februar|6.]] bis [[22. Februar]] [[2026]] stattfinden.


== Cortina d'Ampezzo und Salzburg ==
== Cortina d'Ampezzo und Salzburg ==
[[1932]] feierte [[Johann Hauser|Hans Hauser]] vom [[Hotel Restaurant Zistelalm|Gasthof Zistelalm]] auf dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] seine ersten großen Erfolge bei den FIS-Rennen Cortina d'Ampezzo von [[4. Februar|4.]] bis [[6. Februar]] [[1932]] , die von der FIS nachträglich zu Weltmeisterschaften erklärt wurden. Während er sich im Abfahrtslauf noch mit dem vierten Rang zufrieden geben musste, belegte er im Slalom den dritten und in der Alpinen Kombination, die damals noch die wichtigste Disziplin im alpinen Skizirkus darstellte, hinter dem Schweizer Otto Furrer und vor Österreichs Aushängeschild Gustav "Guzzi" Lantschner den zweiten Platz.
[[1932]] feierte [[Johann Hauser (Skisportler)|Hans Hauser]] vom [[Hotel Restaurant Zistelalm|Gasthof Zistelalm]] auf dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] seine ersten großen Erfolge bei den FIS-Rennen in Cortina d'Ampezzo vom [[4. Februar|4.]] bis [[6. Februar]] [[1932]], die von der FIS nachträglich zu Weltmeisterschaften erklärt wurden. Während er sich im Abfahrtslauf noch mit dem vierten Rang zufriedengeben musste, belegte er im Slalom den dritten und in der Alpinen Kombination, die damals noch die wichtigste Disziplin im alpinen Skizirkus war, hinter dem Schweizer Otto Furrer und vor Österreichs Aushängeschild Gustav "Guzzi" Lantschner den zweiten Platz.


Bei der später annullierten Weltmeisterschaft [[1941]] in Cortina d'Ampezzo startete [[Fred Rössner]] mit der deutschen Mannschaft in der Ski-Patrouille (Vorläufer des Biathlon), die den zweiten Rang belegte.
Bei der später annullierten Weltmeisterschaft [[1941]] in Cortina d'Ampezzo startete [[Fred Rössner]] mit der deutschen Mannschaft in der Skipatrouille (Vorläufer des [[Biathlon]]), die den zweiten Rang belegte.
=== Salzburgs erste Medaillengewinnerinnen ===
Bei den [[Olympische Winterspiele 1956 in Cortina d'Ampezzo|Olympischen Winterspielen 1956]] gewann die [[Radstadt|Radstädterin]] [[Josefa Frandl]] die Silbermedaille im Riesentorlauf hinter der deutschen Läuferin Ossi Reichert. Mit [[Thea Hochleitner]] aus [[Badgastein]], die in diesem Rennen Bronze errang, waren die beiden damit Salzburgs erste Medaillengewinnerinnen bei [[Liste der Salzburger Medaillengewinner bei Olympischen Spielen|Olympischen Winterspielen]].


Bei den Olympischen Winterspielen 1956 gewann die [[Radstadt|Radstädterin]] [[Josefa Frandl]] die Silbermedaille im Riesentorlauf hinter der deutschen Läuferin Ossi Reichert. Mit  [[Thea Hochleitner]] aus [[Badgastein]], die in diesem Rennen Bronze errang, waren die beiden damit Salzburgs erste Medaillengewinner bei [[Liste der Salzburger Medaillengewinner bei Olympischen Spielen|Olympischen Winterspielen]].  
Im Jänner [[1974]] fanden vom [[9. Februar|9.]] bis 11. [[Februar]] die Bob-Europameisterschaften in Cortina d'Ampezzo statt. Der Salzburger [[Manfred Stengl]] war als Bremser im Bob "Österreich II" dabei.


Im Jänner [[1974]] fanden vom [[9. Februar|9.]] bis 11. [[Februar]] Bob-Europameisterschaften in Cortina d'Ampezzo statt. Der Salzburger [[Manfred Stengl]] war als Bremser im Bob ''Österreich II'' dabei.
Am [[21. Jänner]] [[2007]] sammelte [[Anna Fenninger]] mit Platz 16 im Riesentorlauf von Cortina d'Ampezzo ihre ersten Weltcup-Punkte. [[2009]] gelang ihr am [[26. Jänner]] mit Rang 2 im Super-G von Cortina ihr erster Podiumsplatz im Weltcup.


Am [[21. Jänner]] [[2007]] sammelte [[Anna Fenninger]] mit Platz 16 im Riesentorlauf von Cortina d'Ampezzo die ersten Weltcup-Punkte. [[2009]] gelang ihr am [[26. Jänner]] mit Rang 2 im Super-G von Cortina ihr erster Podiumsplatz im Weltcup.
[[Michaela Kirchgasser]] belegte im Winter [[2007]][[2008]] im Riesentorlauf-Weltcup-Rennen in Cortina d'Ampezzo Platz zwei.


[[Michaela Kirchgasser]] belegte im Winter [[2008]][[2008]] im Riesentorlauf-Weltcup-Rennen in Cortina Platz zwei.
Im Winter [[2016]]/[[2017]] wurde [[Claudia Riegler (Snowboard)|Claudia Riegler]] im ''Snowboard''-Parallel-Riesentorlauf in Cortina Dritte.


