Salzburger Festspiele 1952: Unterschied zwischen den Versionen

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Die 31. '''Salzburger Festspiele 1952''' waren die achten [[Salzburger Festspiele]] nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Sie fanden vom [[26. Juli]] bis [[31. August]] [[1952]] statt.
  
 
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Am [[9. Jänner]] [[1952]] schlugen dann die Mitglieder des [[Direktorium der Salzburger Festspiele|Direktoriums der Salzburger Festspiele]], Präsident Heinrich Puthon, [[Bernhard Paumgartner]], [[Egon Hilbert]] und [[Josef Kaut]] dem Kuratorium die Rückberufung von [[Gottfried von Einem]] in das Führungsorgan der Salzburger Festspiele vor.
  
Erstmals fand am Vortag der Eröffnung der Festspiele, am [[25. Juli]] das [[Fest zur Festspieleröffnung]] statt. Am [[26. Juli]] wurden dann Salzburger Festspiele 1952 eröffnet. Zur Eröffnung wurde Mozarts „Figaro“ aufgeführt. Auf dem Spielplan der Festspiele 1952 standen 23 Opern- und 18 Schauspielaufführungen sowie 20 Konzerte. Die Gesamtausgaben waren mit 11,35 Millionen, die Einnahmen mit 6,15 Millionen [[Schilling]] präliminiert. Die Eintrittspreise für die teuersten Plätze für die Opern wurden von 180 auf 200 Schilling, für Orchesterkonzerte von 150 auf 170 Schilling erhöht. Die Titelrolle in der Neuinszenierung des „Jedermann“ durch Ernst Lothar war mit Will Quadflieg, jene der „Buhlschaft“ mit Lola Müthel neu besetzt. Für die Rolle des Teufels war kurzfristig Peer Schmidt verpflichtet worden, weil das Unterrichtsministerium gegen das Engagement des prominenten, kommunistisch gesinnten Schauspielers Karl Paryla ein Veto eingelegt hatte. Die Uraufführung der Richard Strauss-Oper „Die Liebe der Danae“, dirigiert von [[Clemens Krauss]], bildete den musikalischen Höhepunkt der Festspiele.
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Erstmals fand am Vortag der Eröffnung der Festspiele, am [[25. Juli]] das [[Fest zur Festspieleröffnung]] statt. Am [[26. Juli]] wurden dann Salzburger Festspiele 1952 eröffnet. Zur Eröffnung wurde Mozarts "Figaro" aufgeführt. Auf dem Spielplan der Festspiele 1952 standen 23 Opern- und 18 Schauspielaufführungen sowie 20 Konzerte. Die Gesamtausgaben waren mit 11,35 Millionen, die Einnahmen mit 6,15 Millionen [[Schilling]] präliminiert. Die Eintrittspreise für die teuersten Plätze für die Opern wurden von 180 auf 200 Schilling, für Orchesterkonzerte von 150 auf 170 Schilling erhöht. Die Titelrolle in der Neuinszenierung des "Jedermann" durch Ernst Lothar war mit Will Quadflieg, jene der "Buhlschaft" mit Lola Müthel neu besetzt. Für die Rolle des Teufels war kurzfristig Peer Schmidt verpflichtet worden, weil das Unterrichtsministerium gegen das Engagement des prominenten, kommunistisch gesinnten Schauspielers Karl Paryla ein Veto eingelegt hatte. Die Uraufführung der Richard Strauss-Oper "Die Liebe der Danae", dirigiert von [[Clemens Krauss]], bildete den musikalischen Höhepunkt der Festspiele.
  
 
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Aktuelle Version vom 2. März 2023, 18:37 Uhr

Die 31. Salzburger Festspiele 1952 waren die achten Salzburger Festspiele nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie fanden vom 26. Juli bis 31. August 1952 statt.

Salzburger Festspiele 1952

Am 9. Jänner 1952 schlugen dann die Mitglieder des Direktoriums der Salzburger Festspiele, Präsident Heinrich Puthon, Bernhard Paumgartner, Egon Hilbert und Josef Kaut dem Kuratorium die Rückberufung von Gottfried von Einem in das Führungsorgan der Salzburger Festspiele vor.

Erstmals fand am Vortag der Eröffnung der Festspiele, am 25. Juli das Fest zur Festspieleröffnung statt. Am 26. Juli wurden dann Salzburger Festspiele 1952 eröffnet. Zur Eröffnung wurde Mozarts "Figaro" aufgeführt. Auf dem Spielplan der Festspiele 1952 standen 23 Opern- und 18 Schauspielaufführungen sowie 20 Konzerte. Die Gesamtausgaben waren mit 11,35 Millionen, die Einnahmen mit 6,15 Millionen Schilling präliminiert. Die Eintrittspreise für die teuersten Plätze für die Opern wurden von 180 auf 200 Schilling, für Orchesterkonzerte von 150 auf 170 Schilling erhöht. Die Titelrolle in der Neuinszenierung des "Jedermann" durch Ernst Lothar war mit Will Quadflieg, jene der "Buhlschaft" mit Lola Müthel neu besetzt. Für die Rolle des Teufels war kurzfristig Peer Schmidt verpflichtet worden, weil das Unterrichtsministerium gegen das Engagement des prominenten, kommunistisch gesinnten Schauspielers Karl Paryla ein Veto eingelegt hatte. Die Uraufführung der Richard Strauss-Oper "Die Liebe der Danae", dirigiert von Clemens Krauss, bildete den musikalischen Höhepunkt der Festspiele.

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