Im Winter [[2017]]–[[2017]] wurde [[Claudia Riegler (Snowboard)|Claudia Riegler]] im ''Snowboard-Parallel Riesentorlauf in Cortina Dritte.
Zum Abschluss der Saison [[2018]]–[[2019]] gewann [[Roland Leitinger]] die italienische Meisterschaft im Riesentorlauf in Cortina d'Ampezzo.


Zum Abschluss der Saison [[2018]][[2019]] gewann [[Roland Leitinger]] noch die italienische Meisterschaft im Riesentorlauf in Cortina.
Der Salzburger ''Snwoboarder'' [[Andreas Prommegger]] belegte bei einem Parallel Riesentorlauf in der Saison [[2022]]/23 den zweiten Platz. Ebenso in der darauffolgenden Saison.
 
Cortina d'Ampezzo ist einer der fünf Austragungsorte der XXV. [[Olympische Winterspiele 2026|Olympischen Winterspiele 2026]].


== Quellen ==
== Quellen ==
* Salzburgwiki-Einträge
* SALZBURGWIKI-Einträge
* [https://it.wikipedia.org/wiki/Cortina_d'Ampezzo it.wikipedia.org]
* [https://it.wikipedia.org/wiki/Cortina_d'Ampezzo it.wikipedia.org]



Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 17:02 Uhr

Cortina d'Ampezzo

Cortina d'Ampezzo ist eine Gemeinde im Nordosten von Italien.

Geografie

Die Gemeinde mit rund 5 500 Einwohnern (Stand 2025) befindet sich auf 1 224 m ü. A. in der Provinz Belluno im Norden der Region Venetien. Man erreicht sie von Österreich aus u. a. vom Osttiroler Sillian über das Südtiroler Toblach.

Cortina d'Ampezzo und der Wintersport

Cortina d'Ampezzo entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem Zentrum des Wintersports. Seit 1927 fanden bis 2021 29 Welt- oder Europameisterschaften sowie eine Winterolympiade statt. 2021 fand vom 8. bis 21. Februar die FIS Alpine Weltmeisterschaft statt. Vom 26. Jänner bis 5. Februar 1956 fanden die 7. Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo statt, die 25. Olympischen Winterspiele werden vom 6. bis 22. Februar 2026 stattfinden.

Cortina d'Ampezzo und Salzburg

1932 feierte Hans Hauser vom Gasthof Zistelalm auf dem Gaisberg seine ersten großen Erfolge bei den FIS-Rennen in Cortina d'Ampezzo vom 4. bis 6. Februar 1932, die von der FIS nachträglich zu Weltmeisterschaften erklärt wurden. Während er sich im Abfahrtslauf noch mit dem vierten Rang zufriedengeben musste, belegte er im Slalom den dritten und in der Alpinen Kombination, die damals noch die wichtigste Disziplin im alpinen Skizirkus war, hinter dem Schweizer Otto Furrer und vor Österreichs Aushängeschild Gustav "Guzzi" Lantschner den zweiten Platz.

Bei der später annullierten Weltmeisterschaft 1941 in Cortina d'Ampezzo startete Fred Rössner mit der deutschen Mannschaft in der Skipatrouille (Vorläufer des Biathlon), die den zweiten Rang belegte.

Salzburgs erste Medaillengewinnerinnen

Bei den Olympischen Winterspielen 1956 gewann die Radstädterin Josefa Frandl die Silbermedaille im Riesentorlauf hinter der deutschen Läuferin Ossi Reichert. Mit Thea Hochleitner aus Badgastein, die in diesem Rennen Bronze errang, waren die beiden damit Salzburgs erste Medaillengewinnerinnen bei Olympischen Winterspielen.

Im Jänner 1974 fanden vom 9. bis 11. Februar die Bob-Europameisterschaften in Cortina d'Ampezzo statt. Der Salzburger Manfred Stengl war als Bremser im Bob "Österreich II" dabei.

Am 21. Jänner 2007 sammelte Anna Fenninger mit Platz 16 im Riesentorlauf von Cortina d'Ampezzo ihre ersten Weltcup-Punkte. 2009 gelang ihr am 26. Jänner mit Rang 2 im Super-G von Cortina ihr erster Podiumsplatz im Weltcup.

Michaela Kirchgasser belegte im Winter 20072008 im Riesentorlauf-Weltcup-Rennen in Cortina d'Ampezzo Platz zwei.

Im Winter 2016/2017 wurde Claudia Riegler im Snowboard-Parallel-Riesentorlauf in Cortina Dritte.

Zum Abschluss der Saison 20182019 gewann Roland Leitinger die italienische Meisterschaft im Riesentorlauf in Cortina d'Ampezzo.

Der Salzburger Snwoboarder Andreas Prommegger belegte bei einem Parallel Riesentorlauf in der Saison 2022/23 den zweiten Platz. Ebenso in der darauffolgenden Saison.

Cortina d'Ampezzo ist einer der fünf Austragungsorte der XXV. Olympischen Winterspiele 2026.

Quellen